"Alemagna-Autobahn"-Absage

Euregio Tirol-Südtirol-Trentino gegen “neue Transitachsen”

Mittwoch, 19. Oktober 2016 | 15:40 Uhr

Die drei Landeschefs der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino haben sich am Mittwoch gegen neue Transitachsen durch die Alpen ausgesprochen. Der Ausbau der “Alemagna”, die den Großraum Venedig mit dem Großraum München verbindet, “ist der absolut falsche Weg”, meinte Tirols LH Günther Platter (ÖVP) nach einer Sitzung des Europäischen Verbunds für territoriale Zusammenarbeit (EVTZ) im Trentino.

“Wir werden dies mit all uns möglichen Mitteln unterbinden und alle Hebel in Bewegung setzen”, so Platter. Eine neue Transitachse würde den Verkehr in der Europaregion massiv steigern, insbesondere Osttirol würde vom Transitverkehr überrollt. “Eine solche Maßnahme steht nicht nur im Gegensatz zu unserem Credo von der Entlastung der Bevölkerung – sie steht auch in Widerspruch zur Alpenkonvention”, so Platter und seine Amtskollegen Arno Kompatscher (Südtirol) sowie Ugo Rossi (Trentino).

Von: apa

Bezirk: Bozen

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