Wahlsieger Boris Johnson bei Ansprache in der Downing Street

Johnson will nach Sieg “Schlussstrich” unter Brexit-Streit

Freitag, 13. Dezember 2019 | 21:02 Uhr

Nach dem klaren Wahlsieg der Konservativen in Großbritannien will die Regierung den Brexit-Streit hinter sich lassen. Der im Amt bestätigte Premier Boris Johnson forderte am Freitag einen “Schlussstrich” und rief zu einer Überwindung der gesellschaftlichen Spaltung über den EU-Austritt auf. Labour-Chef Jeremy Corbyn kündigte nach der verheerenden Niederlage seiner Partei seinen Rücktritt an.

“Wir werden den Brexit bis zum 31. Jänner vollenden, kein Wenn, kein Aber und kein Vielleicht”, versprach Johnson am Freitag vor jubelnden Anhängern in London. Ein zweites Referendum über den EU-Austritt sei vom Tisch.

In einer Ansprache vor dem Regierungssitz Downing Street in London sprach sich der 55 Jahre alte Premier für eine “dauerhafte Pause vom Reden über den Brexit” aus. Das habe das Land nach dem fünfwöchigen Wahlkampf verdient. Möglicherweise wird Johnson schon am Montag sein Kabinett umbilden. Am Dienstag soll das neu gewählte Parlament dann zu seiner konstituierenden Sitzung zusammentreten.

Vor der Absperrung an der Downing Street bildete sich am Freitag eine Menschentraube. Sie sei sehr erfreut über das Ergebnis, sagte die 55 Jahre alte Joan. “Das war ja peinlich, die Streitereien im Unterhaus. Die ganze Welt hat schon über uns gelacht. Ich war für den Brexit, und ich mag Boris Johnson.” Die 44-jährige Heather hat nicht für Johnson gestimmt. “Aber ich bin jetzt auch froh, wenn dieser Alptraum mit dem Brexit-Gezerre vorbei ist”, sagte sie. “Geben wir Boris eine Chance, wir werden ja sehen, ob er schafft, was er versprochen hat.”

Johnsons Konservative sicherten sich laut dem offiziellen Endergebnis bei der Wahl am Donnerstag 365 Sitze im Parlament und damit klar die absolute Mehrheit, die bei 326 Stimmen liegt. Damit sind sie so stark wie seit der Thatcher-Ära in den 1980er Jahren nicht mehr. Johnson erhielt von Königin Elizabeth II. den Auftrag zur Regierungsbildung und beteuerte, den Brexit bis Ende Jänner “fristgerecht zu erledigen”.

Die Labour-Partei fuhr ihr schlechtestes Ergebnis seit 1935 ein und kommt auf nur noch 203 Sitze. Parteichef Corbyn, dessen schlechte Beliebtheitswerte zur Wahlniederlage beigetragen haben dürften, reagierte “sehr enttäuscht”. Bei künftigen Wahlen werde er nicht mehr als Spitzenkandidat antreten, sagte er.

Die künftige starke Mehrheit der Tories ermöglicht es Johnson, sein mit der EU ausgehandeltes Ausstiegsabkommen zügig vom Unterhaus verabschieden zu lassen. Er kann damit Großbritannien zum Ablauf der geltenden Frist am 31. Jänner aus der EU führen.

Anschließend bleiben ihm nur elf Monate Zeit, um bis zum Ablauf einer Übergangsfrist die künftigen Beziehungen mit der EU auszuhandeln. In dieser Zeit ist Großbritannien zwar kein EU-Mitglied mehr, bleibt aber im Binnenmarkt und in der Zollunion.

Experten zufolge könnte Johnson die Frist dank seiner komfortablen Mehrheit im Unterhaus noch verlängern und ein engeres Handelsabkommen mit Brüssel schnüren als bisher geplant. EU-Staaten begrüßten das eindeutige Wahlergebnis – und warnten zugleich vor einer neuen Konkurrenz durch Großbritannien nach dessen EU-Austritt. EU-Ratspräsident Charles Michel erklärte, Brüssel sei “bereit für eine neue Phase”. Die EU habe ihre Prioritäten für die Gespräche über die künftigen Beziehungen bereits festgelegt. Es werde keine Vereinbarung mit Großbritannien “zu jedem Preis geben”, betonte Michel.

US-Präsident Donald Trump warb unmittelbar nach dem Wahlsieg Johnsons für ein Freihandelsabkommen mit Großbritannien. Die USA und Großbritannien könnten nach dem Brexit einen “gewaltigen neuen Handelsvertrag” schließen, twitterte er neben seinen Glückwünschen für Johnson. Dieser habe das “Potenzial, weitaus größer und lukrativer zu sein” als mögliche Abkommen mit der EU.

Deutschland Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte, beim EU-Gipfel in Brüssel habe es “professionelle Anerkennung” dafür gegeben, dass es Johnson gelungen sei, die Bürger zu überzeugen. “Chapeau, muss man einfach sagen, dass ihm das gelungen ist.” Zugleich betonte Merkel, dass durch den Brexit ein neuer Wettbewerber in der europäischen Nachbarschaft entstehe.

Das britische Mehrheitswahlrecht benachteiligte bei der dritten Parlamentswahl innerhalb von gut viereinhalb Jahren wie gewöhnlich die kleineren Parteien. So vergrößerten die proeuropäischen Liberaldemokraten zwar ihren prozentualen Stimmenanteil deutlich auf 11,5 Prozent, sie verloren aber einen Sitz und kommen künftig nur noch auf elf Mandate. Parteichefin Jo Swinson verpasste den Wiedereinzug ins Unterhaus. Die Liberaldemokraten kündigten deshalb an, im neuen Jahr eine neue Parteispitze zu wählen. Die Brexit-Partei von Nigel Farage ging bei der Parlamentswahl leer aus.

Die Schottische Nationalpartei, die im Wahlkampf für ein zweites Brexit-Referendum sowie ein zweites Unabhängigkeitsreferendum eingetreten war, legte deutlich zu und kam auf 48 Sitze. Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon bekräftigte deshalb am Freitag, ein neues Unabhängigkeitsreferendum in Schottland abhalten zu wollen. Die Schotten hätten das Recht, ihr Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen. Bereits in der nächsten Woche will Sturgeon den rechtlichen Prozess für ein neues Unabhängigkeitsreferendum starten.

Sturgeon muss den sogenannten Article 30 des Schottland-Acts ziehen, um ein rechtlich bindendes Referendum abhalten zu können. Das würde bedeuten, dass eine entsprechende Befugnis von Westminster auf das Regionalparlament in Edinburgh übertragen würde. Darüber müssen beide Kammern des Parlaments in Westminster befinden. Boris Johnson erteilte den schottischen Plänen am Freitag eine klare Absage erteilt. Johnson habe der schottischen Regierungschefin Nicola Sturgeon erklärt, das Ergebnis der Abstimmung von 2014 müsse respektiert werden, hieß am Freitag in einer Erklärung seines Büros. Damals hatten die Schotten gegen eine Unabhängigkeit gestimmt.

Von: APA/dpa/ag.

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

70 Kommentare auf "Johnson will nach Sieg “Schlussstrich” unter Brexit-Streit"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
zockl
zockl
Superredner
1 Monat 16 Tage

hoffentlich bekommt er ein klares Mandat, damit das Gezerre endlich ein Ende hat

Spamblocker
Spamblocker
Superredner
1 Monat 16 Tage

das Gezerre kommt von der EU und nicht von England

wieland
wieland
Neuling
1 Monat 16 Tage

@Spamblocker i verstea schun dass du die EU verobscheusch und sel isch a guat und recht, obo tua amol ehrlich sein, die türe zum austritt steat schun seit 3 johr offen, es isch grossbritannien wos sich net entscheiden konn und liaber mitn kopf af die wond auirennt als endlich amol obzuhauen. kaum jemand in do EU hot no a interesse drun dass sich der prozess no länger aussiziachn.

p.181
p.181
Tratscher
1 Monat 15 Tage

@wieland 

Nicht das Volk ist schuld, sondern die EU und das Parlament haben den Willen des Volkes jahrelang übergangen. Die EU forderte schikanöse Bedingungen, und einige Politiker hatten einen No Deal verhindert. Jetzt sind sie zum Glück weg. 

Karl
Karl
Superredner
1 Monat 15 Tage
Habe selten so einen Leerlauf von einem erklärten EU Gegner wie du es bist gelesen. Wer streitet den seit Jahren wie in einem Kindergarten. Das englische Parlament oder Brüssel? Aber ist ja egal. Nun haben die Briten ihrem “Minitrump” (beide gemeinsam erreichen höchstens einen IQ von 100) die Tore geöffnet und ich hoffe sehr , dass die immer schon antieuropäischen Engländer nun endlich weg sind und Europa braucht nun viel weniger Extrawürste zu verteilen. Die Arschkarte haben aber die Schotten, Gibraltar und die Nordiren gezogen. Boris und seine Mannen werden auch noch ihr blaues Wunde im intern bröckelnden Königreich erleben,… Weiterlesen »
Jiminy
Jiminy
Superredner
1 Monat 15 Tage

@p.181
wer wählt denn die EU und das Parlament? Die grüne Männchen aus dem Weltall?

Oracle
Oracle
Grünschnabel
1 Monat 15 Tage

die EU und das Parlament sind unsere gewählten Vertreter. Der Wille des Volkes ist leider nicht immer das Richtige, das Volk entscheidet vielfach mit dem Bauch und ohne Fachkompetenz. Wie misst man den Willen des Volkes? Wer entscheidet, welcher es ist? Ein No-Deal wäre vor allem für Nordirland eine halbe Katastrophe und würde auch Irland erheblich treffen und würde z.B. auch Italien als Wein- und Prosecco-Produzent empfindlich treffen. Sollte man alles bedenken, bevor man solche Kommentare in die Welt setzt.

josef.t
josef.t
Superredner
1 Monat 15 Tage

Die wirtschaftlichen Folgen eines Austrittes, werden
enorm sein und zwar für bei Seiten, im Königreich
aber, das es immer noch sein will, werden es die
Bürger viel mehr zu spüren bekommen, als Die in
den verbleibenden Staaten !
Dass es soweit gekommen ist, muss sich die Union
mit so manchen Fehlentscheidungen (hauptsächlich
Außenpolitik, sowie Alleingänge einzelner Länder)
selber zuzuschreiben……

gschaidian
gschaidian
Tratscher
1 Monat 15 Tage

Die Kommissionspräsidentin stand nicht zur Wahl und die Kommissare stehen nie zur Wahl. Aber genau diese geben die Richtung vor. Tolle Demokratie diese Eu.

65xzensiert
65xzensiert
Tratscher
1 Monat 15 Tage

@Jiminy

Die Kommission ist nicht gewählt, das Parlament ist ein Scheinparlament mit einer Einheitspartei (die einzige Opposition sind rechte Parteien) ohne Möglichkeit der Gesetzesinitiative. Es gibt keine Gewaltenteilung.

GBR soll froh sein, wenn es der Diktatur entkommt

sakrihittn
sakrihittn
Universalgelehrter
1 Monat 15 Tage

Sag ich auch, es gibt also noch Menschen mit Hirn. Los von der EU-Diktatur die allen Mitgliedstaaten ihren Willen aufzwingen will.

Jiminy
Jiminy
Superredner
1 Monat 15 Tage

@65xzensiert
ich sage gar nichts, ich verstehen nicht wie ihr euch da so sicher sein könnts… abwarten, wir werden sehen wie es geht…

Spiegel
Spiegel
Tratscher
1 Monat 15 Tage

@Oracle exact auf dem Punkt gebracht.

Daktari
Daktari
Grünschnabel
1 Monat 14 Tage

Oracle@ Fachkompetenz dass ich nicht Lache..die da oben Regieren sind nur Absahner und den kleinen das Geld aus der Tasche zu ziehen

Oracle
Oracle
Grünschnabel
1 Monat 13 Tage

sie werden ebenfalls gewählt, vom EU-Parlament!

Oracle
Oracle
Grünschnabel
1 Monat 13 Tage

Scheinparlament mit einer Einheitspartei? da ist wohl China oder Nordkorea gemeint? Die Mehrheitskoalition im Eu-Parlament besteht aus zumindest 3 Fraktionen, der Begriff Einheitspartei ist schon weit hergeholt…. der Begriff Diktatur ist wohl mehr als fehl am Platz, außer man meint z.B, Nordkorea…

george
george
Superredner
1 Monat 12 Tage

Dein Kommentar widerspricht sich irgendwie selbst.

george
george
Superredner
1 Monat 12 Tage

Richtig fein wirds dann wenn alle Eu-Staaten der EU-Diktatur entkommen und jeder Staat in Europa seine eigene Diktatur bekommt – so wie ein gewisser 65 x zensierter es sich (in seiner naivität unbewusst) wünscht.

Dagobert
Dagobert
Universalgelehrter
1 Monat 15 Tage

Na bravo, die Briten wollen unbedingt eine US Kolonie sein!
Das war wohl die letzte Chanche einen Austritt zu vermeiden!
Spätestens in 5 Jahren kommen Sie in Brüssel wieder angekrochen.

forzafcs
forzafcs
Superredner
1 Monat 15 Tage

In 5 Jahren werden immer mehr Länder einen EU Austritt wollen da sie die Wirtschaftliche Entwicklung in UK sehen. Die EU braucht eine Komplette Umstrukturierung sonst ist sie nicht mehr tragbar.

FC.Bayern
FC.Bayern
Superredner
1 Monat 15 Tage

das glaube ich nicht , es werden immer mehr um dem Austritt der EU kämpfen , das wird passieren. Verständlich auch !! 👍

Spamblocker
Spamblocker
Superredner
1 Monat 15 Tage

so wie die Schweiz meinst du. 😂😂😂😂

Jiminy
Jiminy
Superredner
1 Monat 15 Tage
leicht möglich. Unsere Gesellschaft braucht zur Zeit anscheinend Schreier: Trump, Salvini, … nur mit schreien kommt man nicht weiter. Man bekommt zwar jede Menge likes, die Massen jubeln dich an weil endlich jemand so spricht wie du, aber es dauert nicht lange… gerade gestern zwei wunderbare Dokus über Berlusconi und Bossi: damals dachte man auch an einem politischen Wunder, heute würde man darüber lachen wenn uns diese Herren nicht in einer schlimmen Krise gebracht hätten. Und so war es auch mit Renzi und so wird es auch mit Salvini sein: er wird die nächsten Wahlen mit grosser Mehrheit gewinnen, alle… Weiterlesen »
Oracle
Oracle
Grünschnabel
1 Monat 15 Tage

kritisieren ist immer leicht, ein beliebter Sport der Opposition auf Landes- und Staatsebene. Regieren und Entscheidungen zu treffen ist etwas komplizierter. Möchte gerne verstehen. Wie sollte diese Umstrukturierung aussehen? Untragbar warum? Was und wo? Vorschläge sind hier angebracht! Dann kann man eventuell darüber diskutieren

gschaidian
gschaidian
Tratscher
1 Monat 15 Tage

Das ist ja das normale an der Demokratie. Die Leute wählen mal die einen und mal die anderen. Dass nicht immer die gleichen am Ruder sind ist doch positiv. In Amerika sind es einmal die Demokraten dann wieder die Republikaner meist nach 8 Jahren schön im Wechsel. Da wird verhindert dass imner nur eine Richtung den Ton angibt. Wichtig ist dass demokratisch entschieden wird.

Spiegel
Spiegel
Tratscher
1 Monat 15 Tage

@Jiminy die Linken und Kommunisten haben die Krisen gebracht. Schreien ist besser als Lügen. Den Berlusca bist nur Neidisch der ist noch ein alter Casanova😉

Jiminy
Jiminy
Superredner
1 Monat 14 Tage

@Spiegel
Cadanova? Ich nenne es die Karikatur von sich selbst… 😂😁😂
Habe gestern im Fernseher gesehen wie damals die Menschen auf den Strassen jubelten und forza Silvio riefen…. ich dachte: werden diese Menschen immer noch so jubeln nach alles das was war?? Deswegen finde ich es lächerlich wenn heute auch Politiker angejubelt werden… in X Jahre ist es dann wieder bitter vorbei…

Spamblocker
Spamblocker
Superredner
1 Monat 16 Tage

Goooo Brexit goooo

Spencer
Spencer
Grünschnabel
1 Monat 15 Tage

was hält dich davon ab auszureisen?? geh nach russland dort hast du deine Wunschregierung.

Tabernakel
1 Monat 15 Tage

Immer diese dämlichen AFD Sprüche hier.

Mistermah
Mistermah
Kinig
1 Monat 14 Tage

@@
und bevor jemand zwecks rechtschreibung nörgelt…
bewusst ausreißen … von reiß aus, sprich fliehen

Tabernakel
1 Monat 14 Tage

Unter welchem Nich hast Du geschrieben. hahahahhaha

forzafcs
forzafcs
Superredner
1 Monat 15 Tage

Bravo UK! Jetzt werden einige EU Länder genau hinsehen wie sich das Entwickelt. und ggf. selbst ein Referendum durchführen.

Sun
Sun
Superredner
1 Monat 15 Tage

Schön, sollte Italien diesen Irrsinn auch nachahmen, dann ahmen wir Südtiroler den Schotten nach, denn ein neues Unabhängigkeitsreferendum ist nun unausweichlich.

Tabernakel
1 Monat 15 Tage

Die ersten werden die Schotten sein. Die bleiben in Europa.

FC.Bayern
FC.Bayern
Superredner
1 Monat 15 Tage

tja , wieder mal schön zu sehen , das die meisten Zeitungen , Jornalismus etc. immer behaubteten das das Englische Volk damals schlecht informiert wurden war 😁 , über den Brexit. Und am liebsten neu abstimmen wollen ,
die Wahl hat wieder mal das genaue Gegenteil bewiesen , das Volk hat zum 2 mal entschieden , Sie wollen den Brexit, und das schnellst möglich.
Gratulation An Boris , das Englische Volk , die Demokratie !! 👍👍👍👍 Chapeu !!

Jiminy
Jiminy
Superredner
1 Monat 15 Tage

chapeau? muss man erst sehen wie es gehen wird… Schreien und versprechen ist “in” und bringt aktuell viel Konsens… was es auf der Dauer bringt, wer weiss…

Tabernakel
1 Monat 15 Tage

Das bringt nur schlechtes für die Inselaffen. In einem Jahr gibt es Neuwahlen.

Spitzpassauf
Spitzpassauf
Superredner
1 Monat 16 Tage

Cooler Typ,hoffentlich gewinnt er.

Tabernakel
1 Monat 15 Tage

Der sollte einen Platz in der Psychiatrie gewinnen.

denkbar
denkbar
Kinig
1 Monat 15 Tage

Good by GB, Europa braucht euch nicht! Man soll Reisende ziehen lassen.

selwol
selwol
Tratscher
1 Monat 13 Tage

@ denkbar
Bin mir da nicht so sicher,der EU geht der Arsch auf Grundeis.
Was wenn mehrere Staaten es genauso machen?

denkbar
denkbar
Kinig
1 Monat 11 Tage

Selwol. Es gibt auch die Option, dass andere draufkommen, wo die Isolierung hinführt, wenn sie merken, dass es ökonomische Nachteile geben kann.

MayerSepp
MayerSepp
Tratscher
1 Monat 15 Tage

Herzlichen Glückwunsch an Boris Johnson. Was für ein großartiger Wahlsieg.
Die Briten im Mutterland der Demokratie haben eben noch Hausverstand. Sie wollen keinen Sozialismus, weder im Inland, noch EU Sozialismus. God save the Queen!

Tabernakel
1 Monat 15 Tage

Der Hausverstand geht in die Hose.

One
One
Superredner
1 Monat 15 Tage

Dass Boris Johnson mit seiner Partei einen Kantersieg einfahren würde, war mehr als klar. Die monatelangen Fakenews der linken Medien, mit falschen Statistiken über Umfragen, bei denen Corbyn immer weit vorne lag, war reiner Wunschglaube der linken Nachrichtenagenturen. Jeder normaldenkende Mensch wird für einen Ausstieg aus der EU und somit für die Unabhängigkeit stimmen. Das kann man vergleichen mit: würdet ihr lieber in einem riesigen Sozialkondominium wohnen, oder in einem Einfamilienhaus im Grünen. So siehts aus.

Oracle
Oracle
Grünschnabel
1 Monat 15 Tage

EU bedeutet freier Warenverkehr und Personenverkehr, freie Wahl des Arbeitsplatzes, keine Roaminggebühren, gentechnikfreie Lebensmittel, anerkannte geschütze Produkte und gemeinsame Regeln, die das Leben erleichtern, nicht an jeder Grenze Geld wechseln müssen und vor allem gegenüber China und USA beim Verhandeln ein gewisses Gewicht, Kraft der 500 Mio Konsumenten. Bin gespannt wie der Boris mit weniger als 60 Mio Konsumenten sich in der Welt behaupten wird. Der Trump ist sicherlich froh darüber, den mit “kleineren” tut man sich in den Verhandlungen bekanntlich leichter….

ma che
ma che
Superredner
1 Monat 15 Tage

Der freie Warenverkehr bedeutet leider auch, dass wir Äpfel von Polen billiger bekommen als unsere, obwohl wir die Apfelbäume vor der Haustür haben. Dass billigstes Mastfleisch zum Spottpreis daherkommt. Dass große Produktionsstädten in die Oststaaten verlagert werden usw.
Schau mal über die Grenze in die Schweiz, die die so gut wie keine Vorteile der EU hat. Denen müsste es ja eigentlich sehr schlecht gehn? Tut es aber nicht 😉

Oracle
Oracle
Grünschnabel
1 Monat 13 Tage

wir produzieren viel mehr Äpfel, als wir in Südtirol konsumieren können, deshalb müssen wir auf dem Weltmarkt konkurieren, nicht nur mit Polen, sondern auch mit Chile oder Neuseeland. Der Konsument entscheidet was er kauft, geben wir nicht der EU die Schuld dafür. Ich kaufe nur einheimische Milch und Milchprodukte! Gleiches bei Äpfeln oder Fleisch!

Oracle
Oracle
Grünschnabel
1 Monat 13 Tage

Wenn wir die Schweiz als Beispiel bringen, wäre es gut auch zu wissen, dass die Schweiz durch ein Dutzend Abkommen relativ eng an die EU gebunden ist und Mrd. an die EU zahlt, um am EU-Binnenmarkt teilzunehmen… siehe “die Europapolitik der Schweiz” vom Oktober 2019 …. und deshalb geht es denen gut….

Zugspitze947
Zugspitze947
Universalgelehrter
1 Monat 15 Tage

Na denn Gute Nacht Britannien mit einem Schwindler als Führer geht es sicher schnell bergab 🙁

zombie1969
zombie1969
Universalgelehrter
1 Monat 15 Tage

B. Johnson dürfte die Wahl gewinnen. J. Corbyn ist lediglich ein Rumtaktierer, der kein grosses Vertrauen geniesst. Zumal die Briten viel zu stolz sind, eine einmal getroffene Entscheidung zu revidieren bzw. durch offensichtliche Stimmungsmache revidieren zu lassen. Die Welt wird nach einem Brexit nicht untergehen, vermutlich stehen die Briten dann sogar besser da.

Spamblocker
Spamblocker
Superredner
1 Monat 15 Tage

Die Tollste Nachricht des Jahres

bon jour
bon jour
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

aus welcher Ecke hast du den Mist?

Alf-A.Romeo
Alf-A.Romeo
Grünschnabel
1 Monat 15 Tage

Die Engländer waren eh nie richtige Europäer.
Sie wollten für ihre Insel immer eine Extrawurst.
Drum ist diese Entscheidung jetzt nach 3 Jahren die Richtige!
Mal schaun, was der Maulheld jetzt bei der EU raushandeln kann.
Wir werden sehen aus EXTRAWURST wird ziemlich schnell
beleidigte LEBERWURST.
Und tschüss……………………………………
übrigens, was macht Schlavini? Der wollte doch Europa erobern.

Tabernakel
1 Monat 15 Tage

Schlawini versteckt sich vor Fischen. Bis heute Abend, freue mich auf Euch!

wellen
wellen
Universalgelehrter
1 Monat 15 Tage

Weia. Jetzt werden die Flüchtlinge aus England bei uns anklopfen..

Tabernakel
1 Monat 15 Tage

Herzlich willkommen. Wir brauchen Fachkräfte in Europa.

65xzensiert
65xzensiert
Tratscher
1 Monat 15 Tage

@tabernakl

Die Fachkräfte machen schon lange einen großen Bogen um EUropa

Tabernakel
1 Monat 15 Tage

Der wird sich noch wundern wie lange das dauern wird. Alleine die SNP hat 48 von 59 Sitzen und wird ihm die Hölle heiß machen. In Irland üben die Terroristen schon jetzt das töten.
Großbritannien wird in Kleinstaaterei, Chaos und Terrorismus enden.

So ist das
So ist das
Universalgelehrter
1 Monat 15 Tage

Grosse Sprüche alla Trump und nur Chaos auch alla Trump 🤔

Jiminy
Jiminy
Superredner
1 Monat 16 Tage

Order, Oooooorder, ORDER! 😁😂

nok
nok
Tratscher
1 Monat 15 Tage

Hoffentlich klappt es auch…

MarkusKoell
MarkusKoell
Tratscher
1 Monat 16 Tage

Jetzt aber 😉. Sonst geht das für immer weiter 😂

loki
loki
Grünschnabel
1 Monat 15 Tage

… ” … Ja – wer auch nur  e i n e  Seele
 s e i n  nennt auf dem Erdenrund!
Und wer’s nie gekonnt, der stehle
weinend sich aus diesem Bund! …”

Tabernakel
1 Monat 15 Tage

Die Ode an die Freude wird Boris noicht lange zitieren können.

Oracle
Oracle
Grünschnabel
1 Monat 13 Tage

EU bedeutet Verbraucherschutz, Zusammenarbeit bei Justiz, Polizei und Steuerwesen, einheitlicher Zahlungsverkehr, Erasmus für Uni-Studenten, EU-Mindeststandard (wobei die USA darüber wenig erfreut sind). Schaut mal zuhause nach, wo überall “CE” drauf steht. Stellt euch mal vor, es gebe das nicht, Beispiel Ladekabel für Handy: einen für Italien, einen anderen für Ungarn, noch einen anderen für Frankreich, fürchterlich!

selwol
selwol
Tratscher
1 Monat 12 Tage

Und für das braucht es die EU? Ganz schön teuer diese Agelegenheit.

wpDiscuz