Sicherheitskräfte berichteten von einer Explosion und Schüssen

Explosion nahe der irakischen Botschaft in Kabul

Montag, 31. Juli 2017 | 17:55 Uhr

Nach dem Anschlag auf die irakische Botschaft in Kabul sind alle vier Angreifer tot. Zunächst habe sich ein Selbstmordattentäter am Eingang zu dem Komplex in der afghanischen Hauptstadt in die Luft gesprengt, teilte das afghanische Innenministerium in einer Stellungnahme am Montag mit. Drei weitere Bewaffnete seien in Gefechten mit Sicherheitskräften ums Leben gekommen.

Der irakische Botschafter, sein Stellvertreter und die übrigen Botschaftsangehörigen seien in Sicherheit gebracht worden und unverletzt. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hatte den Angriff über ihr Sprachrohr Amak im Internet für sich reklamiert.

Zwei Selbstmordattentäter hätten das Gebäude gestürmt, berichtete das IS-Sprachrohr Amak im Internet. Demnach sind mindestens sieben Wachleute bei dem Anschlag getötet worden. Die Sicherheitsschleuse sei zerstört. Die Nachricht ließ sich zunächst nicht auf Echtheit überprüfen. Die irakische Armee hatte den IS zuletzt aus ihrer bedeutendsten Hochburg im Irak, der Großstadt Mossul, vertrieben.

Von: APA/dpa