Das Vorhaben war nicht durchzusetzen

Israel stoppt Pläne zur Abschiebung von Flüchtlingen

Dienstag, 24. April 2018 | 17:55 Uhr

Israel hat Pläne zur Abschiebung von rund 40.000 afrikanischen Flüchtlingen auf Eis gelegt. Bei einer Sitzung des Höchsten Gerichts sollen Vertreter des Staates mitgeteilt haben, man werde keine neuen Abschiebebescheide an Flüchtlinge verteilen. Bereits verteilte Bescheide seien annulliert, hieß es in den Medien. Man könne Flüchtlinge nicht gegen ihren Willen in Drittländer abschieben.

Nach Medienberichten waren Verhandlungen Israels mit Uganda und Ruanda über eine Aufnahme der afrikanischen Asylsuchenden gescheitert. Israel hat die Afrikaner, von denen die meisten aus dem Sudan und Eritrea stammen, bisher als illegale Einwanderer eingestuft, Asylanträge wurden nur im Ausnahmefall gebilligt.

Von: APA/dpa

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