Österreichischer Staatssekretär Tursky bei Landeshauptmann

Grenzüberschreitende Vernetzung und Digitalisierung

Dienstag, 02. August 2022 | 17:17 Uhr

Bozen – Der österreichische Staatssekretär für Digitalisierung und Breitband, Florian Tursky, hat heute dem Südtiroler Landeshauptmann einen Besuch abgestattet. Beide unterstrichen, dass Digitalisierung und Vernetzung entscheidende Herausforderungen seien, um das Leben der Bürgerinnen und Bürgern zu vereinfachen und die Dienste und Informationen der öffentlichen Verwaltung nah an die Menschen zu bringen.

Gerade die Pandemie habe gezeigt, wie wichtig eine effiziente und bürgernahe Verwaltung sei. Besonders in dieser schwierigen Situation konnten durch die Digitalisierung und elektronische Vernetzung entscheidende Schritte gemacht werden. Dies sei in Südtirol wie in Österreich zu beobachten gewesen, ebenso wie die Überforderung von Teilen der Gesellschaft angesichts dieser Veränderungen. Hier gelte es, die richtigen Wege zu finden, um die Menschen an der Hand zu nehmen und die Zuversicht zu stärken, unterstrich Staatssekretär Tursky im Rahmen des Gesprächs.

Das eine seien dabei die Verwaltungsverfahren, das andere die notwendigen Infrastrukturen, um die digitalen Dienste in der gebotenen Geschwindigkeit und Stabilität zu garantieren. Infrastrukturen für Informations- und Kommunikationstechnik bedeuteten nicht zuletzt auch Chancengleichheit für den ländlichen Raum. Hierbei wurde hervorgehoben, dass die Glasfaserverbindungen in der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino bereits am Reschenpass, am Brenner und in Winnebach realisiert seien. Als gemeinsame Herausforderung bleibe noch die mögliche Realisierung einer gemeinsamen Ringleitung zwischen dem Reschenpass und dem Brenner, um die Sicherheit und die Qualität der Dienste weiter zu verbessern.

Von: luk

Bezirk: Bozen

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