Parteien rufen zum Gedenken des Herz-Jesu-Versprechens auf

Herz-Jesu: „Mit der Heimat verbunden“

Sonntag, 26. Juni 2022 | 08:02 Uhr

Bozen – In ganz Tirol wird an diesem Sonntag, den 26. Juni, das Herz-Jesu-Fest mit farbenfrohen Prozessionen und den traditionellen Bergfeuern gefeiert. “Der Herz-Jesu-Sonntag bringt auf besondere Weise die Verbindung zu unserer Heimat zum Ausdruck, gleichzeitig sollen wir uns an diesem Feiertag auf unseren Zusammenhalt besinnen. Deshalb laden wir alle in Südtirol dazu ein, diesen Tag mit diesem Bewusstsein wahrzunehmen und an den Feierlichkeiten dieses Festes teilzunehmen“, so SVP-Obmann Philipp Achammer.

Vor 226 Jahren vertrauten die Tiroler Landstände in den Wirren der napoleonischen Kriege ihr Land dem heiligsten Herzen Jesu an, um somit göttlichen Beistand zu erhalten. Dieser Schwur wird seitdem Jahr für Jahr erneuert und stellt einen festen Bestandteil des gelebten Brauchtums dar. “Die Herz-Jesu-Feuer machen auch heute noch unsere Liebe zur Heimat sichtbar und zeugen, dass Tradition nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers ist”, sagt Philipp Achammer.

Das Herz-Jesu-Fest besteht allerdings nicht nur aus dem Entzünden der Bergfeuer in der Nacht, sondern auch aus Gottesdiensten und farbenfrohen Prozessionen. Es ist dieser festliche Charakter, der diesen Tag zu einem der höchsten Tiroler Feiertage macht. “Diese Tradition erfüllt uns mit Stolz und wir bedanken uns bei allen Ehrenamtlichen die dazu beitragen, dass dieser Brauch auch nach über 200 Jahren gelebt wird”, so der SVP-Obmann. Laut Philipp Achammer ist dies die Voraussetzung dafür, dass dieser Brauch auch in Zukunft noch gefeiert wird und den zukünftigen Generationen weitergegeben werden kann.

Bacher ruft zur Besinnung auf den Ursprung des Herz-Jesu-Versprechens auf

Alljährlich erneuert Südtirol am dritten Sonntag nach Pfingsten ein Gelübde, das vor vielen Jahren dem Herzen Jesu gegeben wurde. „Mit diesem Gelöbnis, das hierzulande mit schönen, stimmungsvollen Bräuchen einhergeht, zeigen wir die Verbundenheit zu unserer Heimat und zu deren Menschen“, sagt die SVP-Landtagsabgeordnete Paula Bacher. Sie appelliert an die Südtirolerinnen und Südtiroler, dieses hohe Fest mit seinen Bräuchen und Traditionen zu leben und sich auf dessen Ursprung zu besinnen.

Als die französischen Truppen 1796 unter Napoleon auf unser Land zumarschierten, erbat man unter großer Angst den göttlichen Beistand. Man hatte sich dem „Heiligsten Herzen Jesu“ anvertraut und versprach, diesem jedes Jahr aufs Neue zu gedenken. Andreas Hofer tat dies ebenfalls, nachdem er 1809 siegreich aus der Schlacht am Berg Isel hervorging und schuf mit dem Herz-Jesu-Sonntag einen ständigen Feiertag.

Immer noch folgt Südtirol diesem Gelübde und feiert den Herz-Jesu-Sonntag mit einem feierlichen Hochamt, mit würdevollen Prozessionen und mit der Entzündung der Herz-Jesu-Feuer am Abend. „Es ist wohl eines der schönsten Feste im Jahr, in dem wir nicht nur die Verbundenheit zu unserer Heimat spüren, sondern auch die Verbundenheit zwischen uns Menschen. Wir sollten die Werte dieses hohen Festes leben, die Traditionen wahren und sie durch die vielen schönen Bräuche an unsere Nachkommen weitergeben – damit das Herz-Jesu-Gelöbnis auch noch in ferner Zukunft immer wieder erneuert wird“, so Paula Bacher anlässlich des anstehenden Herz-Jesu-Festes.

Junge STF: „Ausdruck der Heimatverbundenheit!“

In diesem Jahr jährt sich das Herz Jesu-Gelöbnis zum 226. Mal. Die Junge Süd-Tiroler Freiheit betont zu diesem Anlass in einer Medienaussendung, dass Brauchtum, Tradition und Heimatverbundenheit Eigenschaften sind, die Tirol auszeichnen, und ruft gleichzeitig zum Hissen der Tiroler Fahne am Herz Jesu-Sonntag auf.

1796 vertrauten die Tiroler Landstände – angesichts der drohenden Kriegsgefahr durch napoleonische Truppen – das Land Tirol dem Herzen Jesu an und gelobten, diesen Bund fortan jedes Jahr zu erneuern. Seither wird das Gelöbnis jährlich wiederholt und Feuer am Berg sowie auf Hängen entzündet. Im Jahr 2022 jährt sich dieses Gelöbnis nun schon zum 226. Mal.

„Das jährliche Entzünden der Bergfeuer zeigt, dass Brauchtum und Tradition aber auch Heimatverbundenheit und Treue in Süd-Tirol einen großen Stellenwert haben“, schreibt die Junge Süd-Tiroler Freiheit. Es handle sich dabei um Werte, die von den Tiroler Landsleuten aktiv gepflegt, gelebt und schließlich an die nächsten Generationen weitervermittelt werden. „Das Herz Jesu-Fest ist dabei von besonderer Wichtigkeit, da die Herz Jesu-Verehrung ein Ausdruck der Volksfrömmigkeit und Heimatverbundenheit ist“ so die Junge Süd-Tiroler Freiheit.

Diese Feierlichkeit gelte es, weiterhin zu pflegen und das Brauchtum fortleben zu lassen, um auch den kommenden Generationen ein Stück unserer Tiroler Tradition, Heimatverbundenheit und Wurzeln weiterzugeben.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

36 Kommentare auf "Herz-Jesu: „Mit der Heimat verbunden“"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 16 Tage

heimatverbunden wäre ein zurück zu Österreich.Alles Andere…..

falschauer
1 Monat 16 Tage

dir versperrt niemand den weg zu gehen, die überwiegende mehrheit der südtiroler ist nicht dafür, also hört endlich auf mit diesen illusorischen forderungen, diese bringen nämlich gar nichts außer zwiespalt und unfrieden

ANTONIO
ANTONIO
Grünschnabel
1 Monat 16 Tage

Sag mal.. Das stimmt nicht, man kann auf der anderen Seite der Welt leben und trotzdem heimatverbunden sein.. Man muss auch nicht nur eine Heimat haben oder lieben. 😉

brunecka
brunecka
Superredner
1 Monat 16 Tage

@ sag mal

schützen hin oder her,andreas hofer hin oder her,immer das gleiche gejaule! Ihr seid nicht im stande einen solchen tag einfach als feiertag zu feiern,NEIN,immer das ewige zurück zu den ösis usw🤮🤮🤮🤮🤢🤢🤢🤢🤢🤢einfach nur zum kotzen !!Nichts als plärra

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Universalgelehrter
1 Monat 15 Tage

@falschauer Österreich ist das angestammte Mutterland Südtirols. Da kann man fanatisch hin- und herreden wie viel man will. Die Geschichte lügt nicht. Wenn heute viele Südtiroler die Vorteile der Autonomie mehr zu schätzen wissen als die Zugehörigkeit zum Mutterland, so ist das verständlich. Materialismus und Kapitalismus zählen im Dasein der Gegenwart stets mehr als geistige Verbundenheit und Idealismus.

Zugspitze947
1 Monat 15 Tage

Sag mal: Wenn dann den SUVERÄNEN Staat Südtirol: Die ÖSIS wollen nur das LANDL nicht die Menschen ,schon gar nicht die Italiener im Landl 🙁

anonymous
anonymous
Kinig
1 Monat 15 Tage

Woher willst du das wissen das die Mehrheit nicht zurück will? Wunschdenker

GTH
GTH
Superredner
1 Monat 15 Tage

@falschauer die überwiegende mehrheit🙈 wahrscheinlich deine generation…., welche meint sütdirol aufgebaut zu haben 🥴 spiel den opa zuhause und genies den lebensabend

The Hunter
The Hunter
Superredner
1 Monat 15 Tage

@brunecka zurück wo mir hin kern. lern Geschichte nor sigsch wia Italien Südtirol geraubt hot und mit welche Barbarischen mitteln sie probiert hobn Südtirol zu italianisiern… obor olls vergebens. Die Herz Jesu Feuer zoagn wo mir hinkern

honga
honga
Tratscher
1 Monat 15 Tage

also ich zb will zurück ins römische reich. denn da waren wir länger. und früher. bevor die deutschsprachigen übernommen haben und viel verkommen ist. bin also mehr heimatverbunden als ihr alle zusammen.

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 15 Tage

@anonymous Eiher willst du wissen, ausser wenn du mit deiner Clique quatschst, dass wir alle dafür sind?
Erst Deutsch, 2. Stelle der Sprachgruppen ist Albanisch, dann Italiener und der Rest Räthoromanen und du glaubst wir wollen nach Österreich wenn nicht mal 10% der deutschsprachigen dafür sind?
Du TRÄUMST, mein Freund!

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 15 Tage

@honga Es könnte sogar Leute geben die zurück zu Bayern wollen , waren wir auch, grins!

brunecka
brunecka
Superredner
1 Monat 14 Tage

Da gebe ich dir recht,so manches bauernvolk plädiert auf österreich damit sie wieder einen grund haben den italienern auf den den sack zu gehen

diskret
diskret
Superredner
1 Monat 16 Tage

Heimat verbunden und ein italienschen ausweis in der Tasche

tuttmichl heiner
tuttmichl heiner
Grünschnabel
1 Monat 16 Tage

fir dein kommentar tat i mi schamen….und deine vorfahren bestimmt ah🤦

Zugspitze947
1 Monat 15 Tage

diskret:darum habe ich den grünen getauscht gegen den Deutschen Pass 🙂

The Hunter
The Hunter
Superredner
1 Monat 15 Tage

lern Geschichte nor woasch wo mir hinkern. Des lernt man normal in dor Volksschuale, i rat amol deinen Wissensstand inordenkn

ANTONIO
ANTONIO
Grünschnabel
1 Monat 15 Tage

TheHunter Da du so gut in Geschichte bist, müsstest du wissen das sich Grenzen immer wieder verschieben..So ist es nun mal..

The Hunter
The Hunter
Superredner
1 Monat 15 Tage

@ANTONIO ajo die sem verschieben sich gern, iborhaupt noch heimtückischen Verrat und wenn sich die Bevölkerung gegn is unrecht wehrt schickt Vater Staat die Folterknechte.

I kenn mi mit der Geschichte awian bessor aus als du

ANTONIO
ANTONIO
Grünschnabel
1 Monat 15 Tage

TheHunter Dein Vaterland ist auch nicht besser..Das was Italien mit Südtirol gemacht hat, hat Österreich vorher mit italienischen Gebieten gemacht..Wie heißt es so schön : AUGE um AUGE

diskret
diskret
Superredner
1 Monat 15 Tage

@tuttmichl heiner @ Weils 1000% Stimmt wegen die vorfahren zb die Eltern was die damals mitgemacht haben. Der Wohlstand kann in die Hose gehen

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 16 Tage

Herz Jesu Feuer zu entzünden ist seit Jahren zu “willkommenen” Saufgelagen verkommen! Auch wrnns mir persönlich egal ist, auch der Brauch an sich, sollten sich diese Menschen mal Gedanken darüber machen was sie da eigentlich tun!

The Hunter
The Hunter
Superredner
1 Monat 15 Tage

dir isch dor Brauch also egal obor du woasch natürlich das do lei gsoffn wert. Bei wiavielen Herz Jesu Feuern bisch du schun dorbei gewesn das du dir iborhaupt a Meinung bildn konsch?? Worscheinlich ba gor koanen, maximal afn Balkon gstondn und mit a Tüte in dor Hond af an Berg aubn gschaug

ANTONIO
ANTONIO
Grünschnabel
1 Monat 16 Tage

 Da kann ich nur sagen  JA  zur Heimatliebe aber ein großes NEIN zum Rassismus ☺

The Hunter
The Hunter
Superredner
1 Monat 15 Tage

wos hot des iaz mit Rassismus zu tian?? Rassistisch worn lei die Mittel wia Italien Südtirol geraubt hot

ANTONIO
ANTONIO
Grünschnabel
1 Monat 15 Tage

The Hunter.. Weil leider viele beides vermischen

The Hunter
The Hunter
Superredner
1 Monat 15 Tage

@ANTONIO woher glabsch sel zu wissn??

wellen
wellen
Universalgelehrter
1 Monat 16 Tage

Ja, der Krieg und die Religion, immer schon eine unheilige Allianz. Heute: Putin und Kyrill. Schande. Also: in Zeiten des Krieges lasst es bleiben, Feuer auf Bergen zu entzünden, so ein Schmarren. Vom Umweltschaden und Brandgefahr ganz zu schweigen

Hustinettenbaer
1 Monat 16 Tage

Insofern ist doch Tirol über die EU “vereint”.
Ja, ist nicht das Gleiche wie in der Historie, aber das Rad lässt sich (ohne weitere Ungerechtigkeit bis zum Blutvergießen) nicht mehr zurückdrehen.

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 16 Tage

zu der Zeit als man diese Feuer anfing zu machen gab es keine Uhr und noch laaaa…nge keine andere Verständigung.Bei den Kirchenglocken Dasselbe.In der Zeit der Luftverschmutzung ist das total daneben und rückständig.

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 16 Tage

Ich brauch keinen österreichischen Pass, um zu wissen, dass ich ein Tiroler bin.
Schön wär’s natürlich und gibt’s mal die viel geforderte Änderung, die die Grenzen betrifft, bin ich erfreut darüber.

Aber Papier (oder Plastik, je nachdem) ändert nichts an dem, was ich bin.

Trina1
Trina1
Kinig
1 Monat 16 Tage

Ich finde alte Bräuche schön, Heimatverbunden oder nicht!

Calimero
Calimero
Universalgelehrter
1 Monat 16 Tage

Diese Jahr werde ich hoch auf den Bergen ein Peace Zeichen entzünden.

tuttmichl heiner
tuttmichl heiner
Grünschnabel
1 Monat 16 Tage

selm muas man afn berg aui gean ah…nit lei am handy sitzn und gscheid sein welln

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 16 Tage

Eins noch

brunner
brunner
Universalgelehrter
1 Monat 16 Tage

Die Parteien rufen auf…..es geht hier nicht um eine Touristenshow, obwohl es immer mehr dazu verkommt…..denn eine Sache ist gross herstehen und etwas von Treue zu schwafeln, eine andere ist auch mal Sonntags in die Kirche zu gehen und keine blöden Witze über die eigene Kirche und den eigenen Glauben zu machen, gell liebe Wohlstandssüdtiroler!?

wpDiscuz