Das Burka-Verbot steht auf Kerns Prioritätenliste "ganz weit unten"

Kern steht Burka-Verbot skeptisch gegenüber

Samstag, 27. August 2016 | 14:00 Uhr

Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) zeigt sich gegenüber einem Verbot der Vollverschleierung von Frauen in Österreich skeptisch. “In einem Burka-Verbot sehe ich da keinen sehr relevanten Beitrag, das steht auf meiner Prioritätenliste ganz weit unten”, sagte er der Tageszeitung “Österreich”. Kern lehnt diesbezüglich auch einen politischen Abtausch mit der Homosexuellen-Ehe ab.

“Abgetauscht wird nichts”, so Kern zum Vorschlag seines eigenen Klubchefs Andreas Schieder. “Natürlich ist es für liberal denkende Menschen inakzeptabel, wenn Frauen solchen Zwängen ausgesetzt werden, aber es betrifft zwischen 100 und 150 Frauen. Deren Lage verbessern wir mit einem Burka-Verbot nicht”, sagte er weiter.

Von: apa

Kommentare

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3 Kommentare auf "Kern steht Burka-Verbot skeptisch gegenüber"


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Dublin
Tratscher
1 Monat 4 Tage

Kern bitte aufwachen! Burka ist kein religiöses Symbol, sondern Instrument der Unterdrückung der Frau und hat als solches im aufgeklärten Westen nichts verloren.

maria zwei
Tratscher
1 Monat 4 Tage

Dublin du hast vollkommen recht

Baduila
Grünschnabel
1 Monat 4 Tage

Abgesehen davon das die Zahlenangabe ‘100 bis 150’ Frauen an Naivität kaum noch zu übertreffen ist, sollte man dem hohen Herren fragen ob er der Unterdrückung dieser Menschen wirklich tatenlos zusehen will.
Aber von hoher Politik verstehe ich leider zuwenig…..

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