Stock warnt vor Radikalisierung in Gefängnissen

Interpol-Generalsekretär warnt vor zweiter IS-Terror-Welle

Donnerstag, 20. Dezember 2018 | 05:39 Uhr

Vielen Ländern weltweit könnte nach Einschätzung von Interpol-Generalsekretär Jürgen Stock eine zweite Welle islamistischen Terrors drohen. “Man könnte das auch Isis 2.0 nennen”, warnte Stock am Mittwoch in Paris und nutzte dabei mit “Isis” eine englische Abkürzung für die Terrororganisation Islamischer Staat (IS).

Der Grund sei, dass viele verurteilte Terror-Unterstützer nur relativ kurze Gefängnisstrafen absäßen, weil sie nicht wegen eines konkreten Anschlags verurteilt worden seien. “Diese Generation der frühen Unterstützer wird in wenigen Jahren freigelassen”, sagte Stock. Viele würden sich dann hoffentlich in die Gesellschaft integrieren. Aber Gefängnisse seien immer noch – wie man auch jüngst beim Straßburger Terroranschlag gesehen habe – ein wesentlicher Brutkasten für radikale Ideologien, sagte der Experte.

Bei dem mutmaßlichen Attentäter von Straßburg, Cherif Chekatt, war im Gefängnis aufgefallen, dass er sich radikalisiert hatte. Wenn der IS geografisch besiegt sei, würden diese Personen entweder versuchen, in andere Gebiete wie Südostasien oder Afrika zu ziehen, sagte Stock weiter. Möglich sei aber auch, dass sie in Europa blieben, um Angriffe zu verüben.

Von: APA/dpa

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3 Kommentare auf "Interpol-Generalsekretär warnt vor zweiter IS-Terror-Welle"


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Universalgelehrter
1 Monat 16 h

Bananenstaat

nala
nala
Tratscher
1 Monat 16 h

Na super , des wert no schlimm

wellen
wellen
Superredner
1 Monat 14 h

Deswegn sollte man in den Gefängnissen Geschichte, Ethik, Moral unterrichten. Vor allem aber menschliches Mitgefühl beibringen

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