Frankreich ist von der Corona-Pandemie stark betroffen

Frankreich will Gesundheits-Ausnahmezustand verlängern

Samstag, 02. Mai 2020 | 16:06 Uhr

In der Corona-Krise will Frankreich den Ausnahmezustand im Gesundheitsbereich um zwei Monate bis zum 24. Juli verlängern. Die Mitte-Regierung verständigte sich am Samstag in Paris auf einen entsprechenden Gesetzesentwurf, der in der kommenden Woche im Parlament debattiert werden soll. Das sagte Gesundheitsminister Olivier Veran am Samstag nach einer Kabinettssitzung.

Mit dem Gesetz soll der Fahrplan von Regierungschef Edouard Philippe zur schrittweisen Lockerung der strengen Corona-Maßnahmen rechtlich abgesichert werden. So will Frankreich vom 11. Mai an das Tragen von Schutzmasken in öffentlichen Verkehrsmitteln zur Pflicht machen. Geschäfte sollen von diesem Termin an wieder öffnen können. Restaurants oder Cafés werden aber weiter geschlossen bleiben; auch Strände bleiben zunächst für Besucher und Sportler tabu.

“Wir werden für einige Zeit mit dem Virus leben müssen”, sagte Veran. Der Ausnahmezustand im Gesundheitsbereich war Ende März ausgerufen worden und war zunächst auf zwei Monate befristet. Frankreich ist stark von der Covid-19-Pandemie betroffen – mehr als 24.500 Menschen starben bisher.

Von: APA/dpa

Kommentare

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11 Kommentare auf "Frankreich will Gesundheits-Ausnahmezustand verlängern"


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hefe
hefe
Superredner
27 Tage 4 h

Es geat no schlimmer in der EU als ba ins do!!!

ma che
ma che
Superredner
27 Tage 2 h

Stimmt, aber viele hier tun so als würden sie gerade in der Hölle sein. 🤣

genau
genau
Kinig
27 Tage 2 h

@ma che

Also ich habe mir meine Feiertage irgendwie anders vorgestellt.

Ist ja nicht so dass man Ostern lieber am Mittelmeer verbracht hätte.🙁

Nein im Heimatkaff ist es ja auch sehr schön.
Umgeben von den opportunistischen Schwachmaten die man auch sonst permanent ertragen muss.

Ja wirklich Himmlisch!🙄🙄🤢

Ewa
Ewa
Superredner
26 Tage 23 h

hefe
wir haben den Notstand bis 31.Juli falls du es noch nicht mitbekommen hast.

Mezcalito
Mezcalito
Tratscher
27 Tage 1 h

Die wollen auch Geld von der EU…

One
One
Superredner
27 Tage 1 h

Gut erkannt. Das Ganze ist ein Wettrennen aus Selbstmitleid und gefälschsten Statistiken geworden. Italien hat alles auf eine Karte gesetzt, wohlwissentlich dass wenn sie die EU Unterstützungen nicht bekommen, faktisch bankrott sind.

genau
genau
Kinig
27 Tage 11 Min

@One

Ja tollt.
Ich muss mich einsperren lassen nur damit Giuseppe von der Eu mehr Taschengeld bekommt.

M_Kofler
M_Kofler
Superredner
26 Tage 11 h

@One 
Achsooo dh das ist jetzt die neueste Verschöwrungstheorie: die Maßnahmen sind extra streng, dass wir so arm vor der EU aussehen, dass wir Geld bekommen. 
Oder habe ich was vergessen? 

Kropfli
Kropfli
Tratscher
26 Tage 22 h

Den Virus werden wir durch “daheimbleiben” nicht los. Also an Stelle dass man die Wirtschaft mit Kleingeld versucht am Leben zu halten, wäre es doch angebracht, in die Sanität SOFORT zu investieren: Wieviele Beatmungsgeräte wurden angekauft/bestellt seit März? Wieviel Geld wurde in die Ausbildung von Krankenhauspersonal gesteckt? In Aufstockung von Intensivbetten? Wenn die Belastungsgrenze erhöht wird, werden wir auch mit mehr Fällen normal arbeiten und wirtschaften können. Und die Investition in Sanität sind längst überfällig und jetzt keine Investition auf Zeit.

Zugspitze947
Zugspitze947
Universalgelehrter
26 Tage 13 h

Kropfli: sehr gut aber du hast vergessen dass Italia dringendst ein DUALES Ausblidungsprogramm wie es Südtirol hat braucht ! Renzi hat es vor ca. 8 Jahren in Mran bei der Besichtigung der Luis Zuegg Berufsschule versprochen=passiert ist NIX ! Daher die vielen Arbeitslosen Jugendlichen. Wenn sie was werden wollen müssen sie ins Ausland gehen ,Echt traurig 🙁

Guenni
Guenni
Universalgelehrter
26 Tage 13 h

Für die Zukunft ist investieren in die Sanität sicher wichtig, aber den Virus werden wir so nicht los. Disziplin und Vernunft sind angesagt. Augenmaß bei den Maßnahmen, damit wir nicht nur verschont bleiben, sondern das Ganze auch wirtschaftlich überleben. Und damit meine ich nicht nur die ! Wirtschaft, sondern auch die, die einfach normal arbeiten wollen und müssen !! Ist sicher schwierig, aber mit Einsperren ist es nicht getan, das führt nur zu noch mehr Frust, Chaos und Widerstand

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