Zwei der Getöteten waren Sicherheitskräfte

Fünf Menschen starben bei Selbstmordanschlag in Somalia

Mittwoch, 24. Mai 2017 | 12:45 Uhr

Bei einem Selbstmordanschlag im Nordosten Somalias sind mindestens fünf Menschen getötet worden. Mehr als neun Menschen seien bei dem Anschlag auf einen Checkpoint in der Stadt Bosaso im Puntland verletzt worden, sagte ein Polizist. Zwei der Getöteten seien Sicherheitskräfte gewesen.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nahm den Anschlag am Mittwoch für sich in Anspruch. Dies konnte nicht verifiziert werden. Die auf dschihadistische Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group nannte dies den ersten Selbstmordanschlag des IS in Somalia.

In dem ostafrikanischen Somalia treibt vor allem die Terrormiliz Al-Shabaab ihr Unwesen. Sie will einen sogenannten Gottesstaat am Horn von Afrika errichten. Eine Gruppe hat sich von Al-Shabaab losgesagt und dem IS die Treue geschworen. Der somalische Ableger des IS ist vor allem in der Region Puntland im Nordosten Somalis aktiv.

Von: APA/dpa