Ungarns Regierung kampagnisiert gegen George Soros

Open Society Foundation von George Soros verlässt Budapest

Donnerstag, 19. April 2018 | 18:59 Uhr

Die Open Society Foundation (OSF) des ungarischstämmigen US-Milliardärs George Soros weicht offenbar dem Druck der Orban-Regierung und schließt ihre Pforten in Budapest. Das berichtete die Tageszeitung “Die Presse” unter Berufung auf die OSF-Zentrale in New York. Die Stiftung wolle stattdessen im Sommer eine Filiale in Berlin eröffnen.

Gegenüber der “Presse” wollte die Soros-Stiftung, die auch ein Büro in Wien unterhält, den Schritt nicht begründen. Die Vermutung liegt aber nahe, dass die Anti-Soros-Kampagne des rechtskonservativen ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban im abgelaufenen Wahlkampf den Ausschlag gab. Orban behauptete unter anderem, Soros würde von außen eine “Masseneinwanderung” in die EU steuern.

Die Angriffe auf Soros wurden in Ungarn auch nach dem Wahlsieg von Orbans Fidesz-Partei am 8. April fortgesetzt. Die Wochenzeitung “Figyelö” veröffentlichte vor kurzem eine Liste mit 200 Personen, die sie als “Soros-Söldner” bezeichnete. Darunter befand sich auch der österreichische Politikwissenschafter Anton Pelinka, der an der von Soros initiierten Central Europe University (CEU) unterrichtet.

Von: apa

Kommentare

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2 Kommentare auf "Open Society Foundation von George Soros verlässt Budapest"


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Spitzpassauf
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Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

Der orban hats durchschaut, die ungarn können sich glücklich schätzen.der rest europas steuert den abgrund entgegen

p.181
p.181
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

Olls lei meglich, weil die Medien net zensiert werdn und es Volk net belogn werd wia ba ins.

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