Millionen-Strafe für Trump wegen Klage gegen Clinton

Millionen-Strafe für Trump wegen Klage gegen Clinton

Freitag, 20. Januar 2023 | 09:14 Uhr

Der ehemalige US-Präsident Donald Trump ist wegen einer Klage gegen Hillary Clinton zu einer Geldstrafe von fast einer Million Dollar verurteilt worden. Trump zeige ein “anhaltendes Muster des Missbrauchs der Gerichte” und habe die Klage eingereicht, “um auf unehrliche Weise ein politisches Narrativ voranzutreiben”, erklärte Richter John Middlebrooks am Donnerstag.

In der Klage, die Middlebrooks im vergangenen Jahr abgewiesen hatte, hatte Trump Clinton versuchten Betrug bei der Präsidentschaftswahl 2016 vorgeworfen. Er beschuldigte seine damalige Rivalin, die Öffentlichkeit davon überzeugen zu wollen, dass er in seinem Wahlkampf mit Russland zusammengearbeitet habe, und forderte 70 Millionen Dollar Schadenersatz. Clinton hatte bei der Präsidentschaftswahl 2016 gegen Trump verloren.

Die Klage “hätte niemals eingereicht werden dürfen”, erklärte Middlebrooks in der Gerichtsverfügung. Ihre Unzulänglichkeit als Rechtsmittel sei von Anfang an offensichtlich gewesen und kein “kein vernünftiger Anwalt hätte sie eingereicht”, schrieb der Richter. Trump sei “ein raffinierter Prozessführer, der die Gerichte immer wieder dazu benutzt, sich an politischen Gegnern zu rächen”.

Trump und seine Anwältin Alina Habba wurden zu einer Gesamtstrafe von knapp 938.000 Dollar (867.000 Euro) verurteilt.

Von: APA/AFP

Kommentare

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6 Kommentare auf "Millionen-Strafe für Trump wegen Klage gegen Clinton"


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Doolin
Doolin
Kinig
12 Tage 10 h

…der 🏀 gehört längst schon in den Knast…

Rudolfo
Rudolfo
Kinig
12 Tage 6 h

@Doolin…👏👏 sollte das Urteil irgendwann rechtskräftig werden, muss der 🏀 aber auch BEZAHLEN KÖNNEN🤣🤣🤣…..

Zugspitze947
12 Tage 5 h

Doolin: und zwar für IMMER ,denn das Paket an Schurkereien und Hinterhältigkeiten ist riesengroß !

So ist das
11 Tage 14 h

Da kenn ich auch einige in Italien 😂😂😂

Selbstbewertung
Selbstbewertung
Superredner
12 Tage 5 h

Dieses knappe Milliönchen wird ihn trotz fehlender Einkünfte (laut Steuerklärung) nicht ärmer machen. Aber es ist ein gutes Signal, wonach Scheinklagen ohne Hintergrund und allein zur Schädigung von politischen Gegnern nicht akzeptabel sind.

DontBeALooserBeASchmuser
11 Tage 3 h

Ach, also war Clintons Hauptkritikpunkt gegen Trump nicht die “Einmischung Russlands”? 😂

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