Zehn-Punkte-Plan für Rom vorgestellt

Freiheitliche: “Mehr Südtirol wagen” 

Montag, 22. August 2022 | 18:37 Uhr

Bozen – Im Rahmen einer Pressekonferenz haben heute der Landesparteiobmann Andreas Leiter Reber und die drei freiheitlichen Kandidaten für die Südtiroler Senatswahlkreise, Ulli Mair, Sabine Zoderer und Otto Mahlknecht einen Zehn-Punkte-Plan vorgestellt.

„Allen voran gilt es, Südtirols Autonomie zu stärken“, hält der freiheitliche Landesparteiobmann Andreas Leiter Reber in einer Aussendung einleitend fest. „Deshalb sieht unser Zehn-Punkte-Plan für Rom vor, die Ergebnisse des Autonomiekonvents umzusetzen und unsere Kompetenzen und die Eigenständigkeit konsequent auszubauen“, so Leiter Reber. „Südtirol braucht die vollen Zuständigkeiten vom Ehrenamt über den Umweltschutz bis hin zu den Landesfinanzen“, betonen die Freiheitlichen.

„Unser Land braucht die Entscheidungsfreiheit in der Einwanderungs- und Staatsbürgerschaftsfrage“, unterstreicht Ulli Mair und verweist auf den Minderheitenschutz. „Darüber hinaus ist es unser Ziel, die Preissteigerungen einzudämmen, denn die Südtiroler Löhne müssen an die Südtiroler Preise angepasst werden“, so Mair, die im Senatswahlkreis Ost für die Blauen ins Rennen geht.

„Südtirol braucht die Steuerhoheit, um selbst die Höhe der Steuern bestimmen und auf die Erfordernisse unseres Landes abstimmen zu können“, hält Otto Mahlknecht fest. „Auch in Sachen Wolf müssen Entnahmen künftig ermöglicht werden, um die Zukunft der Landwirtschaft sicherzustellen“, so Otto Mahlknecht, F-Kandidat im Senatswahlkreis Bozen-Unterland.

„Die Kindererziehungs- und Pflegezeiten müssen im Sinne einer familienfreundlichen Politik anerkannt werden“, fordert Sabine Zoderer. „Wir wollen uns in Rom auch dafür einsetzen, moderne Verkehrslösungen für unser Land voranzubringen“, betont Sabine Zoderer, die im Senatswahlkreis West für die Freiheitlichen kandidiert.

Die Freiheitlichen sprechen sich auch dafür aus, dass Südtirol als Nettoproduzent erneuerbarer Energien eine echte Energieautonomie braucht. Dazu seien die autonomen Spielräume auszunutzen und von Rom weitere Kompetenzen abzuringen.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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4 Kommentare auf "Freiheitliche: “Mehr Südtirol wagen” "


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Oracle
Oracle
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

was hat der Leiter Reber heute im Tagessschauinterview für einen Schwachsinn gefasselt bezüglich recht und links und das Ziel usw….. wo hat der bis heute gelebt? Es ist wohl mehr als bekannt, dass bei rechten Regierungen in Vergangenheit für Südtirol wenig zu holen war….  das 10Punkte Programm ist ein Sammelsurium von verschiedenen Dingen, z.B. Verkehrslösungen und familienfreundliche Politik sind Staatkompetenz? Naja….  

TirolerSued
TirolerSued
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Toi toi toi Freiheitliche

Faktenchecker
1 Monat 7 Tage

Mehr Rechts wagen. Hatten wir schon….


Wenn die AfD mit Willy Brandt
wirbt, wie 2019 in Brandenburg, will sie verschleiern, dass sie
eigentlich die parlamentarische Demokratie abschaffen möchte…

(Quelle: Screenshot)

https://www.belltower.news/afd-direkte-demokratie-von-rechts-112263/

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Denen fällt aber auch nichts mehr Neues ein.

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