Trump wollte Geld für Mauer eigentlich von Mexiko

Finanzierung von Mauer an Grenze zu Mexiko eingestellt

Samstag, 01. Mai 2021 | 09:49 Uhr

Das US-Verteidigungsministerium hat alle von ihm finanzierten Projekte zum Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko gestoppt. Einer entsprechenden Entscheidung von US-Präsident Joe Biden folgend beende das Pentagon “alle Grenzmauerbauprojekte, die mit Geldern bezahlt wurden, die ursprünglich für andere militärische Zwecke vorgesehen waren”, teilte der Vizesprecher des Ministeriums, Jamal Brown, am Freitag mit. Das Pentagon habe dazu “alle notwendigen Maßnahmen” eingeleitet.

Bidens republikanischer Amtsvorgänger Donald Trump hatte in seinem Wahlkampf versprochen, entlang der gesamten Grenze zu Mexiko eine Mauer bauen zu lassen. Ursprünglich wollte er Mexiko dazu verpflichten, die Kosten für den Mauerbau zu übernehmen, scheiterte damit aber. Nachdem der Kongress Trump die nötigen Mittel für das Vorhaben verweigert hatte, ordnete er an, mehrere Milliarden Dollar aus dem Pentagon-Etat in den Bau der Grenzmauer umzuleiten.

Biden hatte unmittelbar nach seinem Amtsantritt am 20. Jänner das Ende des Mauerbaus verkündet. Die Einstellung der Bauprojekte zeige “das fortgesetzte Engagement dieser Regierung, unsere Nation zu verteidigen und unsere Armeemitglieder und ihre Familien zu unterstützen”.

Von: APA/AFP

Kommentare

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7 Kommentare auf "Finanzierung von Mauer an Grenze zu Mexiko eingestellt"


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Orch-idee
Orch-idee
Grünschnabel
7 Tage 35 Min

Wieder einmal so viel Geld weggeworfen umsonst…besser wäre gewesen mit diesen Geld, Mexikanischen Familien zu unterstützen die wirklich hungern… und so würde auch die Migration gestoppt, denn wenn’s den Leuten gut geht, dann verlassen sie nicht ihre Heimat

Offline
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Universalgelehrter
6 Tage 21 h

Stimmt 👏👏. Nur wird es auch beim Nachfolger des 🏀 so sein, dass die im Verteidigungshaushalt ! “eingesparten” Gelder nicht Notleidenden zu Gute kommen werden, sondern in welcher Form und zu welchem Zeitpunkt auch immer, eher für weitere Notleidende sorgen werden…

Echt iaz
Echt iaz
Tratscher
6 Tage 20 h

I hon erst vor kurzn a Reportage ibor den Grenzbereich gsechn und mzas sogn de Mauor sollat gonz schnell förtig gemocht wern. Und wenns geat no heachor gebaut wern. Do geaz zua wia in Kriag, Drogn dealer de wenn sie erwischt wern af Amerikanische Polizistn schiasn odor sie mitn Auto unfohrn. Kollonen von Illegaln Zuawondorn de täglich über die Grenze kemmen. Den treibn miasat gonz schnell a Ende gemocht wern

quilombo
quilombo
Tratscher
6 Tage 20 h

man müßte nicht einmal unterstützen. Es würde genügen die ungleichen Handelsbedingungen auszugleichen. Aber da gingen sicher die Us-Unternehmer auf die Barrikaden.

Chrys
Chrys
Tratscher
6 Tage 19 h

Den Familien Geld geben hilft wenig denn die gewöhnen sich sehr schnell an diese Unterstützung und suchen dann kein Einkommen mehr. Am Ende fordern die immer mehr.
Schauen wir uns doch unseren Reddito di Cittadinanza an. Neapel statt bekommt gleich viel wie gesamt Norditalien. Wer wird da noch Arbeit suchen?
Man muss den Menschen Arbeit geben, nicht Geld fürs Nichtstun.

Anduril61
Anduril61
Tratscher
6 Tage 22 h

Diese Mauer und das Problem mit den Flüchtlingen wird Biden noch schwer auf die Füsse fallen. Auch Reform des Gesundheitssystem durch Anhebung der Steuern für Reiche, das rütteln an Grundwerten der Amerikaner wie das Recht auf Waffen wird ihm zunehmend unbeliebter machen, könnte mir vorstellen dass Konzerne jetzt wieder vermehrt ins Ausland schielen um neue Steuern zu umgehen…..mal schauen wie seine Bilanz zur Halbzeit aussieht…🤔

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
6 Tage 18 h

Biden hat ja derzeit den “Wir-schaffen-das”-Effekt an der Grenze. Jetzt wo Trump weg ist glauben viele in Mittelamerika sie seien in den USA wilkommen und machen sich auf den Weg.

Allerdings wird darüber in den Medien kaum berrichtet.

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