Pierre Zakrzewski berichtete für Fox News über zahlreiche Konflikte

Kiew: Mittlerweile mindestens fünf Journalisten getötet

Dienstag, 15. März 2022 | 22:20 Uhr

Seit Beginn des Ukraine-Kriegs sind mindestens fünf Journalisten getötet und mehr als 30 verletzt worden. Außer dem US-Journalisten Brent Renaud seien die ukrainischen Reporter Wiktor Dudar und Jewhen Sakun ums Leben gekommen, schrieb die Menschenrechtsbeauftragte des ukrainischen Parlaments, Ljudmyla Denisowa. Der US-Sender Fox News teilte am Dienstag mit, Kameramann und Fotograf Pierre Zakrzewski und Journalistin Oleksandra Kuvshynova seien nahe Kiew ums Leben gekommen.

Die Angaben sind nicht unabhängig zu überprüfen. “Die russischen Besatzer kämpfen gegen eine objektive Berichterstattung ihrer Kriegsverbrechen in der Ukraine, sie töten und beschießen Journalisten”, behauptete Denisowa. Reporter Dudar sei in der Nähe der südukrainischen Großstadt Mykolajiw getötet worden, Kameramann Sakun durch einen Raketenangriff in Kiew. Auch auf ausländische Reporter sei gezielt gefeuert worden. Dabei seien mehrere Journalisten verletzt worden, darunter ein Schweizer und zwei Dänen. Eine Crew des britischen Senders Sky News hatte selbst gefilmt, wie sie in Butscha nordwestlich von Kiew beschossen wurde. Dabei wurde Reporter Stuart Ramsay verletzt.

Wie Fox News weiter mitteilte, waren Zakrzewski und Kuvshynova am Montag mit dem Korrespondenten Benjamin Hall in Horenka unterwegs gewesen, als ihr Fahrzeug unter Beschuss geriet. Hall sei verletzt worden und werde weiter im Krankenhaus behandelt.

Russland hat bisher mehrere Fernsehtürme gezielt zerstört oder getroffen, darunter in Kiew und nahe des nordwestukrainischen Riwne. Damit soll die Kommunikation erschwert werden. Dabei gab es mehrere Tote.

Von: APA/dpa

Kommentare
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Vranz
Vranz
Tratscher
2 Monate 10 Tage

Sehr tragisch dass so viele Leute, Unschuldige, Väter, Mütter, Kinder wegen einer Demonstration der Mächtigen sterben müssen

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
2 Monate 10 Tage

Russland sind die Journalisten ein Dorn im Auge. Putin will nicht, dass seine Verbrechen gezeigt werden. Noch nie wurden so viele Journalisten in so einer kurzen Zeit getötet. 

ischJOwurscht
ischJOwurscht
Universalgelehrter
2 Monate 10 Tage

R.I.P. den Toten Journalisten.

Andrerseits,
wenn genau diese Journalisten diesen Krieg überleben, werden diese oft zu Sternchen in den Medien oder sie Schreiben ein Buch.

Ps. Da fällt mir gerade eine der bekanntesten Journalistinnen unseres kleinen Landes ein, wie hatte sie ihre Kariere gepuscht???
Was hat sie nacher alles gemacht, wie viele Bücher hat sie seit jenem 1991 geschrieben, eine eigene Sendung hat sie auch noch bekommen, was will man mehr?

Sag mal
Sag mal
Kinig
2 Monate 9 Tage

Hm…Die trauen Sich aber auch Was.Ihre Entscheidung!

Zugspitze947
2 Monate 9 Tage

Das ist sehr tragisch,aber Ihre Arbeit ist auch sehr wichtig denn nur duch genaue Berichterstattung und sicherung von Beweisen werden die Menschenrechtsverletzungen aktenkundig ! Die Vielen Opfer auf allen Seiten werden nicht umsonst sein,denn die Strafe für dieses Rücksichtslose Verhalten vom Mörder PUTIN wird ihm zum Verhängnis werden  😡👌😢

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
2 Monate 9 Tage

mittlerweile wird man schon eingesperrt wenn man am roten Platz ein weißes Blatt in die Höhe haltet. 

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