Der Pontifex am Fenster seines Arbeitszimmers

Papst rief zu Initiativen für verfolgte Christen auf

Montag, 17. April 2017 | 14:09 Uhr

Papst Franziskus hat beim Gebet mit den Pilgern auf dem Petersplatz am Ostermontag für Initiativen zugunsten der christlichen Gemeinschaften aufgerufen, die in mehreren Weltteilen verfolgt werden. Der Pontifex plädierte für konkrete Gesten des Friedens und der Versöhnung. Wer in Schwierigkeiten sei und leide dürfe nicht Opfer von Pessimismus und Resignation werden, so der Papst.

“Wer leidet, soll in uns Brüder und Schwestern finden, die Trost und Unterstützung verleihen”, sagte der Heilige Vater am Ostermontag beim “Regina Coeli” (“Königin des Himmels”), einem Gebet, das er mit den Gläubigen vom Fenster seines Arbeitszimmers aus betete. Der Ostermontag ist in Italien auch als “Montag des Engels” bekannt.

Zum “Regina Coeli”, das in der Osterzeit das Angelus-Gebet ersetzt, waren mehrere Zehntausend Gläubige auf den Petersplatz gekommen. Rund um die Osterfeierlichkeiten wurden in Rom schärfste Sicherheitsvorkehrungen ergriffen. Anti-Terror-Einheiten und Spezialkräfte der Polizei überwachten das Gelände rund um den Vatikan. Das Areal um den Petersplatz wurde weiträumig abgesperrt und mit Metalldetektoren ausgestattet. Die Gläubigen mussten sich strengen Kontrollen unterziehen, um Zugang zum Petersplatz zu bekommen.

Bereits am Karfreitag und bei seinem Ostersegen am Sonntag hatte Franziskus an das Leiden der Christen erinnert. Beim “Urbi et Orbi”-Segen am Ostersonntag gedachte der Papst des Anschlags auf die Flüchtlinge in Syrien, der am Karsamstag verübt wurde. Er drückte seine Nähe zu den Opfern “alter und neuer Sklaverei”, von entwürdigender Arbeit, Ausbeutung und Abhängigkeit aus.

Der Heilige Vater hatte die Osterfeierlichkeiten am Gründonnerstag mit der traditionellen Fußwaschung in einer Strafanstalt nahe Rom begonnen. Am Karfreitag verfolgte er vom Hügel Palatin oberhalb des Kolosseums aus den Kreuzweg, bei dem an den Leidensweg Jesu erinnert wird.

Von: apa

Kommentare

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5 Kommentare auf "Papst rief zu Initiativen für verfolgte Christen auf"


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gauni2002
gauni2002
Universalgelehrter
12 Tage 19 h

Wenn Franziskus nur einmal ein bisschen die Augen aufmachen würde, dann würde dieser auch sehen, dass die Christenverfolgung sogar vor seiner Haustür ist. Schon bei der illegalen Überfahrt vom Mittelmeer werden Christen auf dem Schiff Repressalien freigegeben. Und wenn diese dann in Flüchtlingsheimen sind, dann mobben diese Muslims die Christen auch vor unseren Augen weiter. Und unsere Regierungen dulden dieses aber auch, denn bei diesen Muslims handelt es sich ja um traumatisierte Menschen, welche hier schutzbedürftig sind, oder sein sollen. 

silas1100101
silas1100101
Tratscher
12 Tage 13 h

Ich muss den Pabst bitten ob er in meiner Heimatgemeinde ein gutes Wort für mich einlegt dass ich wieder in die Kirche gehen darf. Villeicht zuerst den Bischof fragen. Ich würde gerne wieder in die Kirche gehen, darf aber nicht mehr!

Orchideen2016X
Orchideen2016X
Tratscher
12 Tage 12 h

Wieasou dersft du nimmer in die Kirch geahn. ?Host epis verbrochn ?

Staenkerer
12 Tage 12 h

gea holt decht u. frog nit long! wenn gläubig bisch frog gott nit noch de gsetze de de kirche gmocht hot u. nit er! der pforrer werd di nit sechn od. wenn er weltoffn werd ers übersechn!

Staenkerer
12 Tage 10 h

@Orchideen2016X i vermut eher geschieden noch kirchlicher trauung!

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