Konflikt um Land und Ressourcen

Mehr als 200 Tote bei Gewalt in Nigeria am Wochenende

Mittwoch, 27. Juni 2018 | 13:40 Uhr

Bei den Angriffen auf Bauern im Zentrum Nigerias am Wochenende sind nach Angaben der Regionalregierung deutlich mehr Menschen getötet worden als zunächst angenommen. “Der schmerzhafte Verlust von mehr als 200 Menschen” sei zu beklagen, sagte der Gouverneur des Bundesstaats Plateau, Simon Lalong, am Mittwoch in einer an den Präsidenten des Landes gerichteten Rede.

Die Polizei hatte zunächst von mindestens 86 Tote gesprochen. Bei dem Gewaltausbruch ging es offenbar um Rivalitäten zwischen Bauern der Berom-Volksgruppe und Viehzüchtern des Fulbe-Volkes.

Der Konflikt um Land und Ressourcen in der Region schwelt bereits seit Jahrzehnten. Zusätzlich angefacht wird er durch ethnische, religiöse und politische Rivalitäten. Tausende Menschen wurden in den vergangenen Jahren getötet.

Von: APA/ag.

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