Carter Page, der ehemalige außenpolitische Berater von Donald Trump

Ex-Trump Berater gibt Treffen in Moskau zu

Samstag, 04. November 2017 | 19:26 Uhr

Ein ehemaliger Berater aus dem Wahlkampfteam von Donald Trump hat laut Medien zugegeben, sich 2016 mit russischen Beamten getroffen zu haben. Die “New York Times” zitierte Aussagen von Carter Page, einem ehemaligen außenpolitischen Berater Trumps, vor einem Kongressausschuss. CNN sagte Page, er habe sich unter anderem mit dem russischen Vize-Regierungschef Arkadi Dworkowitsch getroffen.

Die “New York Times” berichtete unter Berufung auf eine mit dem Fall vertraute Person, Page habe nach einer Moskau-Reise im Juli 2016 eine E-Mail an mindestens einen Mitarbeiter des Wahlkampfteams geschickt; darin habe er die Gespräche mit russischen Regierungsbeamten, Abgeordneten und Geschäftsleuten beschrieben. Derartige Treffen bestätigte auch Page selbst der Zeitung gegenüber, gab jedoch an, er habe bloß “ein paar Leuten sehr kurz Hallo gesagt”.

In der Vergangenheit habe der ehemalige Marineoffizier und Investment-Banker solche Treffen geleugnet oder sei diesbezüglichen Fragen ausgewichen, berichtete die “New York Times”.

Anfang der Woche hatte die US-Justiz in der Russland-Affäre erste Anklagen gegen drei frühere Trump-Berater erhoben: Der frühere Wahlkampfchef Paul Manafort sowie sein Vertrauter Richard Gates waren unter Hausarrest gestellt worden, der dritte Ex-Berater George Papadopoulos hatte sich früherer Falschaussagen schuldig bekannt.

Bereits im Sommer war ein Treffen des ältesten Sohns des Präsidenten, Donald Trump Junior, mit einer russischen Anwältin während des Wahlkampfs 2016 bekannt geworden. An dem Treffen nahmen auch Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und Manafort teil. Bereits Trumps erster Nationaler Sicherheitsberater Michael Flynn hatte seinen Posten wegen mutmaßlich dubioser Kontakte zum russischen Botschafter in Washington verloren.

Der vom Justizministerium eingesetzte Sonderermittler Robert Mueller ermittelt wegen mutmaßlich illegaler Russland-Kontakte des Wahlkampfteams des heutigen Präsidenten Trump sowie wegen mutmaßlicher russischer Hackerangriffe zugunsten Trumps im vergangenen Jahr. US-Geheimdienste sehen es als erwiesen an, dass Russland gezielt versucht hat, den US-Präsidentschaftswahlkampf zugunsten Trumps zu manipulieren.

Von: APA/ag.

Kommentare

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19 Kommentare auf "Ex-Trump Berater gibt Treffen in Moskau zu"


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denkbar
denkbar
Universalgelehrter
13 Tage 14 h

Narzissten sind sich nie einer Schuld bewusst. Die glauben nämlich tatsächlich über allen anderen zu stehen, alles besser zu können, zu wissen usw. Also alles im Bereich seiner Persönlichkeitsstörung.

typisch
typisch
Tratscher
13 Tage 12 h

lächerlich, mit allen mitteln versucht man trump etwas anzuhängen mit wagen behauptungen. .

Sag mal
Sag mal
Superredner
13 Tage 11 h

Narzist od.Persöhnlichkeitsstörung?Was ist es dann bei “denkbar”?

typisch
typisch
Tratscher
13 Tage 10 h

@Tabernakel
und was wills du damit sagen, das russland den präsidenten gewählt hat, lächerlich

nightrider
nightrider
Tratscher
13 Tage 9 h

@typisch willsch wohl alles schönreden

denkbar
denkbar
Universalgelehrter
13 Tage 9 h

@Sag mal . Narzissmus ist eine Persönlichkeitsstörung

denkbar
denkbar
Universalgelehrter
12 Tage 16 h

@Sag mal 

myopinion
myopinion
Tratscher
12 Tage 15 h

@Sag mal 

traktor
traktor
Superredner
13 Tage 9 h

ich als trump würde mit der linksradikalen lügenpresse kurzen prozess machen…

ivo815
ivo815
Universalgelehrter
13 Tage 5 h

Das Problem, niemand lügt mehr, als Trump selbst

geronimo
geronimo
Superredner
13 Tage 5 h

Gottseidank bist du nicht trump 😂😂😂

nightrider
nightrider
Tratscher
13 Tage 1 h

Gea, les am besten dümmlichen Foxnews dann isch die Welt in Ordnung

unter
unter
Superredner
13 Tage 50 Min

@traktor Dir ist wohl gar nichts zu blöd? Beim Artikel https://www.suedtirolnews.it/politik/festnahme-von-puigdemont-sonntag-oder-montag-moeglich Diktatur schreien, und hier das fordern, was ein Diktator als erstes machen würde. Die Presse ausschalten, die nicht das schreibt, was der Diktator will. 

geronimo
geronimo
Superredner
13 Tage 10 h

Dass Trump Ignorant, Stümper, Sexist und Narzisst ist, ist sicher!

spotz
spotz
Grünschnabel
13 Tage 10 h

wie krank muss eigentlich die Gesellschaft ,Menschheit sein solche Kreaturen als Präsidenten zu wählen!!!
weltweit!!!!

ivo815
ivo815
Universalgelehrter
13 Tage 13 h

Demenz hat nicht nur Nachteile…für die Betroffenen

jet
jet
Grünschnabel
13 Tage 1 h

Der Teufel wusste nicht,was er tat,als er den Menschen politisch machte.

William Shakespeare

wellen
wellen
Tratscher
12 Tage 14 h

Also haben die Russen den Trampeltier auf den Thron geholfen. Zach.Erst Erzfreinde in kalten Krieg, jetzt geht nur mehr was nützlich ist in der globalen Welt. Da kann der gestört sein wie eine spinnate Uhr, und sich aufführen wie der letzte Verrückte,ist eh nur Marionette. Aber täuscht euch nicht, die Herren der Welt sind sowieso die Chinesen.

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