"Verlierer waren die Menschen in dem Land"

Freiheitliche: „Es geht um unser Land, nicht um die SVP“

Samstag, 02. April 2022 | 11:45 Uhr

Bozen – Die Freiheitlichen unterstreichen in einer ersten Stellungnahme zur Erklärung des SVP-Obmanns und des Landeshauptmannes, dass in erster Linie die Belange unseres Landes Südtirol stünden und nicht das Wohl der Regierungspartei.

„Die großen Verlierer rund um die SVP-Krise waren die Menschen in diesem Land. Nicht die Politiker, die in diese parteiinterne Auseinandersetzung involviert sind, waren die Leidtragenden, sondern das Volk, das vergebens auf eine stabile und handlungsfähige Regierung hoffte angesichts der vielen Probleme die derzeit herrschen“, halten Ulli Mair und Andreas Leiter Reber in einer Aussendung einleitend fest.

Die Bevölkerung erwarte sich zu Recht eine Regierung und einen Landtag, die sich den aktuellen Herausforderungen, wie den steigenden Preisen, den hohen Energiekosten oder der Wohnungsnot, stellen. „Wertvolle Zeit ist unwiederbringlich verstrichen, die einem Zerwürfnis innerhalb der SVP geopfert wurde. Der politische Betrieb war lahmgelegt zum Nachsehen des ganzen Landes“, so der freiheitliche Obmann Andreas Leiter Reber.

Unabhängig davon, ob Regierungsparteien oder Opposition – Südtirol müsse das Anliegen sein, dem alle Kraft gelte. „Ein Stillstand und eine Krise, hervorgerufen aufgrund persönlicher Befindlichkeiten, haben viel Vertrauen zerstört, denn nicht das Allgemeinwohl stand im Vordergrund, sondern der Machterhalt“, hält Vizeparteiobfrau Ulli Mair fest.

In den kommenden Tagen und Wochen müssten die dringend notwendigen Reformen angegangen werden, die Bürger spürbar bei den Energiekosten, den Preissteigerungen und beim Wohnen entlasten. „Auch hinsichtlich der Baustellen in der Pflege, bei erneuerbaren- und Freiheitsenergien sowie in der Autonomiepolitik müssen nun die auf dem Tisch liegenden Maßnahmen verabschiedet werden. Die Menschen im Lande erwarten sich Taten, nicht Streit“, halten die Freiheitlichen abschließend fest.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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23 Kommentare auf "Freiheitliche: „Es geht um unser Land, nicht um die SVP“"


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anonymous
anonymous
Universalgelehrter
1 Monat 18 Tage

Die SVP hat es bis heut nicht geschaft die Strompreise zu senken,die wirt es auch nicht schaffen den Stall auszumisten

VolkerRacho
VolkerRacho
Neuling
1 Monat 18 Tage

Haben sie es nicht geschafft oder haben sie es nicht gewollt?

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 18 Tage

Eine SVP und selbst der Staat haben nicht die Befugnis Strom Preise zu ändern, ausser im Rahmen von Steuern!
Schon mal was von freier Marktwirtschaft gehört?
5 und Setzen!

VolkerRacho
VolkerRacho
Neuling
1 Monat 17 Tage

Wer redet denn von einer Preisdiktatur? Mir würde es reichen, wenn Ramenbedingen geschafft werden würden. Man könnte sehr viel in Sachen Solarenergie machen. Wir hätten doch das Geld, Pilotprojekte zu finanzieren zum Beispiel bei der intelligenten Verteilung von Strom zwischen verschiedenen Solaranlagen in einer Gemeinde. Ich finde es schade, dass Südtirol immer das Schlusslicht in der Innovation ist.
Ob es sinnvoll/möglich ist, sich vom italienischen Strommarkt unabhängig zu machen, weiß ich nicht. Da lasse ich mich gerne belehren. Auf jedenfall ist die SVP nicht daran interessiert.

loller
loller
Grünschnabel
1 Monat 18 Tage

..des isch olls dr gleiche Haufen, egal welche Partei..

VolkerRacho
VolkerRacho
Neuling
1 Monat 18 Tage

Da Stimme ich nicht zu. Man kann vielleicht sagen, dass jede/r dreck am Stecken hat, jedoch finde ich es trotzdem sinnvoll sich für das kleinere Übel zu entscheiden.

loller
loller
Grünschnabel
1 Monat 18 Tage

@VolkerRacho
..dann sag mir bitte eine Partei wo es noch keinen Skandal gegeben hat..

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 17 Tage

loller dass ist DIE Ausrede damit Andere keine Chance bekommen.Wollt Ihr etwa die GRÜNEN?!!!!!!!

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 17 Tage

@loller nie zu vergleichen.Der Rentenskandal ist auf den Misthaufen der SVPgewachsen.Wie lange wollt Ihr vorhalten nicht NEIN,DANKE gesagt zu haben??????

VolkerRacho
VolkerRacho
Neuling
1 Monat 17 Tage

Wie gesagt, praktisch jede/r hat Dreck am Stecken. Doch da ich nicht vor habe selbst in die Politik zu gehen, und demnach die alternative wäre garnicht Wählen zu gehen, entscheide ich mich lieber für das kleinere Übel. Es gibt eben schwerwiegende und weniger schwerwiegende Skandale.

Dolomiticus
Dolomiticus
Universalgelehrter
1 Monat 18 Tage

Das stimmt allerdings, dass es nicht um die SVP sondern um Südtirol geht und gehen muss…

Mr.X
Mr.X
Tratscher
1 Monat 18 Tage

Wenn die SVP net die gonzen Lobbys hinter sich het war sie schub long in der Versenkung verschwunden. Ober leider homr a a schlechtr Opposition. Hoffmr af die negstn Wohlen.

So ist das
1 Monat 18 Tage

Es muss aber auch darum gehen, Skandale aufzuarbeiten und nicht mit schönen Sprüchen unter den Teppich zu kehren 🤔

lumpi
lumpi
Tratscher
1 Monat 18 Tage

Wäre es nicht möglich dass sich die Freiheitlichen mit der Südtiroler Freiheit zusammen tut, um eine stärkere Partei zu präsentieren, um an das Ruder zukommen ?

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 18 Tage

Bisher waren si zu zerstritten dafür. Die einen zu extrem, die anderen nicht extrem genug.
Würde mich über eine brauchbare regierungsfähige Alternative freuen.

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 17 Tage

lumpi auch mein Erster Gedanke.

inni
inni
Universalgelehrter
1 Monat 18 Tage

Schod dass net heier Londtogswohln sein … 😶

TirolerSued
TirolerSued
Grünschnabel
1 Monat 18 Tage

Jo wirklich sehr schode, find i

EviB
EviB
Superredner
1 Monat 18 Tage

Ich war früher sehr Politik-begeistert, im Gemeinderat tätig und sehr interessiert an der südtiroler Politik.
Was ich aber die letzten Jahre und hauptsächlich in letzter Zeit mitbekomme ist nur noch enttäuschend, peinlich und zum Fremdschämen.
Wir haben in Südtirol einen politischen Sauhaufen, wo jeder, egal welcher Partei angehörend aber hauptsächlich SVP, nur Eigeninteressen vertritt, Skandale unter den Teppich gekehrt werden, es unzählige unnütze Sesselkleber gibt….. und ich wüsste nicht, wem ich nächstes Jahr noch meine Stimme geben könnte. Und ich denke, das geht ganz vielen so.
Sehr ernüchternd!

Hyronmus
Hyronmus
Grünschnabel
1 Monat 18 Tage

Des isch a kluaner Skandal,enktbamol an die Renten vorauszahlung.

Oracle
Oracle
Superredner
1 Monat 18 Tage

…schon interessant die Blauen, wollen es (danach) ständig besser wissen und die Mehrheit belehren, obwohl sie keinerlei Regierungserfahrung haben, auf Gemeindeebene, noch auf Landes- oder Staatsebene…. naja, die 2 blauen Mandatare sind jetzt auch nicht die größten Manager oder überaus erfolgreiche Unternehmer oder Experten… 

ischJOwurscht
ischJOwurscht
Universalgelehrter
1 Monat 18 Tage

bravo!!!

Mico
Mico
Superredner
1 Monat 17 Tage

Warum stellt man nicht die vertrauensanfrage an kompatscher…..?

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