EU schließt russische Banken von Swift aus

EU schließt sieben russische Banken aus Swift aus

Dienstag, 01. März 2022 | 22:23 Uhr

Die EU wird mehrere russische Banken aus dem Banken-Kommunikationsnetzwerk Swift ausschließen. Darauf hätten sich am Dienstagabend die Ständigen Vertreter der 27 EU-Staaten in Brüssel verständigt, teilte die aktuelle französische EU-Ratspräsidentschaft mit. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Diplomatenkreisen erfuhr, werden sieben russische Banken von der Maßnahme betroffen sein. Die größte russische Bank Sberbank gehört demnach nicht dazu.

Der Swift-Ausschluss gehört zu einer ganzen Reihe an Sanktionen, die die EU infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine beschlossen hat. Die Einigung der ständigen Vertreter sollte noch am Dienstagabend im schriftlichen Verfahren durch die Hauptstädte bestätigt werden. Anschließend sollten die Sanktionen im EU-Amtsblatt veröffentlicht werden. Von diesem Zeitpunkt an wären sie in Kraft.

Gleiches gilt für die Strafmaßnahmen gegen die russischen Staatsmedien RT und Sputnik, deren Verbreitung wegen des Vorwurfs der Kriegspropaganda EU-weit verboten werden soll. Auch dies sei am Dienstagabend von den ständigen Vertretern gebilligt worden, teilte die französische Ratspräsidentschaft mit. Bis zum Mittwochmorgen sollten das schriftliche Verfahren sowie die Veröffentlichung im EU-Amtsblatt folgen.

Von: APA/dpa

Kommentare
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Doolin
Doolin
Kinig
2 Monate 26 Tage

…wenn’s die Oligarchen am Geldsäckel trifft, besteht Chsnce, dass diese den Zar zur Räson bringen…

Offline1
Offline1
Kinig
2 Monate 25 Tage

Die Sberbank braucht nicht (mehr) von SWIFT ausgeschlossen werden, weil ihr ab 01. März 2022 (GESTERN) der Geschäftsbetrieb untersagt und eingestellt wurde.

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