"Wiederansiedelungsprogramme" müssten gestoppt werden

Gerissene Schafe in Tirol: Wirtschaftsbund will Bären an den Kragen

Freitag, 19. Juli 2019 | 13:00 Uhr

Nachdem aufgrund von 20 gerissenen Schafen zwischen dem Tiroler Sellraintal und dem Inntal ein Bär im Bundesland vermutet wird, fordert der Tiroler ÖVP-Wirtschaftsbund Bären-Konsequenzen. “Wiederansiedelungsprogramme” müssten gestoppt werden, erklärte Landtagsabgeordneter und Tourismussprecher Mario Gerber in einer Aussendung am Freitag.

“Die Rückkehr dieser Wildtiere werden für die Tiroler Almwirtschaft zu einem zunehmenden Problem. Auch für unser Tourismusland mit dem stark wachsenden Wandertourismus sind diese Schlagzeilen schädlich. Jetzt muss dringend gehandelt werden”, verlangte Gerber. Die Rückkehr von Bär und Wolf und damit verbundenen Folgen würden verharmlost und unterschätzt. “Heute ist der Bär in Nordtirol, morgen in Südtirol und übermorgen im Trentino. Die Europaregion könnte hier durch einen Schulterschluss mutig vorangehen. In unserem dicht besiedelten Lebensraum ist kein Platz für diese Wildtiere”, meinte der Wirtschaftbündler.

Von: apa

Kommentare

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15 Kommentare auf "Gerissene Schafe in Tirol: Wirtschaftsbund will Bären an den Kragen"


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Tanne
Tanne
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Wenn die Bestie Mensch ihr großes Gehirn benutzt, dann kommt dabei sehr schwaches heraus, Töten, alles was indirekt keinen Euro bringt Töten. Oder Vergiften, Zerstören, mit Müll zudecken, usw. aber Töten und ausrotten, mehr scheint das Großhirn nicht her zu geben. 

Simba
Simba
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Das Wort Bestie ist zutreffend für die meisten Menschen. Wer gibt und das Recht alles zu töten was der Herrgott und anvertraut hat.Daran sollen mal die fleißigen Kirchenrenner denken.

Landschaftspfleger
Landschaftspfleger
Superredner
1 Monat 2 Tage

Deine ach so geliebten Landsleute sprechen sich jetzt gegen deine ach so geliebten Großraubtiere aus, das bricht dir jetzt wohl das Herz, nicht nur die Gebeine !?😆
Ich jedenfalls muß dem Herrn Gerber ein großes Lob aussprechen. 👍

mmhm_sel_schu
mmhm_sel_schu
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Genau das haben die Menschen vor über 100 Jahren schon verstanden, dass Almwirtschaft (Weidealmen, nicht die Touristenabzocken in Gröden und Seiser Alm) und Bären/Wölfe nicht mitteinander können. Deshalb müssen die Tiere zum Abschuss oder umsiedelung nach Sibierien freigegen werden. Und die, diedas nicht einsehen wollen sollen sich mal ernsthaft Gedanken machen was sie überhaupt mit diesem wiederansiedeln anrichten…

Vinschgerle
Vinschgerle
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Jo vor hundert johr ischs die leit jo a viel besser gongan….. Vor hundert johr hot sich koan schwein um natur kümmert, fost is gonze wild wor ausgrottat und di leit worn knospat sondrgleichen, lei guat dass der olte schlog solongsom ausstirb und di jungan zumindest bissl ibr dei berg dribrdrsechn…..

Orschgeige
Orschgeige
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Die Almwirtschaft besteht in Tirol seit dem Mittelalter. Bären und Wölfe lebten in den Alpen über hunderttausende von Jahren.  

Black-Mamba
Black-Mamba
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

Und die Weisheiten von @ Orschgeige sein net amol 100 Johr olt

Rocky
Rocky
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

Die leschte200 Johr hots koane gebm,die olte hom schun gwist brum man sie ausgrottat hot weil wenn‘r selm a Goas odr Schof grissm hat nor hat die Famielie in dr selbZeit it übrlebt und iatz miasmr dia Vichr it obr zichtn

Staenkerer
1 Monat 2 Tage

@Rocky und de adler hobn se ausgerottn weil se kinder vertrogn hobn, so de märchen der “oltn”, gell? lei wos de stoanböck getun hobn das sie se ausgerottn hobn, woas niemand!
de “oltn” hobn nit nochgedenkt wos se tien, wenn se a tierart ba ins ausrottn, in de konn man no mangelde schulbildung und null wissen über de wichtigkeit der artenvielfallt zu gute holtn, heit giltet de ausrede nimmer, heit isch es lei mehr geldgier wegn dem de tiere weg müßen!

Gudrun
Gudrun
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

Pilzeräuber leben jetzt gefährlich🤔

Spamblocker
Spamblocker
Superredner
1 Monat 2 Tage

ja keine Schafe reisen nur Pilze klauen 😂😂😂😂

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 2 Tage

@Spamblocker das weiss Meister Petz nicht.Davon könnt Er nicht überleben.🍄🐦🐿🐌🦈🐜🍃

Simba
Simba
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Gottseidank.

honigdachs
honigdachs
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Gleich wia firn massenturismus koan plotz isch, es braucht a mittel weg….
I glab sudtirol sowie olle andere bergregionen miassn schaugn dassts fir die einheimischen lebenswert bleib und et no mehr turismus herziachn……

Althergebrachter
1 Monat 1 Tag

Leider regiert das Geld und nicht der Verstand, in der Neuzeit könnte der “Tierhalter” sein “Kapital” mit Elektrozaun oder Netz schützen, oder auch so wie früher sogenannte “Schäferhunde” einsetzen,doch dann wäre ja wieder nix verdient,weil die Viecher mehr Geld fressen als ein schaf beim Metzger bringt,..es ist einfach traurig wie fortschrittlich sich der Mensch von der Natur entfernt und auch der letzte Bauer ein ausgeklügelter Mitläufer des Kapitalismus ist und auf die natürliche Natur scheißt und lieber tötet als zu denken.

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