Kommissionspräsident präsentierte seine Visionen

Juncker stellt Fahrplan für EU-Verteidigungspolitik vor

Sonntag, 18. September 2016 | 06:53 Uhr

Nur kurz nach dem EU-Sondergipfel hat EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker einen Fahrplan für eine mögliche gemeinsame europäische Verteidigungspolitik vorgestellt. Er nannte “ein gemeinsames Hauptquartier für militärische Operationen, den Einsatz von EU-Battle-Groups in Krisengebieten und einen europäischen Verteidigungsfonds” als “drei konkrete Projekte, auf die wir hinarbeiten sollten”.

Das mache neben politischem auch wirtschaftlichen Sinn. Durch eine derartige Zusammenarbeit könnten jährlich zwischen 25 und 100 Milliarden Euro eingespart werden, sagte Juncker den Sonntags-Zeitungen der deutschen Funke Mediengruppe. Dies seien Gelder, “die wir anders sehr viel besser einsetzen könnten”.

Eine europäische Armee jedoch sei “eher eine Vision für die nicht allzu nahe Zukunft”, schränkte Juncker ein. Es werde “noch lange Zeit dauern, bis wir Truppen unter der EU-Flagge oder Soldaten in EU-Uniformen entsenden”.

Von: APA/dpa

Kommentare

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18 Kommentare auf "Juncker stellt Fahrplan für EU-Verteidigungspolitik vor"


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zockl
Neuling
8 Tage 17 h

der Mann ist komplett durcheinander – hat er`s nach dem Brexit noch immer nicht verstanden? Die Europäer wollen weniger EU, weniger Brüssel, weniger Bürokratie, weniger Geld in den Europa-Orkus schicken. Nicht mehr wie Hr.Junker – man schicke ihn zusammen mit Schulz, Draghi und Merkel in Pension

Obelix
Grünschnabel
8 Tage 15 h

@materecclesiae, ach was. Europa ist nichts anderes als ein Haufen unfähiger Möchtegernpolitiker und ein noch größerer Haufen von Lobbysten hinter den erstgenannten.

Obelix
Grünschnabel
8 Tage 7 h

@materecclesiae, die Lobbysten der Weltkonzerne sitzen ja gerade in den Büros der EU und gängeln unsere feinen Abgeordneten. Das ist ja gerade eines der grössten Probleme an dieser EU

materecclesiae
Grünschnabel
8 Tage 8 h

Und wie sollen wir dem wachsenden Einfluss von Lobbyismus der Weltkonzernen entgegensteuern ?
Als Italien, Österreich, Slowenien oder wie ?
Da lachen die sich ja blöd, solche Dinge kann nur eine starke EU angehen und nicht jeder für sich !

materecclesiae
Grünschnabel
8 Tage 17 h

Und man wünscht sich mehr Kleinstaatentum, und Ähnliches ?
Die EU muss man von innen reformieren und nicht zerstören und dann nachplärren.
Große Probleme können nur auf gesamteuropäischer Ebene gelöst werden…

materecclesiae
Grünschnabel
7 Tage 12 h

Da wär ich mir nicht so sicher, aber ganz generell wird die Rolle der Wirtschaft in der Politik unterschätzt, das sicher, weil die hat einen enormen Einfluss, aber wenn du mal EU mit den USA vergleichst, dann gehts bei uns noch(!!!) glimpflich zu, wir müssen das natürlich schleunigst beenden, das sicher, aber auch die richtigen wählen ..

Baduila
Grünschnabel
8 Tage 22 h

Die EU schafft es ja nicht einmal unbewaffnete Flüchtlinge aufzuhalten. Was würde erst passieren wenn ein militärischer Angriff erfolgt?

Dublin
Tratscher
8 Tage 21 h

Kann nix Gscheids werden!

traktor
Grünschnabel
8 Tage 22 h

junker go home!! weisst du überhaupt von was du sprichst??
ihr seid nicht imstande grenzen zu sichern-im gegenteil ihr schleppt fremde in unser land!!
ihr linken seid beim volk unten durch…

raunzer
Grünschnabel
8 Tage 21 h

Wenn Herr Junker Visionen hat, dann sollte der dringend zum Arzt gehen bevor der Schaden für Europa noch größer wird.

berthu
Grünschnabel
8 Tage 21 h

Dem Junker seine Ideen…
Er will direkt an die Front. Kann er.

Jogl
Tratscher
8 Tage 21 h

Wieder ein Ignorant mehr.Gute Nacht Europa. 🔥🔥🔥🔥💥

Innsbrucker
Neuling
8 Tage 20 h

Da gehts nur ums reine Abkassieren, jedes Land der EU ist mit den eigenen Problemen beschäftigt und haben weder Zeit noch Interesse gegenseitig zu helfen siehe Ungarn, Slowakei usw. Frau Merkel ist bis zum Kopf in der Sch…., und man sieht was mit Griechenland passiert. Unser Goggel macht auch nur Schulden und hält sich für Wichtig, GB ist am besten dran, mah schaun ma mol was noch passiert

hundeseele
Grünschnabel
8 Tage 18 h

EU Battle Groups gibts bereits seit mehreren Jahren(nicht das dies was gebracht hat )…guten morgen Juncker!!!!…die (möglicherweise)eingesparten Milliarden stopfen sich diese Pollis dann eh nur wieder selbst in den Rachen und wenn man mehr aufs Volk hören würde was es will und wie es denkt….wäre dieser “Juncker” samt seinen “Visionen”schon länger aus seinem Amt VERTRIEBEN worden!!!!!!!!!

Septimus
Grünschnabel
8 Tage 16 h

Gegen wen will sich die EU bewaffnen?   Sogar ein gemeinsames Hauptquartier soll es geben. Natürlich benötigt die EU, wie jedes Großreich auch, für seine neue Kriegswirtschaft Unmengen an Steuergeld. Dieses will Juncker, wenn notwendig mit Gewalt, bei den EU-Bürgern eintreiben und in einen Verteidigungsfonds stecken. Die EU ist KEINE Demokratie.

andr
Grünschnabel
8 Tage 12 h

mit dieser flüchtlingspolitik goebt rs keinen plan .

brunner
Grünschnabel
8 Tage 10 h

Herr Junker! Welch grosser Visionär! Da versteht jedes Volksschulkind mehr von der Materie und dass man sein Umfeld seine Familie und sein Eigentum schützen muss!

Sued-tiroler
Neuling
7 Tage 18 h

Aber bitte selbst mit Krawatte in die Front gegen den IS

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