Das Leben in Aleppo ist äußerst schwierig und gefährlich

Neuseeland drängt in der UNO auf neue Syrien-Resolution

Donnerstag, 13. Oktober 2016 | 05:43 Uhr

Neuseeland unternimmt einen neuen Anlauf für eine Resolution des UN-Sicherheitsrats zum Schutz von Zivilisten im Syrien-Krieg. Das Land legte den 15 Mitgliedern des Gremiums am Mittwoch in New York einen Entwurf vor, der ein Ende aller Angriffe fordert, die zivile Opfer zur Folge haben könnten, insbesondere in der umkämpften Großstadt Aleppo.

Der Sicherheitsrat habe eine Verantwortung, sich mit dem wichtigsten Thema auf seiner Agenda zu befassen, sagte Neuseelands UN-Botschafter Gerard van Bohemen. Einfach aufzugeben, sei inakzeptabel. Erst am Wochenende war ein ähnlicher Resolutionsentwurf am Veto Russlands gescheitert.

Die syrische Regierung hat im September mithilfe der russischen Luftwaffe und vom Iran unterstützten Milizen eine Offensive zur Eroberung der von Rebellen gehaltenen Teile Aleppos gestartet. Mehr als 250.000 Menschen stecken in der Stadt fest. Diplomaten zufolge dürfte Neuseelands Resolutionsentwurf diesen Donnerstag bei einem Mittagessen von Ratsvertretern und UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon besprochen werden.

Von: APA/ag.

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