"Hilfe versandet"

FH: “Kompatscher muss Staatshilfen an Südtirols Realität anpassen”

Dienstag, 03. Mai 2022 | 17:20 Uhr

Bozen – Die gestern von der Regierung Draghi verabschiedeten Hilfsmaßnahmen gegen die Inflation und Teuerung, würden aufgrund der höheren Lebenshaltungskosten in Südtirol weit weniger greifen als in vielen anderen Regionen, so die Freiheitlichen. Südtirols Landesregierung müsse daher selbst aktiv werden und nachbessern.

Aus freiheitlicher Sicht fallen die Staatshilfen insgesamt viel zu gering aus: „Eine Einmalzahlung von 200 Euro für Arbeiter und Pensionisten ist ein Taschengeld aber keine echte Maßnahme gegen die aktuelle Teuerung und den Kaufkraftverlust“, meint Parteiobmann Andreas Leiter Reber.

„Dass die Steuersenkung auf Treibstoffe bis Juli verlängert wurde, ist das Mindeste was vom Staat zu erwarten gewesen war, denn andernfalls wären die Treibstoffpreise jetzt um 30 Cent je Liter hochgeschnellt, was die Lebensmittelpreise automatisch mitgerissen hätte. Südtirol kann als autonome Provinz jedoch noch um einiges weiter gehen und wie die Region Friaul-Julisch-Venetien die Preise wesentlich stärker senken. Zudem hält die Landesregierung längst die autonomiepolitischen Werkzeuge für die Mitgestaltung der Strompreise in der Hand, um den Kaufkraftverlust der Südtiroler deutlich effizienter abmildern zu können“, so Leiter Reber.

„Da das Leben in Südtirol ohnehin schon teurer ist als anderswo, haben diese Maßnahmen spätestens jetzt im Landtag verabschiedet zu werden. Bis sie greifen, muss Landeshauptmann Kompatscher selbst aktiv werden, unsere mittelständischen Familien und Rentner unterstützen und für rasche Maßnahmen Gelder aus dem Reservefonds verwenden. Wenn Kompatscher nicht jetzt einen Teil der 450 Millionen Euro an unseren Haushaltsreserven für die Bürger freimachen will, wann dann?“ fragt der Freiheitliche-Obmann abschließend.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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6 Kommentare auf "FH: “Kompatscher muss Staatshilfen an Südtirols Realität anpassen”"


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Oracle
Oracle
Superredner
23 Tage 10 h

… der LeiterReber kann ja etwas vorstrecken… auch das Land kann nicht Geld drucken! Schlussendlich ist das ein Trugschluss. Es ist schlussendlich Steuergeld, dass wir uns von unseren Kindern und Enkel leihen würden oder an anderer Seite gespart werden muss …. der Rest ist wieder BlauenProoaganda….

Fuzzi
Fuzzi
Grünschnabel
23 Tage 12 h

Was geht da ab, die Bauern bekommen pro Milchkuh 300 € vom Land Südtirol und das unabhängig vom Einkommen und Besitz und……..und vom Staat gibs jetzt 200€ als Soforthilfe..abhängig vom Einkommn…..einmalig……Verarschung pur…

gamer6401
gamer6401
Grünschnabel
23 Tage 11 h

Die Hälfte der Bauern bekommt die 300€ nicht, nur so nebenbei erwähnt.

Oracle
Oracle
Superredner
23 Tage 10 h

@Fuzzi…. Betriebswirtschaftslehre war sehr wahrscheinlich nicht ein Hauptfach, bei so einem pauschalen öberflächlichen Kommentar. Jedes Jahr geben Dutzende Viehbauern auf. 300 € sind ein Tropfen auf dem heissen Stein, wenn auf der einen Seite die Produktionskosten beträchtlich steigen – die Kühe essen alle Tage – auf der anderen Seite die Einnahmen aus der Milch um 20 % sinken….sind die Gehälter gekürzt worden? Wohl nicht! Bergbauern sind unter diesem Aspekt wohl kaum zu beneiden!

prontielefonti
prontielefonti
Superredner
23 Tage 11 h

Hahahaha 😂 😂 😂 😂

ieztuets
ieztuets
Tratscher
22 Tage 20 h

Leider kostet es nun einmal um das
vielfache mehr, jedem Bürger etwas zu geben als einer bestimmten Sparte
und dafür braucht es sehr viele Geldmittel die erst einmal aufgebracht
werden müssen… aber bitte: die 300€ den Milchbauern streitig zu
machen, ist “unterstes Niveau”!!!

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