Replik im Landtag

Kompatscher: “Schluss mit Bashing des öffentlichen Dienstes”

Donnerstag, 28. Juli 2022 | 15:47 Uhr

Bozen – In Sachen Rechnungslegung und Nachtragshaushalt nahm Landeshauptmann Arno Kompatscher am Nachmittag Stellung zu den vorherigen Wortmeldungen.

Er zeigte sich offen für andere Meinungen, sie müssten aber auf Tatsachen gründen. Er ging in seiner Replik auf die aktuellen Herausforderungen ein, die in der Debatte angesprochen wurden: Pandemie, Inflation, Krieg u.a. Zusammen mit der ersten Haushaltsnachbesserung im Frühjahr würden dem Sozialbudget insgesamt 100 Mio. hinzugefügt. Damit sei auch das Pflegegeld gesichert, zudem arbeite man an einer Beschleunigung der Abläufe. Allein mit Steuermittel werde man die Pflege der Babyboomer nicht stemmen können, daher baue man eine zweite Schiene auf. Beim Familiengeld gebe es eine Einmalzahlung von 400 Euro als Krisenhilfe dazu, zusätzlich zum staatlichen Scheck. Sozialhilfe und Wohngeld seien abgedeckt, bei der Kinderbetreuung werde man Mittel bereitstellen, um die Betreuerinnen besser zu bezahlen. Auf die Strompreise habe man keinen direkten Einfluss, man hätte ihn auch nicht mit einer Südtiroler Regulierungsbehörde. Man habe das größte öffentliche Energieunternehmen aufgefordert, den Familien entgegenzukommen, und Alperia habe das auch getan. Beim Treibstoff habe der Staat die Akzisen gesenkt, zu Lasten des Landeshaushalt, aber mit Zustimmung des Landes. Die Neuausschreibung der Großwasserableitungen stehe bevor, LR Vettorato habe intensiv daran gearbeitet. Dafür brauche man besondere Experten, und die werde man nur über Beraterverträge finden. Man ziele auf eine 15-prozentige Effizienzsteigerung der Kraftwerke ab. Diese Unternehmen seien die größten Steuerzahler im Land. Zu über 90 Prozent seien es öffentliche Unternehmen, die ihre Gewinne wieder an die öffentliche Verwaltung abtreten oder in Maßnahmen zum öffentlichen Nutzen investieren würden – der Vorwurf, das Land habe auf den Gratisstrom verzichtet, gehe ins Leere.

Im sozialen Bereich habe man 17 Nachhaltigkeitsziele, die soziale Sicherheit sei Voraussetzung für den sozialen Frieden. Südtirol sei relativ gut durch die Pandemie gekommen, auch wenn es stark vom Tourismus abhängig sei. Die öffentliche Unterstützung habe also geholfen. Der Umbau zur Kreislaufwirtschaft sei eine große Herausforderung, wobei die wenigsten wüssten, wie man das angehen solle. Diese Umstellung sei schnell zu schaffen, das sei europäischer Auftrag. Eine Müllbewirtschaftung werde es danach trotzdem brauchen. Durch steuerliche Erleichterung wolle man die Unternehmen bei diesem Prozess unterstützen, zusätzlich zu den staatlichen Maßnahmen. Man wolle nun voll in die aktive Arbeitsmarktpolitik einsteigen. Dazu brauche es auch Wohnmöglichkeiten für Arbeitsplätze. Man werde auch die Vermieter stärker schützen. Man arbeite intensiv an der Überarbeitung des Klimaplans, der alle Lebensbereiche betreffe. Es bestehe der Anspruch, vor 2050 klimaneutral zu sein. Man arbeite auch an einem Resilienzplan: Auch wenn man die Klimavorgaben schaffe, müsse man die Bevölkerung mehr schützen. Dazu werde auch der Zivilschutz ausgebaut.
Wir seien nicht die besten, Südtirol sei aber gut aufgestellt. Man sei aber auch die europäische Region mit den meisten Zweitwagen. Darauf wolle man mit dem öffentlichen Verkehrsdienst reagieren. Der Verkehr werde nach allen Prognosen noch deutlich steigen, in ganz Europa. Die Schiene werde einen Teil abnehmen können. Der Straßenverkehr werde bleiben, müsse aber anrainerfreundlicher werden. Tankstellen für Wasserstoff- und E-Autos und eine Fahrtenbuchung, damit man Unterschiede bei der Maut machen könne. Zu letzterem gebe es aber Widerstand, nicht nur in Bayern, auch in Tirol. Das gemeinsame Ticket sei aus politischen Gründen gescheitert, Tirol habe höhere Preise.

Auch in der Bildung gebe es einen Fachkräftemangel. Es würden Stellen ausgeschrieben, man wolle aber auch die Angleichung der Gehälter zwischen Landes- und Staatsschulen. Kompatscher bekannte sich offen zu einem allumfassenden öffentlichen Gesundheitssystem, wie es der Verfassung entspreche. Viele Investitionen seien erfolgt, viele würden demnächst gemacht, unter anderem für die Gemeinschaftshäuser in den Bezirken. Es gebe 30 Ausbildungsplätze für Basismediziner und man hoffe, alle besetzen zu können. Die Grundlage für die digitale Krankenakte sei jetzt gelegt, auch wenn man mit dem Vorhaben spät dran sei. Mit den Privatstrukturen wolle man eine faire Partnerschaft, es könne nicht sein, dass sie nur die einfachen und rentablen Fälle übernähmen. Bei den Pflegern gebe es in einigen Bereichen Lichtblicke, es konnten viele Stellen besetzt werden und man sehe ein Licht am Ende des Tunnels. Für die Facharztausbildung habe man viele Verträge, das Ausbildungsmodell funktioniere gut. Für die Pflege gebe es nun die Claudiana Ost und Gespräche mit UMIT in Innsbruck. Kompatscher stellte in Abrede, dass die Neuro-ReHa von Sterzing nach Bozen verlegt werde. In Sterzing brauche man Pfleger und Unterkünfte.

Kompatscher forderte Mehrheit und Opposition auf, mit dem Bashing des öffentlichen Dienstes aufzuhören. Ganze Bereiche seien unterbesetzt, viele müssten für zwei arbeiten. Die Führungskräfte würden nun auch darin bewertend, wie motivierend sie für die Mitarbeiter seien. In Zukunft werde man wegen Personalmangels Dinge weglassen müssen, die Digitalisierung werde nur zum Teil helfen.

Zum Abschluss erinnerte Kompatscher an 50 Jahre Autonomie und 30 Jahre Paketabschluss. Die Erwartungshaltung könne nicht so weit gehen, dass die Autonomie vor dem Virus oder internationalen Entwicklungen schütze. Sie sei zum Schutze der Sprache und Kultur der Minderheiten da. Natürlich habe man auch eine Verwaltungsautonomie mitbekommen, denn vieles hänge zusammen. Sie könne aber nicht ins Feld geführt werden, wenn einem bestimmte staatliche Steuerregelungen nicht gefielen. Der Wohlstand sei in den 50 Jahren gewachsen, die Zufriedenheit nicht. Jene, die begründete Angst vor dem Abrutschen hätten, müsse man auffangen, aber man müsse auch an einer neuen Wertegemeinschaft arbeiten.

Anschließend wurde zu den Tagesordnungen übergegangen.

 

Zum Landesgesetzentwurf Nr. 114/22: Nachtragshaushalt der Autonomen Provinz Bozen für das Finanzjahr 2022 und für den Dreijahreszeitraum 2022-2024 wurde eine Reihe von Tagesordnungen vorgelegt.

Eine Aufwertung der Sprachgruppenzugehörigkeitserklärung und des Proporzes forderte die Süd-Tiroler Freiheit: die Bevölkerung und zuvörderst die Jugend gezielt über die unverzichtbare Bedeutung der Sprachgruppenzugehörigkeitserklärung und des Proporzes informieren und sensibilisieren. Der Antrag wurde in einer neuen Fassung auch von Maria Hochgruber Kuenzer und Paula Bacher mitunterzeichnet. Der Antrag wurde von der Landesregierung angenommen. Sven Knoll zog im Gegenzug zwei weitere Tagesordnungen zurück.

Maßnahmen zum Schutz des Wassers forderten die Grünen: Alle umweltrelevanten Kennzahlen und Daten in Echtzeit zu den Wasserkonzessionen auf einer digitalen Plattform im Sinne der Open Data Standards öffentlich zugänglich und transparent einsehbar machen; Eine jährliche Veröffentlichung der Daten bezüglich der Anzahl der durchgeführten Kontrollen durch die zuständigen Behörden sowie die Einhaltung der Ableitungsmengen aus Südtirols Gewässern vorzunehmen; ein Aktionsplan auszuarbeiten, der sich mit den geänderten Niederschlagsbedingungen in Südtirol auseinandersetzt und Strategien für die Anpassung an diese ableitet. Der Antrag wurde von der Landesregierung angenommen. Brigitte Foppa zog dafür einen weiteren Antrag der Grünen zurück.

Das Team K forderte Maßnahmen zum Erhalt von Hallenbädern: eine Kostenbeteiligung des Landes an den laufenden Ausgaben über die Gemeindenfinanzierung und auch außerordentliche Investitionsbeiträge. LH Arno Kompatscher lehnte den Antrag von Maria Elisabeth Rieder ab, die Forderung sei bereits erledigt.
Der Antrag wurde mit 14 Ja und 16 Nein abgelehnt.

Eine weitere Forderung des Team K war die Errichtung eines Rotationsfonds zur Vorstreckung der Abfertigung an öffentlich Bedienstete. Man müsste dafür für drei Jahre die Mittel vorstrecken, antwortete LH Arno Kompatscher, der auch auf die besonders angespannte Situation angesichts der Krise und des Personalmangels hinwies.
Der Antrag wurde mit 14 Ja und 16 Nein abgelehnt.

Die Freiheitlichen forderten eine Gleichbehandlung des Lehrpersonals der Schulen staatlicher Art, d.h. eine Anpassung der Gehälter an jene der Landesschulen. Besonders in den Krisenjahren 2020 und 2021 sei der Unterschied spürbar gewesen, meinte Ulli Mair. LR Philipp Achammer unterstützte das Anliegen, aber es gebe viele Lohnelemente, die für das Land teuer würden. Man stelle nun im Haushalt 60 Mio. für eine Angleichung bereit. Der Antrag wurde mit 13 Ja, 16 Nein und einer Enthaltung abgelehnt.

Das Team K schlug die Einführung einer Ehrenamtskarte in Südtirol vor, mit Vergünstigungen, Versicherung, Bildungsguthaben u.a. Alex Ploner verwies auf solche Beispiele in Bayern und der Schweiz, aber auch in Südtirol habe es einen Vorstoß gegeben. Eine Einheitskarte für so unterschiedliche Vereine habe wenig Sinn, meinte Gerhard Lanz (SVP). Hanspeter Staffler (Grüne) fand die Idee hingegen gut. LH Arno Kompatscher wies auf solche Initiativen auf Gemeindeebene hin, mit den Gemeinden wäre auch vorab über eine landesweite Initiative zu reden, um Unterschiede berücksichtigen zu können. Der Antrag wurde mit 13 Ja und 17 Nein abgelehnt

Eine mehrsprachige Europäische Schule war eine weitere Forderung des Team K. Land und Unternehmerverband hätten einen Plan dafür angekündigt, aber nie vorgelegt, erklärte Alex Ploner. In einem einsprachigen Umfeld könne so etwas funktionieren, in einem mehrsprachigen Gebiet nicht, und es zahle nur die Muttersprache drauf, meinte Sven Knoll (Süd-Tiroler Freiheit). In der Europäischen Schule, wie etwa jener in Frankfurt, stehe die jeweilige Muttersprache im Vordergrund, erklärte Riccardo Dello Sbarba (Grüne), in Italien seien solche Schulen in allen Städten möglich, das seien Anziehungspunkte für Spitzenkräfte mit Kindern im Schulalter. LR Philipp Achammer sprach von zwei unterschiedlichen Modellen. Der Unternehmerverband wolle vor allem eine Schule für die Kinder der Spitzenkräfte. Wenn man meine, man könne damit die Mehrsprachigkeit etwa im Ahrntal erhöhen, dann müsse man bedenken, dass sich dort vor allem Migrantenkinder einschreiben würden. Für spezifische Situationen gebe es andere Modelle. Es sei auch ein Austauschmodell mit Tirol und Trentino geplant.
Der Antrag wurde mit neun Ja und 21 Nein abgelehnt.

Das Team K forderte mit Alex Ploner auch die Befreiung von der Tourismusabgabe für Menschen mit Beeinträchtigung. LR Arnold Schuler berichtete, dass man schon seit geraumer Zeit an der Überarbeitung der Ortstaxe arbeite, die bald dem Landtag vorgelegt werde. Dabei werde auch dieses Thema berücksichtigt.
Der Antrag wurde mit zwölf Ja und 15 Nein abgelehnt.

Auch die Aufnahme von Hausmeistern zur Wartung, Bedienung und Instandhaltung der Infrastruktur und Technik in den Musikschulen forderte das Team K. Die Musikschulen seien gut ausgerüstet, meinte Paul Köllensperger, wie die normalen Schulen bräuchten aber auch sie Personal für Wartung und Instandhaltung. Früher hätten die Gemeinden die Musikschulen gebaut und gewartet, antwortete LH Arno Kompatscher. In vielen Musikschulen seien auch andere Einrichtungen untergebracht, etwa Jugenddienste. Daher würden auch heute die Gemeinden Wartung, Schlüsseldienst u.a. organisieren.
Der Antrag wurde mit 13 Ja und 17 Nein abgelehnt.

Paul Köllensperger schlug für das Team K auch Maßnahmen gegen die hohen Energiepreise vor: den nicht ausgeschütteten Strombonus und die voraussichtlichen Mehreinnahmen aus der Mehrwertsteuer zur Unterstützung von sozial schwachen Familien verwenden. Für die Bürger mache es keinen Unterschied, woher das Geld komme, antwortete LH Arno Kompatscher, die Landesregierung habe, auch mit diesem Nachtragshaushalt, Unterstützungsmaßnahmen gesetzt, weitere würden folgen.
Der Antrag wurde mit 13 Ja und 17 Nein abgelehnt

Das Team K forderte auch Maßnahmen gegen die Dürre in Südtirol: Sanierung des Trinkwassernetzes, schlanke bürokratische Verfahren und einen Strategieplan zur wirksamen Bewältigung künftiger Wasserkrisen, einen Infrastrukturplan für Stauseen und Wasserleitungen, eine Sensibilisierungskampagne, angemessene Mittel für die ordnungsgemäße Instandhaltung der Kläranlagen, Anreize für die Umstellung von Überkronenberegnung auf Tröpfchenbewässerung. Das Wassernetz sei in Südtirol besser als in Italien, verliere aber mehr als jenes im Trentino, erklärte Paul Köllensperger, es gebe also Luft nach oben. Andreas Leiter Reber (Freiheitliche) unterstützte den Antrag, vor allem den Teil zum Strategieplan, und beklagte einen Rückstand bei den Speicherbecken. Sven Knoll (Süd-Tiroler Freiheit) unterstützte den Antrag, wandte aber ein, dass Tropfberegnung nicht überall möglich sei. Nützlich wäre auch das Auffangen von Regenwasser. LR Giuliano Vettorato teilte das Anliegen, wies aber darauf hin, dass die Landesregierung diese Forderungen bereits umsetze.
Der Antrag wurde mit 14 Ja und 17 Nein abgelehnt

Die Freiheitlichen forderten ein Konzept zur Verbesserung der Berufs- und Verdienstaussichten in der Pflege. Es gehe darum, junge Menschen, auch von auswärts, für diesen Beruf zu gewinnen, erklärte Ulli Mair. Das Problem sei, diese Anliegen auch zu finanzieren, antwortete LR Waltraud Deeg. Einiges sei im Nachtragshaushalt enthalten, es brauche aber auch ergänzende Maßnahmen, z.B. sprachliche Unterstützung. Sie werde demnächst Vorschläge vorlegen.
Der Antrag wurde mit 14 Ja und 17 Nein abgelehnt.

Die Freiheitlichen forderten auch eine Reduzierung der Treibstoffpreise. Das Land solle den autonomiepolitischen Spielraum dazu nutzen oder eine direkte Förderung als Ausgleich vorsehen, erklärte Andreas Leiter Reber. LH Arno Kompatscher betonte, dass die staatliche Akzisensenkung zu Lasten des Landeshaushalts gehe, mit Zustimmung des Landes. Das belaste den Haushalt nicht wenig. Eine Rückerstattung für die Einheimischen wäre, außer in Grenzgebieten, laut EU nicht zulässig. Ansonsten hätte ansonsten nur die Möglichkeit, allen das Geld zurückzugeben, auch den holländischen oder tschechischen Frächtern. Rabatte auf fossile Brennstoffe seien mittel- und langfristig nicht vertretbar. Eine Rückerstattung für alle Einheimischen, ob SUV oder Kleinwagen, wäre auch sozial nicht vertretbar.

Der Antrag wurde mit 10 Ja und 20 Nein abgelehnt.

Die Freiheitlichen forderten auch die Anpassung der Mindestpunktezahl für die Wohnbauförderung. Die nötigen 23 Punkte seien in Kleingemeinden schwer zu erreichen und förderten die Abwanderung in eine größere Gemeinde, erklärte Andreas Leiter Reber. Die Anpassung sei geplant, antwortete LR Waltraud Deeg, das Geld dazu sei im vorliegenden Nachtragshaushalt vorgesehen.

Der Antrag wurde mit 14 Ja und 16 Nein abgelehnt.

Die Arbeiten werden morgen wieder aufgenommen.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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35 Kommentare auf "Kompatscher: “Schluss mit Bashing des öffentlichen Dienstes”"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Doolin
Doolin
Kinig
20 Tage 22 h

…ach Arno, kannst alles schön reden wie du willst, aber normale Bürger, die nicht zu den von dir bevorzugten Lobbys der Hoteliere, Bauern und Kaufleute gehören, spüren halt was anderes…

brunecka
brunecka
Superredner
20 Tage 19 h

@doolin

Ihr seids alle selber schuld,alle immer fleissig SVP Kompatscher und co wählen ,dann hört dieser spuk niemals auf!!!

So ist das
20 Tage 9 h

Schönreden ist das tägliche Brot unserer Politiker, die leider immer wieder von Vielen mit Kurzzeitgedächtnis gewählt werden.
Die Politiker ändern nichts, das muss durch die Wähler erfolgen 🤔

anonymous
anonymous
Kinig
20 Tage 6 h

Du wählst sich die Brüder

Marco schwarz
Marco schwarz
Superredner
20 Tage 22 h

Selber eingebrockt…was regt sich der Lobby LH auf? Wenn Kritik kommt, dann fühlt er sich immer persönlich angegriffen. Kein Wunder also

Boxer the workhorse
Boxer the workhorse
Grünschnabel
20 Tage 22 h

Wenn Verfahren nicht weitergehen, weil das Land unterbesetzt ist, wenn Pflegeheime schließen, weil sie kein Personal haben und in den Schulen nur mehr “Hilfslehrer” unterrichten, regen sich die Menschen zu Recht auf. Das ist kein “Bashing”, das ist leider die bittere Realität.

alpenfranz
alpenfranz
Superredner
20 Tage 7 h

Mit Bashing meint der Landeshauptmann aber genau das Gegenteil. einige Oppositionsparteien, Präsidenten von Lobbys und teilweise auch die Bevölkerung auf den Social Medias werfen der Landesregierung vor, daß zu VIEL Angestellte sind.

Pasta Madre
Pasta Madre
Grünschnabel
20 Tage 21 h

Arno, denk mal drüber nach wann du uns die 10% Inflation, monatlich nachbezahltst.
Hättet ihr unsere Löhne (Babyboomer)
Nicht so runtergewürgt, dann müsstet ihr jetzt weniger tief in die Tasche greifen und unsere Renten würden ausreichen.
Ach Arno schön reden lässt sich alles.

alpenfranz
alpenfranz
Superredner
20 Tage 7 h

Nur wenn du das als ehemaliger Landesangestellter schreibst dann gebe ich dir Recht, denn mit den Löhnen in der Privatwirtschaft hat der LH wenig zu tun

SilviaG
SilviaG
Superredner
20 Tage 19 h

Für zwei arbeiten?
Meint er die, wo zwei an der Schauffel lehnen und einer arbeitet?

gamer6401
gamer6401
Grünschnabel
20 Tage 18 h

so in etwa wohl…😉

alpenfranz
alpenfranz
Superredner
20 Tage 7 h

Einfach zum Land wechseln… momentan sind zig Stellen in ganz Südtirol in allen Bereichen offen. Nur als Beispiel: in der Schule meines Sohnes suchen sie schon seit Monaten Personal für das Büro, Weiterbildung und Reinigung. Im Büro haben nacheinander 2 angefangen und beide sind nach Wochen/ Monaten wieder in die Privatwirtschaft.

TirolerSued
TirolerSued
Tratscher
20 Tage 4 h

War jo schon mol wos wenn gewisse Politiker für oanen orbeiten

Pasta Madre
Pasta Madre
Grünschnabel
19 Tage 21 h

alpenfranz So ist es

Pasta Madre
Pasta Madre
Grünschnabel
19 Tage 21 h

Bewirb dich doch, dann siehst du wie oft die an der Schaufel lehnen.
Übrigens das negative wird emporgehoben,
Aber die freien Straßen im Winter werden nicht benotet, 🤗🤗
SilviaG.

marher
marher
Universalgelehrter
20 Tage 22 h

Kritik muss die Politik ertragen, das hat mit Bashing wenig am Hut. Das Hin und Hergeschwätze mancher Politiker und Parteien ist zum Teil unausstehlich geworden. Was sie heute sagen haben sie zum Teil schon morgen vergessen.

sixtus
sixtus
Tratscher
20 Tage 20 h

Wie kann man die hohen Strompreise rechtfertigen der Aussage, dass die Gewinne besteuert werden und dann wieder in den Landeshaushalt fließen. Trotzdem wird das Glas der Bürger nicht voller und wird auch nicht halb voll sondern ist immer halb leer. In der Politik ist leider noch nicht angekommen, dass grösse Bevölkerungsschichten verarmen.

primetime
primetime
Kinig
20 Tage 21 h

Wenn man jahreweis alles kaputt macht weil man auf Kritik, Ratschläge und Diskussionen einen Furz gibt dann darf man sich nicht wundern wenn einem irgendwann die Lust vergeht und die vorher konstruktive Kritik in Bashing wandelt.
Wie man sich bettet so liegt man

Kingu
Kingu
Superredner
20 Tage 21 h

Bashing ist hier das falsche Wort, speziell wenn man die Missstände und nachträgliche Faulheit mancher heraushebt. Wenn ich nämlich in Schwyz mich mit den Behörden betreffend Verkehrsamt oder Migrationsamt in Verbindung setzen musste, dann bekomme ich per Mail oder Post innerhalb von Tagen eine Antwort, meist am selben Tag. Auch Termine werden eingehalten, nicht wie am Landesgericht, wo manche nicht gewollt sind oder in der Lage Deutsch zu können und Termine nicht eingehalten. Es ist eine Schande, wenn 10% in der öffentlichen Verwaltung arbeiten und die Qualität so schlecht ist, gegenüber Nordtirol und der Schweiz.

Savonarola
20 Tage 17 h

@ Kingu

wir wollen konkrete Vorfälle, Namen und Ämter

Privatmeinung
Privatmeinung
Superredner
20 Tage 21 h

Mit Strompolitik Südtirol ist alles gesagt.

genau
genau
Kinig
20 Tage 16 h

Ich zahle immer noch 20 Cent pro KWH (Netzgeb8hren inklusive).😁
Eon Italia mit Preisgarantie

Mauler
Mauler
Superredner
20 Tage 20 h

“Ganze Bereiche seien unterbesetzt, viele müssten für zwei arbeiten.”
Selber Schuld wenn es für jeden Furz a Amt und zig Angestellte braucht…
So viele Angestellte wias Lond hot und donn ollm no jammern…

Faktenschlecker
Faktenschlecker
Tratscher
20 Tage 19 h

mir hom die Schnauze voll. die coronaverordnungen woren reine schikane.meine Rechnung kriagn sie a wenns lei a kluane isch

Staenkerer
20 Tage 20 h

jo, jo, de oan kriegn …
und
de onder kriegen versprechen …
ober olle solln auf knopfdruck an kniefoll vor der SVP mochn….

hundeseele
hundeseele
Universalgelehrter
20 Tage 19 h

Der LH ……wieder mal absolut meilenweit von der Realität entfernt…..nur schönreden und unter den Teppich kehren hilft halt nicht!
. .. speziell wenn der Teppich schon einen gewaltigen Buckel hat!

cilli72
cilli72
Grünschnabel
20 Tage 18 h

Mehr Netto vom Brutto Herr LH, die Umverteilung und Sozialhilfe gesteuert durch einen ausufernden Apparat ist schädlich. Arbeiten lohnt sich immer weniger…

Neumi
Neumi
Kinig
20 Tage 18 h

Man sieht halt immer nur das, was einem nicht gefällt und nimmt den Rest als selbstverständlich an.
Etwas zum Kritisieren gibt’s immer, niemand arbeitet fehlerfrei. Und dank Internet ist die Kritik halt lauter als früher. Damit muss man klarkommen.

Hustinettenbaer
20 Tage 16 h

Ja, selektive Wahrnehmung.
Kann positiv sein. Als Käferfahrer höre ich den Sound anderer Beatles schon von fern knattern. Und freu mich.
Funktioniert aber auch bei negativen Prägungen. Dann denk ich “Typisch…”
Und ärger mich über mich.

Trotzerin
Trotzerin
Grünschnabel
20 Tage 18 h
Schönreden u.versprechen kann die SVP gut . Nur schade , daß sie für die einige Probleme kein Ohr haben . Personalmangel in der Pflege u.Ärzte fehlen schon lange u. es hat sich nichts gebessert ! Man redet nur um den Brei herum , es folgen aber keine wirklichen Unternehmungsschritte ! Auf was wollen die werten Sesselhocker in der Politik noch warten ? Wenn es um ihre Gehaltsaufbesserungen u. Nachzahlungen geht , dann passiert es gleich u. ohne lange Diskussionen . Bei den Angestellten wird herumgemurgst u. i.mer wieder wird gesagt , daß kein Geld zur Verfügung steht ! Die wenigen… Weiterlesen »
Savonarola
20 Tage 17 h

Die Landesregierung ist die erste, die bashing der öffentlich Bediensteten betreibt: personelle Aushungerung der Ämter, jahrelanger Lacherjammerlohnanpassungsstillstand, weiterhin Verweigerung der Erhöhung des Grundlohns, lächerliche Erhöhung der Zulagen(sofleich von der Lonalinflation aufgefressen), legalisierter Diebstahl eines Teils des Leistungslohns 2021, strukturelle Umverteilung der Verurteilung der ex Führungskräfte durch den Rechnungshof auf alle Angestellten, nur halbherzige Verteidigung der primären Personalkompetenz in Rom, aber auch keine öffentliche Inschutznahme der eigenen Arbeitnehmer vor den Breitseiten des Herrn Oberrauch

SilviaG
SilviaG
Superredner
20 Tage 6 h

Herr Kompatscher, könnten Sie sich in unserer Muttersprache Deutsch ausdrücken und nicht im Neusprech oder Gemischtsprachig? Danke

bern
bern
Universalgelehrter
20 Tage 6 h

Die Sanität ist eine Katastrophe…unterstellt sie der Nordtiroler Politik, sonst kriegt sie niemand mehr von afrikanischen Zuständen weg.
Wir haben in Südtirol 50000 öffentlich Bedienstete….das sind mehr als 10000 zu viel. Abbauen, und Südtirol wird viele Probleme damit lösen.

So ist das
20 Tage 9 h

…Ganze Bereiche seien unterbesetzt, viele müssten für zwei arbeiten. Die Führungskräfte würden nun auch darin bewertend, wie motivierend sie für die Mitarbeiter seien…

Das gilt wieder mal nicht für die Politiker 😂😂🤔

kleinerMann
kleinerMann
Universalgelehrter
20 Tage 4 h

Öffentlicher Dienst = aufgeblasener, bürokratisch überdimensionierter Haufen !

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