EU-Kommissionspräsidentin geht im Impfstoffstreit in die Offensive

EU will Bau neuer Impfstoff-Fabriken finanzieren

Dienstag, 02. Februar 2021 | 21:44 Uhr

Die Europäische Union soll die Produktion von Corona-Vakzinen mit Investitionen in neue oder bestehende Impfstoffanlagen ankurbeln. Dies schlagen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der portugiesische EU-Ratsvorsitz den 27 EU-Staaten einem Schreiben vor, das den “Salzburger Nachrichten” (Mittwochsausgabe) vorliegt. Demnach soll es “zusätzliche Investitionen in den Aus- oder Umbau bestehender Fabriken” oder in den Bau neuer Fabriken geben.

Weiters soll die EU auch Vereinbarungen zwischen den Herstellern entlang der Lieferketten vermitteln. Dabei sollte das neu beschlossene Sieben-Jahresbudget (2021-2027) der EU bestmöglich genutzt werden. Außerdem schlagen von der Leyen und der portugiesische Premier António Costa ein eigenes Programm zur raschen Abwehr von neuen gefährlichen Viren vor. Es gehe um die frühzeitige Entdeckung derartiger Gefahren und ein viel schnelleres Reagieren. Dieses Programm, das die Kommission binnen kurzer Zeit ausarbeiten könne, solle führende Forschungsunternehmen, Hersteller und Behörden an einen Tisch bringen.

Die EU-Kommission wird derzeit wegen des schleppenden Anlaufens des Impfprogramms kritisiert. Ihr wird vorgehalten, im Vorjahr bei der Impfstoffbestellung zu lange zugewartet und dann auch auf das falsche Pferd, den britisch-schwedischen Konzern Astrazeneca, gesetzt zu haben.

Von: apa

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5 Kommentare auf "EU will Bau neuer Impfstoff-Fabriken finanzieren"


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EQ
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Grünschnabel
24 Tage 1 h

Logisch, mir finanziern der Pharmaindustrie iaz die Produktionlinien nomol extra 🙃
Perfekte Lobbyarbeit unglaublich

hoffnung
hoffnung
Tratscher
23 Tage 23 h

Wie schaut es eigentlich mit dem Chinesischen Impfstoff aus – wo ihnen doch wahrscheinlich das Virus entschlüpft ist?????

Jo73
Jo73
Superredner
23 Tage 14 h

@hoffnung Viel Spass damit, ich warte dann lieber ab bis ich Curevac oder Biontech erhalte.

Smirre15
Smirre15
Tratscher
23 Tage 14 h

HM…. interessant interessant….. wenn man die Geschichte der Katastrophen in der Vergangenheit ein wenig durchschaut so findet man immer verschiedene Lösungsansätze bei Problemen. In dieser gibt es anscheinend nur mehr die Impfung alles andere interessiert uns nix und da stopfen wir auch noch den letzten Rest der Steuergelder rein………..
und wenn der Schuss nach hinten los geht können wir die leeren Hallen ja an die Armen die alles verloren haben in dieser Krise als Obdach weitergeben……… 

berthu
berthu
Universalgelehrter
23 Tage 8 h

…Kommission binnen kurzer Zeit…
so wie bisher? Der Umweg über die Politik, die wiederum von den Lobbys gesteuert werden, ist lang, verantwortungslos und teuer.
Und vorallem zeitlos. Wer was wann macht oder nicht, ist total intransparent: aber so gewollt.

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EU-Kommissionspräsidentin geht im Impfstoffstreit in die Offensive

EU will Bau neuer Impfstoff-Fabriken finanzieren

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Die Europäische Union soll die Produktion von Corona-Vakzinen mit Investitionen in neue oder bestehende Impfstoffanlagen ankurbeln. Dies schlagen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und der portugiesische EU-Ratsvorsitz den 27 EU-Staaten einem Schreiben vor, das den “Salzburger Nachrichten” (Mittwochsausgabe) vorliegt. Demnach soll es “zusätzliche Investitionen in den Aus- oder Umbau bestehender Fabriken” oder in den Bau neuer Fabriken geben.

Weiters soll die EU auch Vereinbarungen zwischen den Herstellern entlang der Lieferketten vermitteln. Dabei sollte das neu beschlossene Sieben-Jahresbudget (2021-2027) der EU bestmöglich genutzt werden. Außerdem schlagen von der Leyen und der portugiesische Premier António Costa ein eigenes Programm zur raschen Abwehr von neuen gefährlichen Viren vor. Es gehe um die frühzeitige Entdeckung derartiger Gefahren und ein viel schnelleres Reagieren. Dieses Programm, das die Kommission binnen kurzer Zeit ausarbeiten könne, solle führende Forschungsunternehmen, Hersteller und Behörden an einen Tisch bringen.

Die EU-Kommission wird derzeit wegen des schleppenden Anlaufens des Impfprogramms kritisiert. Ihr wird vorgehalten, im Vorjahr bei der Impfstoffbestellung zu lange zugewartet und dann auch auf das falsche Pferd, den britisch-schwedischen Konzern Astrazeneca, gesetzt zu haben.

Von: apa

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