Die EU steht zunehmend unter Druck

EU-Gipfel will sich mit Asylzentren in Afrika befassen

Dienstag, 19. Juni 2018 | 13:19 Uhr

Beim EU-Gipfel Ende Juni wollen sich die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten auch mit der Einrichtung von Flüchtlingszentren etwa in Nordafrika befassen. In solchen Flüchtlingszentren solle zwischen Armutsflüchtlingen und solchen Geflüchteten unterschieden werden, die internationalen Schutz benötigten. Damit soll erreicht werden, dass weniger Menschen nach Europa flüchten.

Der Entwurf enthält auch den Appell an alle Mitgliedstaaten, die Weiterreise eines bereits in der EU registrierten Flüchtlings in ein anderes EU-Land zu verhindern. Diese sogenannte Sekundärmigration zwischen den EU-Staaten gefährde das Asylsystem, heißt es in dem Entwurf der Erklärung. Die EU-Mitgliedstaaten sollten alle erforderlichen gesetzlichen und behördlichen Maßnahmen ergreifen, um dieser Sekundärmigration zu begegnen und um eng zusammenzuarbeiten.

Von: APA/ag.

Kommentare

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2 Kommentare auf "EU-Gipfel will sich mit Asylzentren in Afrika befassen"


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zombie1969
zombie1969
Superredner
28 Tage 13 h

Dass andere europäische Staaten, besonders in Osteuropa, sauer auf Deutschland, Frankreich oder Österreich sind die Millionen Muslime unkontrolliert reingelassen haben bzw. nicht abschieben, verwundert in der Tat nicht. Denn diese Staaten haben durch die offene EU die Radikalen auch bald am Hals.

Spitzpassauf
Spitzpassauf
Tratscher
28 Tage 14 h

Die sollten sich meiner Meinung nach eher mit Abschiebezentren und Grenzschutz bemühen. Asylzentren wo noch weitere Anträge gestellt werden brauchen wir nicht.

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