Von Dienstag bis Donnerstag wird weiter prozessiert

Grasser-Prozess: Korruptionsverdacht bei Linzer Büroturm

Dienstag, 10. April 2018 | 05:30 Uhr

Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP) und andere finden diese Woche drei Verhandlungstage statt. Von Dienstag bis Donnerstag wird im Wiener Straflandesgericht Richterin Marion Hohenecker die Angeklagten weiter befragen. Im Verfahren, das im Dezember 2017 gestartet ist, sind dies die Prozesstage 27, 28 und 29.

Derzeit steht der Bestechungsverdacht bei der Einmietung der Finanzbehörden in das Linzer Bürohaus Terminal Tower im Vordergrund. Vergangenen Donnerstag wurde dazu ein Beschuldigter einvernommen, der früher bei Raiffeisen Leasing als Manager arbeitete. Von der Richterin zu einer 200.000 Euro-Zahlung befragt, geriet er immer wieder in Erklärungsnot.

In dem Prozess geht es um zwei mutmaßliche Bestechungsfälle: Korruptionsverdacht besteht beim Linzer Terminal Tower sowie bei der Privatisierung der Bundeswohnbaugesellschaften (Buwog u.a.). Hier sollen fast zehn Millionen Euro Schmiergeld an Grasser und seine Partner geflossen sein. Während Grasser dies bestreitet, hat der mitangeklagte Ex-Lobbyist Peter Hochegger diesbezüglich ein Teilgeständnis abgelegt. Grasser selber wurde bisher im Prozess noch nicht einvernommen.

Von: apa

Kommentare

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1 Kommentar auf "Grasser-Prozess: Korruptionsverdacht bei Linzer Büroturm"


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MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
13 Tage 1 h

Grasser,der Ex Swarovski Schönling:wenn er schuldig sein sollte,rein in den Knast und das sehr lange!!!

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