"Italien erhöht Strompreise um weitere 59 Prozent"

Hohe Strompreise: “Wer soll das bezahlen?”

Freitag, 30. September 2022 | 10:54 Uhr

Bozen – Die italienische Strom-Regulierungsbehörde hat angekündigt, dass ab dem morgigen 1. Oktober die Strompreise um weitere 59 Prozent steigen werden. “Für einen normalen Haushalt bedeutet das jährliche Mehrkosten von zirka 700 Euro, für Betriebe noch wesentlich mehr. Das können sich Bürger und Wirtschaftsbetriebe nicht mehr leisten.” Die Süd-Tiroler Freiheit fordert die Landesregierung daher auf, “umgehend zu intervenieren, damit der Strompreis in Südtirol nicht erhöht wird, bzw. damit den Bürgern die Mehrkosten ersetzt werden.” Bereits bei der nächsten Landtagssitzung wird die Süd-Tiroler Freiheit einen entsprechenden Beschlussantrag vorlegen.

“Der Strom in Südtirol wird größtenteils mit Wasserkraft produziert, diese Stromproduktion hat sich nicht verteuert, weshalb es nicht nachvollziehbar und auch nicht gerecht ist, dass die Südtiroler für ihren selbst produzierten Strom nun doppelt so viel bezahlen müssen. Die derzeitigen Strompreise sind für viele Bürger schlichtweg nicht mehr finanzierbar und auch Betriebe werden damit in den Ruin getrieben. Es ist daher unverantwortlich, dass die Landesregierung dieser Entwicklung einfach tatenlos zusieht und nichts dagegen unternimmt”, heißt es weiter.

“Südtirol hätte genügend Möglichkeiten, etwas gegen die hohen Strompreise zu tun und die Bürger in dieser Notsituation zu unterstützen. Vom versprochenen Strombonus, der einfach nicht ausbezahlt wurde, bis hin zu einer eigenen Regulierungsbehörde oder einer Strompreisbremse, wie sie derzeit in anderen Ländern angewendet wird, liegen genügend Vorschläge auf dem Tisch, getan hat man bisher jedoch gar nichts”, bemängelt die Bewegung.

“Völlig deplaziert ist daher auch die Aussage des SVP-Abgeordneten Gert Lanz, der die finanziellen Sorgen der Bürger und Betriebe mit der abschätzigen Mitteilung abtut. Gehässiger und realitätsfremder kann man Politik wohl nicht betreiben…”, so die Bewegung.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare
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Der Sepp
Der Sepp
Grünschnabel
2 Monate 8 Tage

@Gert Lanz
Dass Sie sich nicht schämen solchen Aussagen von sich zu geben? Völlig daneben…
Eine Watsche an jeden Bürger…Merke man beisst nicht die Hand die einen füttert…

algunder
algunder
Universalgelehrter
2 Monate 8 Tage

👍🏻

So ist das
2 Monate 8 Tage

Bei dem Einkommen eines Politikers können die Preise ja schmerzfrei steigen. 😡

gutergeist
gutergeist
Tratscher
2 Monate 8 Tage

Zusammenhalten und die nächsten Stromrechnungen nicht mehr bezahlen. Dann ändert sich etwas. WIR haben es in der Hand.

prontielefonti
prontielefonti
Superredner
2 Monate 8 Tage

Wenne wilsch in Finstrn huckn tua lei…
Mogsch tian wose wilsch mir sein ollm ban letznrn Hebl🤷🏻‍♂️ mit sella Typn

tigerle
tigerle
Grünschnabel
2 Monate 8 Tage

De fohrn olles an di wond!🤬🤬🤬
Der reich isch,bleibt reich,dor Mittelstand werd orm,und di Gesellschaft werd zwischen reich und arm gspolten!
i find,dasses viele Politiker do ba ins gor net brauchet,netmol zun sessl wörmen teanse!!
schamt enk!!

PuggaNagga
2 Monate 8 Tage

Na, die reichn hobn a spesen zu zohln. Die Unternehmen hobn gewaltige mehrausgobn zu stemmen.
Die Multimillionäre gspiern nix oder nit viel.

Suedtirolhans
Suedtirolhans
Grünschnabel
2 Monate 8 Tage

Wenigstens tut und versucht eine Partei in Südtirol noch etwas die den Normalbürger versteht/nahesteht….. Schade das man bei den Wahlen allerdings wieder das vollste Vertrauen in die SVP gesteckt hat…. Persönlich hätte ich mir da, nach der Pandemie Geschichte, eine Politische Veränderung gewünscht.

Stella999
Stella999
Grünschnabel
2 Monate 8 Tage

@suedtirolhans….das habe ich auch nicht verstanden, dass die SVP nach dem Ganzen noch soooooviele Stimmen bekommen hat. Keine Ahnung 🤷‍♀️

SM
SM
Grünschnabel
2 Monate 8 Tage

Für den Krieg in der Ukraine können innerhalb weniger Tage Milliarden an Hilfsgeldern freigeschaufelt werden, die dann wortwörtlich in Rauch aufgehen, und für uns ist kein Cent übrig. Egal ob für di Krankenhäuser in Coronazeiten oder für Bürger, welche die Rechnungen zum Überleben kaum noch bezahlen können!
Traurige Politik

frankyfaz
frankyfaz
Grünschnabel
2 Monate 8 Tage

Letzte Woche hieß es das in Südtirol die Energiepreise unverhältnissmäßig gestiegen sind. Ita 60% und bei uns 170%. Eine Untersuchung wurde eingeleitet🤔. Jetzt nochmal 60% beim Strom??? Also nochmal 170% hier bei uns? ENI hat heuer eine Umsatz und Einkommen um 600% gesteigert🤔…..1+1= mir sein olles Teppn und schauen zu wie sie uns aus nehmen…..Mander es werd Zeit

sophie
sophie
Kinig
2 Monate 8 Tage

Frag mich nur noch, wer das bezahlen soll…
Seit Monaten wird geredet, dass Betriebe und Menschen Unterstützung erhalten….
Aber leider wird nur geredet,
Alles nur blablablaahh
Inzwischen steigen die Priese weiter und das bei allem, Lebensmittel, Strom, alle Dienstleistungen,

XBU_CobraElite
XBU_CobraElite
Grünschnabel
2 Monate 8 Tage

Die nächste Verschwörungtheorie kommt. Blackout 😆

paul1
paul1
Neuling
2 Monate 8 Tage

Kein ‘Witz – Sogar in der Kirche bei den Führbitten wurde jetzt  folgender Satz eingefügt: “Wir bitten zu Gott, daß unsere Politiker nicht alles in die eigene Tasche wirtschaften”. 

Faktenchecker
2 Monate 8 Tage

NG zahlt das locker aus Putins Gehalt.

junger suedtiroler
junger suedtiroler
Grünschnabel
2 Monate 8 Tage

svp wählern isch nit zu helfen, es isch nit erlab af sein eigenen grund und boden strom zu produzieren wias profitabel war also irgendwia wert man gezwungen des so uanfoch hinzunehmen, bis die leit ondere wege finden zu an leistboren strom zu kemmen irgend an weg gibs ollm legal oder nit… des wos mit ins aufgezwu

ngen wert isch olls ondere wia in ordnung

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