Eingeschränkter Flüchtlingsschutz wurde gewährt

Kontrollen ergaben zahlreiche Fehler im Fall Franco A.

Mittwoch, 17. Mai 2017 | 06:10 Uhr

In der Affäre um den unter Terrorverdacht stehenden rechtsextremen deutschen Oberleutnant Franco A. hat die angeordnete Überprüfung von Asylverfahren Medienberichten zufolge Bearbeitungsfehler ergeben. Wie die Zeitungen “Bild” und “B.Z.” (Mittwoch) ohne nähere Angaben von Quellen berichteten, fielen nach der Hälfte der geplanten 2.000 Überprüfungen in zehn bis 15 Prozent der Fälle Fehler auf.

Das deutsche Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) überprüft nach dem Auffliegen des als Flüchtling getarnten Bundeswehrsoldaten 2.000 bereits abgeschlossene Asylverfahren. Das Bundesamt hatte dem rechtsextremen Oberleutnant nach seiner Anhörung im November 2016 einen sogenannten subsidiären, also eingeschränkten Flüchtlingsschutz, gewährt. Es räumte eine Fehlentscheidung ein.

Von: APA/dpa