Aufstand der Unzufriedenen

Mehr als 1.700 Festnahmen bei Protesten in Frankreich

Sonntag, 09. Dezember 2018 | 20:50 Uhr

Bei den neuen Protesten der “Gelbwesten” in Frankreich hat es landesweit 1.723 vorläufige Festnahmen gegeben. Allein in der Hauptstadt setzte die Polizei laut Präfektur 1.082 Protestteilnehmer vorläufig fest. Für 1.220 der Betroffenen wurde anschließend eine Ingewahrsamnahme angeordnet. 264 Menschen wurden den Angaben zufolge landesweit verletzt, darunter 39 Sicherheitskräfte.

In Frankreich können Betroffene bis zu 48 Stunden auch ohne richterlichen Beschluss in Gewahrsam genommen werden. Bei schweren Verbrechen kann dies bis zu vier Tage bei Terrorismus bis zu sechs Tage erfolgen.

Bei den Protesten war es am Samstag erneut zu Ausschreitungen gekommen. Im ganzen Land gingen zum Auftakt des vierten Protestwochenendes gegen steigende Lebenshaltungskosten und die Politik von Präsident Emmanuel Macron nach Angaben des Ministeriums landesweit rund 136.000 Menschen auf die Straße. Ihnen standen insgesamt 89.000 Sicherheitskräfte gegenüber.

Die meiste Gewalt gab es in der Hauptstadt Paris. Dort zündeten Demonstranten Barrikaden und Autos an, schlugen Fensterscheiben ein und lieferten sich Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften. Die Polizei setzte Tränengas, Wasserwerfer und Blendgranaten ein.

Nach Ansicht des Pariser Rathauses verursachten die Proteste noch gravierendere Schäden als die in der Vorwoche. “Das Spektakel, das Paris abgeliefert hat, ist katastrophal”, sagte Emmanuel Gregoire, Beigeordneter der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo, am Sonntag dem Sender France Inter.

“Die Gewalt war zwar weniger radikal, aber die Schäden sind wahrscheinlich noch schwerwiegender als eine Woche zuvor.” Am Samstag hatten erneut Tausende “Gelbwesten” in Paris demonstriert. Dabei kam es zu Krawallen und Zusammenstößen mit der Polizei. Hunderte Menschen wurden festgenommen. Nach den Ausschreitungen am vergangenen Wochenende war das Aufgebot an Sicherheitskräften massiv aufgestockt worden.

Der von der Gewalt betroffene Teil der Stadt sei viel größer gewesen als in der Vorwoche, sagte Gregoire. Weil es weniger Barrikaden gegeben habe, habe sich der Protest weiter verteilt. Paris könne nicht weiter einen Tag pro Woche derart in Gefahr gebracht werden, sagte er. Die Regierung und Macron müssten jetzt Antworten liefern, um aus der Krise herauszukommen.

Am Sonntagmorgen liefen in Paris die Aufräumarbeiten, wie ein dpa-Reporter berichtete. Viele Schaufenster und Scheiben auf den Champs-Elysees waren zerbrochen. Die Stimmung war ruhig. Nahe dem Amtssitz Macrons, dem Elyseepalast, und am Grand Palais waren immer noch viele Fahrzeuge von Sicherheitskräften zu sehen.

Der angesichts der gewaltsamen Demonstrationen unter Druck stehende französische Präsident Macron will sich am Montagabend in einer Rede an die Nation zu Wort melden. Der Staatschef werde um 20.00 Uhr sprechen, teilte der Elysee-Palast am Sonntagabend in Paris mit. Macron steht zunehmend in der Kritik, weil er seit über einer Woche trotz der Proteste gegen seine Reformpolitik nicht in der Öffentlichkeit erschienen ist. Vor seiner Rede an die Nation am Montagabend will Macron Vertreter von Gewerkschaften, Arbeitgeberverbänden sowie von Nationalversammlung und Senat empfangen.

Zuvor hatten unter anderem Vertreter der “Gelben Westen” und die Opposition Antworten des Staatschefs gefordert, der bisher vor allem Premierminister Edouard Philippe das Wort überlassen hatte. Philippe hatte nach den jüngsten von Ausschreitungen begleiteten Massenprotesten am Samstag einen “Dialog” angekündigt. Er stellte neue Vorschläge des Präsidenten in Aussicht, die es der Nation ermöglichen sollten, “auf der Höhe der Herausforderungen zu sein”.

Auch außerhalb von Paris kam es zu Gewalt: Unter anderem aus Lyon, Toulouse und Bordeaux wurden Zusammenstöße von Demonstranten mit der Polizei gemeldet. “Gelbwesten”-Proteste gab es auch in Belgien und den Niederlanden. Bei einer Demonstration in Brüssel wurden rund hundert Menschen festgenommen – viele, bevor sie ins Europaviertel gelangen konnten. Auch in Amsterdam und Den Haag gab es kleinere Kundgebungen.

Vertreter der französischen Regierung schlugen indes Alarm. Die Gewalt vor allem in Paris sei eine “Katastrophe für den Handel, sie ist eine Katastrophe für unsere Wirtschaft”, sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Sonntag bei einem Besuch von Ladenbesitzern in der französischen Hauptstadt.

Gleichzeitig sprach er von einer “sozialen Krise” sowie von einer Krise der Demokratie und der Nation. Auch Außenminister Jean-Yves Le Drian zeigte sich besorgt. “Ich weiß, wie zerbrechlich die Demokratie ist”, sagte er den Sendern RTL und LCI. Es sei gefährlich, wenn “unsere Institutionen, unser Zusammenleben in Frage gestellt” würden. Dass einige Demonstranten zu einem “Aufstand” aufrufen, beunruhige ihn.

Nach einer Reihe hämischer Kommentare von Donald Trump verbat sich Außenminister Le Drian unterdessen weitere Einmischungen des US-Präsidenten in die französische Politik. “Ich sage Donald Trump und der Präsident der Republik sagt es ihm auch: Wir beteiligen uns nicht an den amerikanischen Debatten, lassen Sie uns unser Leben als Nation führen”, sagte er. Zuvor hatte Trump sich mehrfach zu den Protesten geäußert und sie unter anderem erneut als Beweis für die Richtigkeit seiner klimafeindlichen Politik gewertet.

In Deutschland solidarisierte sich die Linkspartei mit den “Gelbwesten”: Ihr “Widerstand gegen den neoliberalen und autoritären Kurs” von Präsident Macron sei “berechtigt”, hieß es in einem Vorstandsbeschluss. Parteichef Bernd Riexinger hatte noch vor wenigen Tagen vor einer Unterwanderung der Bewegung durch “Ultrarechte” gewarnt.

Von: APA/ag.

Kommentare

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51 Kommentare auf "Mehr als 1.700 Festnahmen bei Protesten in Frankreich"


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denkbar
denkbar
Kinig
1 Monat 7 Tage

Das ist er, der Unterschied zwischen zivilisierten Guten-Menschen, die auch wenn sie unzufrieden sind, friedlich nach Lösungen suchen, die Ärmel hochkrempeln und sich engagieren für eine bessere Welt und den Wutbürgern, die rücksichtslos Gewalt anwenden, ganz im Sinne des Schlechtmenschentums.

JingJang
JingJang
Tratscher
1 Monat 7 Tage
@denkbar vernünftige Menschen erkennen Probleme auch früh genug und lösen Probleme solange sie klein sind. Regionalwährungen gibt es inzwischen Weltweit und das ist ein vernünftiger ansatz, um gesund zu Wirtschaften, zudem stärkt es den Zusammenhalt und fördert Örtliche Unternehmen. 99% der Bevölkerung wissen nicht wie unser Wirtscht und Finanzsystem funktioniert, dies wäre das wichtigste überhaupt. Wie entsteht Geld? Was für Auswirkungen haben Zinzen auf die Wirtschaft? Warum steigen ständig die Preise und der Lohn bleibt gleich? Warum werden die Schulden Weltweit immer größer und bei wem ist die Welt überhaupt verschuldet? Warum ist Afrika Arm obwohl es die meisten Bodenschätze… Weiterlesen »
Tabernakel
1 Monat 7 Tage

@JingJang

Zurück zur gesunden Lira?

sakrihittn
sakrihittn
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

@JingJang sehr gut erkannt

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 6 Tage

denkbar.Wie sieht denn die friedliche Lösung aus wenn Du von Keinem angehört wirst?Nicht ernstgenommen.Ignoriert?!!!Wenn die Verbitterung steigt ,rastet der Mensch irgendwann aus …

ivo815
ivo815
Kinig
1 Monat 7 Tage
2/2 Dann sind aber jedoch jene, die diese Proteste für ihre eigenen Zwecke instrumentalisieren. Es sind die extremistischen Kräfte, die über das Netz organisiert, für Gewalt und Tumulte sorgen, welche die Exekutive provozieren und damit schlussendlich das Gesamtbild vollkommen verzerren. Dabei handelt es sich nicht nur um Frankreichs Rechst- und Linksextreme. Wie schon beim G-20-Gipfel in Hamburg, ist das neue Phänomen des Terror-Tourismus zu beobachten. Extremisten aus allen Teilen Europas beteiligen sich daran, eine Spirale der Gewalt anzukurbeln. Gegen diese muss der demokratische Rechtsstaat mit aller Macht vorgehen. Leider kommt es dabei zu Kollateralschäden, Unschuldige werden involviert. Die Schuld dafür… Weiterlesen »
JingJang
JingJang
Tratscher
1 Monat 7 Tage

@Ivo sehe ich genauso, der Mittelstand muss anfangen Druck ausüben. Nur Autos, Geschäfte und Wohnung von Leidensgenossen zu demoliern ist idiotisch. Friedlich Banken und die richtigen Geschäfte mit Protesten zu blockieren, besonders jetzt in der Weihnachtszeit bewirkt sicherlich nicht weniger.

Tabernakel
1 Monat 7 Tage

@JingJang

Merz ist doch als Millionär mit Privatflieger der Mittelstand.

sakrihittn
sakrihittn
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

@JingJang man soll Gewalt nicht verherrlichen, aber eine Frage muss gestattet sein. kommt man mit friedlichen Protesten voran? Ich glaube nicht, war noch nie so. Erst wenn den Politikern die Sache zu heiss wird reagieren sie, wie man sieht…

Waltraud
Waltraud
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

@Tabernakel
Wer von denen ist kein Millionär?

JingJang
JingJang
Tratscher
1 Monat 6 Tage

@Tabernakel die meisten Arbeitnehmer sind aber am unteren Ende der Mittelschicht.

@sakrihittn Gandhi hat es vorgemacht, es braucht nur die richtige Einstellung. Die Aufmerksamkeit erreicht man mit Gewalt schneller stimmt, aber sie verursacht auch mehr neue Probleme. Anfangen tut es mit Sachschäden und Geschäfte werden geplündert. Wenn die Polizei dann überfordert ist, wo wird dann halt gemacht? Wohnungen ausräumen oder Vergewaltigung ist dann ein Freibrief für Kriminelle. Friedlicher Wiederstand bewirkt bessere Resultate, es dauert Anfangs etwas länger.

ivo815
ivo815
Kinig
1 Monat 7 Tage

1/2 Die Vorkommnisse in Frankreich als einen „Aufstand der Unzufriedenen“ zu betiteln, empfinde ich als fast infam. Es ist einerseits mehr als klar und offensichtlich, dass die Menschen zurecht unzufrieden sind und deshalb gegen Politik und Staat auf die Strasse gehen. Bei den Protestern handelt es sich hauptsächlich um den normalen Bürger, Arbeiter, Hausfrauen, Pensionisten, auch Menschen, die ich persönlich kenne. Sie alle gehen für ein besseres und gerechteres Leben auf die Strasse. Wie gesagt, mit Recht.

Tabernakel
1 Monat 7 Tage

Das Problem ist das der von Le Pen gesteuerten Schläger und Chaoten.

Spitzpassauf
Spitzpassauf
Superredner
1 Monat 7 Tage

Die Herrschenden sind nur so lange mächtig,
Solange die Beherrschten krichen.

elvira
elvira
Superredner
1 Monat 7 Tage

sou wia bei ins???

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Ich bin zwar auf der Seite der “Gelbwesten” (alle Bürger die gegen die geplante Ökosteuer protestieren), aber hier sieht man wiedermal dass sich die “Berufsanarchisten” und andere Deppen  unter das Volk gemischt haben und die Bewegung als Vorwand nutzen ihrer normalen Tätigkeit  nachzugehen (Zerstörung und Plünderung).

Vielleicht erinnert sich noch jemand was in Paris nach dem WM-Endspiel passierte: Einige nutzten die Feierlichkeiten um Geschäfte zu plündern.

Tabernakel
1 Monat 7 Tage

Le Pen wittert ihre Chance für einen Umsturz. Schäbig .

typisch
typisch
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

@Tabernakel
Verachtest du frauen in Der politik?

Tabernakel
1 Monat 6 Tage

@typisch

Frauen? Die ist ein rechtsradikales Monster. Bei dem Vater hattedie allerdings wenig Chancen. Arme Seele.

Mistermah
Mistermah
Kinig
1 Monat 6 Tage

So wie du Tabi

aristoteles
aristoteles
Superredner
1 Monat 7 Tage

da sieht man wie gefährlich linke sein können

Tabernakel
1 Monat 7 Tage

Die entlarven die Rechten.

typisch
typisch
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

@Tabernakel
Und gutmenschen

Tabernakel
1 Monat 6 Tage

@typisch

Die machen das auch. Richtigerweise haben Rechte auch Angst vor denen.

Septimus
Septimus
Superredner
1 Monat 7 Tage

…fast wie zur “Exekution” frei gegeben und aufgereit….das Macron-Regime  hat sich entblösst, wenn es so abscheulich die französische Jugend behandlt… https://twitter.com/twitter/statuses/1070768467907919872

ivo815
ivo815
Kinig
1 Monat 7 Tage
@Septimus was bringen solche Bilder, aus dem Zusammenhang gerissen? Vielleicht haben dieselben Personen eine halbe Stunde zuvor die Schule demoliert? Ich finde es falsch, auf diese Weise Stimmung zu machen. Proteste sind ein demokratisches Mittel um Unmut auszudrücken. Wenn einige wenige glauben, diesen Unmut durch Zerstörung und Gewalt verstärkt zum Ausdruck bringen zu müssen, ist dies der falsche Weg und die Exekutive muss handeln. Das fordern nämlich auch unsere Foristen immer. Gesetze müssen eingehalten werden, die Polizei hat dafür zu sorgen. In Frankreich wurden die Proteste leider von Extremisten unterwandert. Ich würde mich hüten, diese als Anarchisten zu bezeichnen, da… Weiterlesen »
Tabernakel
1 Monat 7 Tage

Du unterschlägst, dass es eine Aktion der Schüler war die damit Fake-News provoziert haben.

typisch
typisch
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

@ivo815
Redest du von den friedlichen demonstrations in der Ukraine die ganze regierungen stűrzen?

Septimus
Septimus
Superredner
1 Monat 6 Tage

@ivo815 Das sind protestierende Gymnasiasten….und das Bild stammt aus sicherer Quelle,man hat ihnen sogar die gelben westen abgenommen.Was mich an diesen Protesten irgendwie fasziniert,ist dass aus allen politischen Lagern,Linke,Rechte und allen sozialen Schichten,die Menschen auf die Strasse gehen. Es gibt auch vermummte Polizisten mit gelbennWesten, die dann die Stimmung anheizen um ein eingreiffen der Polizei zu rechtfertigen.
Diese Taktik wurde bei griechischen Demos schon sehr oft nachgewiesen…Hier der Forderungskatalog der französischen Gelbwesten.

Spamblocker
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Tratscher
1 Monat 7 Tage

Das Volk bildet ein Land nicht der Lobbyisten Haufen, “Vives le France”👌👌👍

ahiga
ahiga
Tratscher
1 Monat 7 Tage

..eines ist auch sicher,….wäre die alte Regierung noch im amt, wäre der protest in gleicher form auch bei uns angekommen. So gibt man der momentanen Regierung doch noch eine Chance. ( egal ob man die befürwortet oder nicht)!!

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 7 Tage

ahiga.Glaub ich nicht.Da hätten nicht soo…Viele noch diese alte Partei gewählt.Die konnten Sich alles erlauben .Solange Es die Bauern gut haben ….und das ist nicht gerecht.Einen Jeden Der rechtmässig zu dem kommt was Er hatt ist s zu gönnen.Nur wenn es aus Ungleichheit,Korruption u.Veternwirtschaft passiert verbittert Das den Rest.

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 7 Tage

Hauptsache” Den Gewissen”gehts gut.Die Andern Sind” Die Unzufriedenen.”Dabei geht es um Gerechtigkeit ,nicht Neid.Das ist ein grosser Unterschied.

Tabernakel
1 Monat 7 Tage

Das ist der von den Rechten gesteuerte MOB:

Cartman
Cartman
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

🙈🙈🙈 zed was laberst du da? ups ich hab marvin die r..e weggeblasen💪

m69
m69
Kinig
1 Monat 6 Tage

Tabernakel 

…. Das ist der von den Rechten gesteuerte MOB …. ?????

das sagt dir dein linkes Hirn?

Tabernakel
1 Monat 6 Tage
m69
m69
Kinig
1 Monat 6 Tage

@Tabernakel 

solche sachen lasse ich lieber dich lesen….. 🙂

Paul
Paul
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Lobbyisten in der Politik , kein Wunder , das irgendwann das Fass überläuft

Tabernakel
1 Monat 7 Tage
typisch
typisch
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

Anders gehn mit Messer los

Mistermah
Mistermah
Kinig
1 Monat 6 Tage

Ja Tabi ist es. Polizisten sollten das volk beschützen, nicht die Menschenverächter an der Macht

Tabernakel
1 Monat 6 Tage

@Mistermah

“Polizisten sollten das volk beschützen” Quelle? Verfassung?

sakrihittn
sakrihittn
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Zum Glück haben wir eine Regierung die schon vorher diese Probleme erkannt hat und zu seinem Volk steht. So hat man solche Ausschreitungen im vornherein verhindert.

Tabernakel
1 Monat 6 Tage

Regierung? Ist mir etwas entgangen?

zombie1969
zombie1969
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage
Die Kosten für die französische Politik werden den kleinen Leuten aufgebürdet. Frankreich hat von sich ein überhöhtes Bild, das im krassen Gegensatz zu den verfügbaren Ressourcen steht. Weltmacht mit Gestaltungsanspruch, Sitz im Weltsicherheitsrat, nach BREXIT Anspruch auf europäische Führungsmacht, Atommacht, Flugzeugträger, Fremdenlegion, postkoloniale Einflusszonen, Überseebesitzungen, weltweite Interventionen. Eine pompöse staatliche Repräsentation in Prachtpalästen.  Die Franzosen sind Meister im Ausblenden unangenehmer Realitäten und verstehen es auch, die negativen Konsequenzen von Niederlagen zu vermeiden. Das berühmteste Beispiel hierzu ist Waterloo.  Die Ursachenanalyse bleibt in Frankreich bei oberflächlicher Verteilungspolitik. Vor diesem Hintergrund muss man skeptisch sein, ob Frankreich überhaupt bereit ist die Probleme… Weiterlesen »
m69
m69
Kinig
1 Monat 6 Tage

zombie1969@

… FR, hat nur einen Flugzeugträger, und der ist schon in die Jahre gekommen! 

Stapellauf7. Mai 1994
Ps. ich mag sie nicht , die Franzosen, allen voran die politische Elite…. ohne Ausnahme! 

65xzensiert
65xzensiert
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

Wenn man sich Videos vor 3 Wochen anschaut und aktuelle, scheint das einzutreten, was zu befürchten war: Die linken Krawalltouristen scheinen die Proteste zu okkupieren und die Deutungshoheit darüber zu übernehmen. 

Paul
Paul
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

der Anfang vom Ende , für den Lobbypolitiker

Anduril61
Anduril61
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage
Macron sollte sich vieleicht mal eine Scheibe bei unserem Innenminister abschneiden, bei seiner Veranstaltung gestern in Rom wurde er gefeiert wie ein Popstar, die Menschen haben anschliessend sogar den Platz mit Besen gesäubert. In Paris werden Besen wohl nicht mehr ausreichen um das Chaos zu beseitigen. Salvini mag nicht alles richtig machen aber er ist ein Mann des Volkes, permanent present in den Medien und obwohl permanent versucht wird ihn in Talkshows zu zerlegen versteht er es sehr gut sich zu behaupten und zu argumentieren. Dafür dass er noch kein Jahr im Amt ist macht er einen top Job. Kann… Weiterlesen »
Paul
Paul
Universalgelehrter
1 Monat 5 Tage

die unersättliche Gier der Lobbyisten kennt keine Grenzen , ober wichtig mitn Finger auf anderen zoagn ,

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