Italienischer Außenminister in Südtirol

Alfano: Wahlkampf in Österreich wird irgendwann enden

Mittwoch, 19. Juli 2017 | 13:00 Uhr

In der Debatte um die Brenner-Grenze hat der italienische Außenminister Angelino Alfano Österreichs Wortmeldungen erneut als Wahlkampfrhetorik abgetan. “Früher oder später wird auch der österreichische Wahlkampf enden und dadurch wird sich auch die Tonart wieder beruhigen”, sagte Alfano laut ANSA bei einem Treffen mit dem Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher am Mittwoch in Bozen.

Am Brenner würden die Dinge gut funktionieren, erklärte der italienische Außenminister, “und wir werden weiterhin ein Maximum an Sicherheit garantieren, wie es in den vergangenen Jahren der Fall war und wie es auch in diesen Tagen geschieht”. Ziel müsse es sein, dass die Migranten nicht von Libyen aus Richtung Italien in See stechen würden, so Alfano. Dazu müsse man mit den Transitländern zusammenarbeiten, damit die Migranten gar nicht erst nach Libyen kommen.

Von: apa

Bezirk: Bozen

Kommentare

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5 Kommentare auf "Alfano: Wahlkampf in Österreich wird irgendwann enden"


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Dublin
Dublin
Universalgelehrter
30 Tage 12 h

…in Italien ist dafür permanenter Wahlkrampf… 😅

heinold
heinold
Grünschnabel
30 Tage 11 h

Ein denkwürdiger Tag: Da treffen sich zwei Politiker, die 0,5% der italienischen Wählerstimmen hinter sich versammelt haben und sprechen über die Probleme der Welt!

So ist das
So ist das
Superredner
30 Tage 11 h

“Früher oder später wird auch der österreichische Wahlkampf enden”

Bei diesen weisen Worten, sollte man aber nicht vergessen, dass das Flüchtlingsproblem Italien erhalten bleibt, sich wohl eher verschärft.

Dagobert
Dagobert
Tratscher
30 Tage 10 h

Wenn in Österreich der Wahlkampf vorbei ist wird der Ton wieder ruhiger und das Flüchtlingsproblem ist gelöst, oder wie?

Calimero
Calimero
Tratscher
30 Tage 11 h

Die SVP ist schon seid etlichen Monaten auf Wahlkampfmodus umgestiegen, der Fingerzeig gen Österreich überflüssig.

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