Oft endet die Überfahrt tödlich

Mehr als 100.000 Migranten überquerten heuer Mittelmeer

Dienstag, 06. November 2018 | 12:29 Uhr

Knapp über 100.000 Migranten sind in den ersten zehn Monaten des Jahres über das Mittelmeer nach Europa gekommen. Damit sei im fünften Jahr in Folge die Marke von 100.000 Migranten und Flüchtlingen überschritten worden, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Dienstag in Genf mit.

Hauptankunftsland sei inzwischen Spanien, wo 49.000 Migranten an Land gegangen seien. Griechenland folgt mit knapp 28.000 Migranten. Nach Italien kamen in diesem Jahr bisher 22.000 Menschen auf der Flucht oder der Suche nach einem besseren Leben. Laut IOM sind bisher etwa 2.000 Menschen beim Versuch der Überfahrt gestorben oder werden vermisst.

Die aktuellen Zahlen liegen den Angaben zufolge deutlich unter denen der Vorjahre. 2017 zählten die Behörden zum gleichen Zeitpunkt etwa 155.000 Migranten. 2016 waren es 338.000. Die Menschen, die nach Italien kamen, stammten meist aus Tunesien, Eritrea, dem Sudan, dem Irak, Pakistan sowie Nigeria.

Von: APA/dpa

Kommentare

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4 Kommentare auf "Mehr als 100.000 Migranten überquerten heuer Mittelmeer"


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65xzensiert
65xzensiert
Grünschnabel
8 Tage 20 h

Salvini will deren Tagesgeld von 35€ auf 19€ senken. Das sind monatlich 1050€!  Wohnung, Essen, Strom, Handy- und Internetspesen, Heizung, Kleidung usw noch gratis dazu. 

Rentner, die das ganze Leben gearbeitet haben, bekommen oft nicht einmal die Hälfte.

Norbi
Norbi
Superredner
8 Tage 18 h

@ 65xzensiert
Ganz stimmt das nicht also soviel ich gelesen habe stimmt dass das Tagesgeld von 35€ auf 19€ reduziert werden soll.
Dieses Geld haben aber nicht die Flüchtlinge direkt erhalten sondern die Gutmenschen die sie alle in ihren privaten Gebäude haben wollten,(Alte Hotels leerstehende Häuser die sonst nichts mehr einbrachten)  jetzt wo es aber nur noch 19 € gibt werden diese sogenannten Aufnahme Center geschlossen denn man verdient jetzt zu wenig beispiel Brixen. Wo die Migranten jetzt landen ist denen doch sch… egal

Mistermah
Mistermah
Kinig
8 Tage 21 h

für eine kosten- und namenslose Bankomatkarte nimmt man eben risiken auf sich. die karte kommt von der Unhcr. link zur webseite der UN:
http://estia.unhcr.gr/en/gallery-cash-assistance-empowers-refugees-and-asylum-seekers-in-greece/

zombie1969
zombie1969
Superredner
8 Tage 17 h

Eine um die andere europäische Nation verabschiedet von der sogenannten “Willkommenskultur”. Weil man inzwischen verstanden hat, dass irreguläre Migration über das rechtliche “Vehikel” Asylrecht, in Wirklichkeit getrieben von Überbevölkerung und Wohlstandsgefälle, nicht in grossem Umfang zugelassen werden kann, und gestoppt werden muss. 
Und ähnlich wie Mazedonien, Serbien, Albanien und Bosnien-Herzegowina gehört Spanien, Griechenland und Italien zu den Durchgangsländern. Nicht einmal Kroatien ist den angeblichen “Flüchtlingen” attraktiv genug.

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