Voraussichtlich wird das Land rund 900.000 Euro in den neuen Kreisverkehr investieren

Kreisverkehr in Pikolein: Technische Eigenschaften genehmigt

Donnerstag, 26. Mai 2022 | 19:04 Uhr

Pikolein – An der Kreuzung der Gadertaler Straße mit der Landesstraße Pikolein wird aus Sicherheitsgründen ein Kreisverkehr gebaut. Die Landesregierung hat am 24. Mai die technischen Eigenschaften genehmigt.
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­Am Dienstag dieser Woche (24. Mai) hat die Landesregierung auf Vorschlag von Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider die technischen Eigenschaften für den Bau eines Kreisverkehrs am Kreuzungspunkt der Gadertaler Staatsstraße mit der Landesstraße nach Pikolein in der Gemeinde St. Martin in Thurn genehmigt.

“Damit wollen wir diesen viel befahrenen Straßenabschnitt für Fahrzeuglenker, aber auch Fußgänger übersichtlicher und vor allem sicherer machen und zudem den Verkehr flüssiger führen”, sagt Landesrat Alfreider. Auch vonseiten der Gemeinde St. Martin war ein Eingriff erbeten worden.

An der jetzigen T-Kreuzung bilden sich im Sommer häufig Staus in Richtung Corvara und St. Martin. “Gerade bei der Ein- und Ausfahrt von Pikolein ist der Kreuzungspunkt aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse eine neuralgische Stelle”, berichtet auch der Direktor des Landesamts für Tiefbau Ost Umberto Simone.

Die bestehende T-Kreuzung soll durch einen Kreisverkehr mit einem Außendurchmesser von 32 Metern ersetzt werden, der das Einbiegen erleichtert und den Verkehr flüssiger führt. “Mit der Genehmigung der technischen Eigenschaften kann nun die Planung starten”, sagt Alfreider.

Voraussichtlich wird das Land rund 900.000 Euro in den neuen Kreisverkehr investieren.

Von: ka

Bezirk: Pustertal

Kommentare

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1 Kommentar auf "Kreisverkehr in Pikolein: Technische Eigenschaften genehmigt"


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berthu
berthu
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

Diese Kreuzung wurde schon mehrmals “umgebaut”. Wenn man die Kosten von diesem Kreisverkehr vergleicht: 2 Reihenhäuser dürften ca das gleiche kosten. Nur so eine Überlegung. Danach gibts noch teure Nachbesserungen, weil man ja nicht weiß, daß Pflastersteine im Kreisverkehr nie halten und dauernd repariert werden müssen, es dürfen natürlich auch die Reifen-mordenden Randsteine, Schilder mit gefährlichen Säulen und Sockeln nicht fehlen und in der Mitte wahrscheinlich ein Kunstwerk für den scheideneden Politiker…
Welcher Hotelier würde so eine Summe für seine meist schönere und haltbarere Zufahrt ausgeben? Und wie schnell würde die gebaut?

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