Kontakte zur islamistischen Muslimbruderschaft unterstellt

FPÖ legt im Konflikt mit IGGÖ nach

Samstag, 23. März 2019 | 11:25 Uhr

FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker legt im Konflikt mit der Islamischen Glaubensgemeinschaft (IGGÖ) nach. Nachdem die IGGÖ am Mittwoch angekündigt hatte, Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) wegen des Verdachts auf Verhetzung anzuzeigen, unterstellte Hafenecker IGGÖ-Präsident Ümit Vural am Samstag Kontakte zur islamistischen Muslimbruderschaft.

“IGGÖ-Präsident Vural agiert offenbar in enger Abstimmung mit der Muslimbruderschaft”, so Hafenecker. Als Beleg führt er an, dass in der Kölner Zentralmoschee kürzlich eine mehrtägige Konferenz stattgefunden habe, zu deren Gästen sowohl “führende Köpfe der europäischen Muslimbruderschaft” als auch Vural gezählt hätten.

“Dass man ausgerechnet mit jenen Kräften die Zukunft des Islam in Europa erörtert, die das Schlagwort vom ‘europäischen Islam’ zwar zu Propagandazwecken einsetzen, tatsächlich aber gezielt jene Muslimgemeinschaften stärken, die sich von der gastgebenden europäischen Mehrheitsgesellschaft absondern, ist zumindest fragwürdig”, sagte Hafenecker.

Von: apa

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