Originelle Lösung

Neu saniertes Drusustadion bereits mit Farbe beschmiert – das plant die Stadt

Mittwoch, 15. Juni 2022 | 08:01 Uhr

Bozen – Das Drususstadion in Bozen ist frisch saniert – und prompt haben Randalierer zugeschlagen: Die Mauern wurden bereits mit diversen Schriftzügen beschmiert. Doch die Bozner Stadtverwaltung lässt sich nicht unterkriegen und hat einen Plan B im Ärmel.

Das Jugendressort der Stadt hat ein Projekt angeregt, das die Graffiti-Kunst mit den Werten des Fair Play im Fußball verbindet. Der Stadtrat gab am Dienstag grünes Licht für den Vorschlag, eine mehr als 100 m lange Wand am Drususstadion für das Projekt “Murarte im Stadion” zur Verfügung zu stellen.

Im Zuge des Projekts sollen zehn Künstlerinnen und Künstler die Wand in der Nähe des Gästeblocks mit kreativen Graffitis und Schriftzügen zum Thema gestalten und dadurch eine Botschaft für mehr Fair Play und Respekt und gegen jede Form von Rassismus und Gewalt im Stadion senden.

Vizebürgermeister LuisWalcher betonte, dass der Stadt Werte wie Respekt und Fairness wichtig seien. Dieses Signal wolle man über die Graffitis auch der gegnerischen Anhängerschaft auf dem Weg ins Stadion mitgeben. Die Graffitis werden noch im Juli angebracht. Bozens Quästor, der die Graffitis bereits genehmigt hat, zeigte sich von der Initiative der Stadtverwaltung beeindruckt.

Wieder Beschwerden wegen nächtlicher Ruhestörung

Bozens Bürgermeister Renzo Caramaschi hat sich unterdessen mit erneuten Beschwerden über das Nachtleben befasst. Anrainer haben sich beklagt, dass in der Nacht zu laut gefeiert wird. Vor allem in bekannten Zonen wie am Obstmarkt ist es zu Vorfällen von nächtlicher Ruhestörung gekommen.

Caramaschi will nun eine Verordnung erlassen: Wie im vergangenen Jahr soll das Konsumieren von Getränken im Freien ab bestimmten Uhrzeiten verboten werden.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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11 Kommentare auf "Neu saniertes Drusustadion bereits mit Farbe beschmiert – das plant die Stadt"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
N. G.
N. G.
Kinig
11 Tage 4 h

Die Graffiti werden genauso übermalt werden.
Ich hätte die Wände frei zur Verfügung aller Künstler und “Hobby Künstler” gestellt und sie damit zu Leben erweckt.

Neumi
Neumi
Kinig
11 Tage 26 Min

Wir werden sehen. Ein Künstler zerstört nicht das Werk eines anderen.
Wenn diese Hobby Künslter es also ernst meinen mit ihrer Kunst, dann lassen sie es bleiben.

Dagobert
Dagobert
Kinig
11 Tage 19 Min

N.G.
Künstler?? 😂😂
Schmierfink sein des!

N. G.
N. G.
Kinig
10 Tage 19 h

@Neumi Das Problem dabei ist, es wäre, wie vorgeschlagen, “diktierte” Kunst von “oben” und da bezweifle ich ob das sogar richtige Künstler akzeptieren. Das sind meist Freigeister! Der große Rest ohnehin nicht.

N. G.
N. G.
Kinig
10 Tage 19 h

@Dagobert Hast du die Berliner Mauer gesehen? Man hätte da bis auf weniges unter die Rubrik Schmierfink ablegen können. Aber es hat sich niemand dran gestört und war ein Muss es zu sehen!

N. G.
N. G.
Kinig
10 Tage 19 h

@Dagobert Deine Argumentation ist, wie wenn ich Volksmusik, da ich sie nicht mag, als “keine Musik” bezeichnen würde.

Hustinettenbaer
11 Tage 3 h

Die Schriftzüge = Tags sind territoriale Markierungen. Werden gnadenlos auch auf Graffities / Werke anderer Künstler geschmiert.
 
Doch Tags können echt witzig, skurril sein.
Oder selbstironisch “Handschrift ist verräterisch” an einem Uni-Bau. Brachte mich immer wieder zum Schmunzeln.

N. G.
N. G.
Kinig
11 Tage 1 h

Das meinte ich mit meiner Ausage und darum, sollte man es einfach frei geben. Kontrollieren kann man sowas nicht und damit würden die Wände wenigstens “leben” und manchmal, Berliner Mauer, kommt auch gutes bei raus. . Wie auch immer aber legal!

Doolin
Doolin
Kinig
11 Tage 1 h

…Fussball ist Ersatzkrieg…

N. G.
N. G.
Kinig
10 Tage 18 h

Golf auch?
Wie siehts mit Schach aus, Kaspariv gegen Fischer?
Geh in den Keller und verbarikadiere dich da!

So ist das
11 Tage 1 h

War ja zu erwarten 🤭🤭🤭

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