Strache will sich keine Maskenproduktion unterstellen lassen

Maskengegner Strache an Vlies-Firma in Serbien beteiligt

Dienstag, 23. Februar 2021 | 13:55 Uhr

Heinz Christian Strache, Ex-FPÖ-Chef und Kritiker einer Maskenpflicht in Coronazeiten, ist in Serbien an einer Firma beteiligt, die Vliesstoffe für genau solche Masken herstellt. Nachdem die “Kronen Zeitung” in ihrer Dienstag-Ausgabe darüber berichtet hatte, bestätigte er via Social Media (http://go.apa.at/KYtAnZLJ) zwar die Beteiligung, bestritt aber, dass das Unternehmen selbst Masken herstelle.

Angesichts des “Krone”-Artikels, in dem von einem Mitmischen Straches im “Masken-Business” die Rede war, sprach er von gezielt verbreiteten Unwahrheiten. “Es wird in Serbien in der Firma Aurum-Tex, wo ich als Gesellschafter beteiligt bin, ein hochwertiges Melt-Blown (Filter-Vlies) für die Industrie entwickelt und es werden dort keine Masken produziert”, betonte er.

Dieses Produkt werde für verschiedene industrielle Zweige benötigt, so Strache, und es sei gut, wenn es in Europa eine hochwertige Qualitäts-Produktion gebe, damit Europa nicht vom Import aus China abhängig sei. Ein Blick auf die Firmenwebsite (http://go.apa.at/AmfmIaRo) zeigt allerdings: Aurum-Tex selbst wirbt explizit für die Verwendung seiner Produkte für Mund-Nasen-Schutz- und KN95-Masken (äquivalent zu FP2).

Schützenhilfe erhielt Strache von seinem Partei-Generalsekretär Christian Höbart. “Wenn man nun meint, sogar schon privatwirtschaftliche Engagements mit der Lupe betrachten und mit Unwahrheiten operieren zu müssen…dann in aller Klarheit: ‘Haut’s Eich über die Heisa’! Punkt. Ende. Gelände.”, postete er unter Straches Beitrag.

Von: apa

Kommentare

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1 Kommentar auf "Maskengegner Strache an Vlies-Firma in Serbien beteiligt"


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Neumi
Neumi
Kinig
13 Tage 4 h

“sich Maskenproduktion unterstellen lassen” … köstlich. Das ist aber auch ein Verbrechen.

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