Schatschko lebte bis zu ihrem Tod im französischen Exil

Femen-Mitgründerin tot in ihrer Wohnung in Paris aufgefunden

Dienstag, 24. Juli 2018 | 17:40 Uhr

Eine Mitgründerin der Frauenrechtsgruppe Femen ist tot in ihrer Pariser Wohnung gefunden worden. Bei der Ukrainerin Oksana Schatschko wurde am Montag ein Abschiedsbrief gefunden, wie Femen-Aktivistinnen mitteilten.

“Wir trauern gemeinsam mit ihrer Familie und ihren Freunden”, schrieb Anna Guzol im Online-Netzwerk Facebook. Die Gruppe warte nun auf “die offizielle Version der Polizei” zum Tod der 31-Jährigen.

Guzol, Schatschko und zwei andere Aktivistinnen hatten Femen 2008 in der Ukraine gegründet. Nach Angaben der Gruppe war Schatschko eine von drei Femen-Mitstreiterinnen, die 2011 nach einem barbusigen Protest gegen den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko von Sicherheitskräften entführt und misshandelt worden sein sollen. Der Gruppe zufolge übergossen die Entführer die Frauen in einem Wald mit Öl und drohten, sie in Brand zu setzen.

Die Gruppe gab an, Schatschko sei erneut entführt worden, als Russlands Präsident Wladimir Putin einmal zu Besuch in der Ukraine war. Nach Angaben ihres Anwalts wurde sie damals von Unbekannten krankenhausreif geschlagen.

Schatschko verließ die Gruppe später und arbeitete bis zu ihrem Tod als Künstlerin. Seit 2013 lebte sie im französischen Exil.

Bei ihren Protesten treten die Femen zumeist mit nacktem Oberkörper auf. Zunächst lehnten sie sich vor allem gegen Sexismus auf. Später richteten sich ihre Aktionen dann auch etwa gegen Russlands Staatschef Putin oder die französische rechtspopulistische Partei Rassemblement National, die bis vor kurzem Front National hieß.

Von: APA/ag.

Kommentare

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10 Kommentare auf "Femen-Mitgründerin tot in ihrer Wohnung in Paris aufgefunden"


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Mastermind
Mastermind
Superredner
20 Tage 20 h

Wahrscheinlich Drogen, der geistige Zustand der meisten Femen lässt sich anderweitig nicht erklären. Mit entblößten Titten gegen Sexismus, man weiß wie Putin und Berlusconi damals reagierten. Die Weiber geilen sich doch nur ihren Narzissmus durch Aufmerksamkeit auf.

Langfinger
Langfinger
Grünschnabel
20 Tage 19 h

Wahrscheinlich…die Spitzenpolitiker nemmen zum Glück nix!

gwin
gwin
Tratscher
20 Tage 10 h

mastermind lass mal – ein mensch ist gestorben. punkt. wir zwei wüssten nichts davon, wenn wir uns nicht in der wüste eines weltweiten narzissmus und geschreis nach aufmerksamkeit befinden würden.

denkbar
denkbar
Kinig
20 Tage 10 h

@Mastermind . Junge Frauen zu peinigen, misshandeln und krankenhausreif schlagen – dafür gibt es keine Rechtfertigung, das ist einfach nur Menschen verachtend und unter jeder Würde!

Loewe
Loewe
Superredner
20 Tage 23 h

… schade um das nette Mädchen ..

m69
m69
Universalgelehrter
20 Tage 21 h

sie wird schon jemand auf die Füße getreten sein!

Sag mal
Sag mal
Universalgelehrter
20 Tage 12 h

mehr noch..auf den Kopf gesch..

denkbar
denkbar
Kinig
20 Tage 10 h

@m69 – und dafür darf man misshandeln, schikanieren?

denkbar
denkbar
Kinig
20 Tage 10 h

Der Protest der Femen mag zwar Grenzen überschreiten, aber mit Missbrauch und Folter darauf zu reagieren, geht gar nicht.

andr
andr
Superredner
20 Tage 4 h

Ein weiteres Opfer von Gewalt bis hin zu Suizid :

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