Peter Westenthaler muss zumindest vier Monate in Haft verbringen

Peter Westenthaler trat Haftstrafe an

Montag, 20. August 2018 | 18:54 Uhr

Der Strafaufschub für den ehemaligen FPÖ-Generalsekretär und späteren BZÖ-Obmann Peter Westenthaler ist am Montag zu Ende gegangen. Westenthaler trat die wegen schweren Betrugs und Untreue über ihn verhängte Haftstrafe in der Justizanstalt Wien-Simmering an, berichtet der “Kurier” am Montag online. Er wurde zu zwei Jahren, acht Monaten davon unbedingt, verurteilt.

Vier davon muss er mindestens absitzen, um die “Fußfessel” beantragen zu können. Westenthaler war in einem Verfahren um eine Förder-Million an die heimische Fußball-Bundesliga sowie eine 300.000 Euro-Zahlung der Österreichischen Lotterien an das BZÖ des schweren Betrugs und der Untreue als Beteiligter für schuldig befunden worden.

Das Wiener Oberlandesgericht (OLG) hatte Mitte März bestätigt, dass er zumindest vier Monate in Haft verbringen muss, ehe er um den elektronisch überwachten Hausarrest ansuchen kann. Anfang Mai wurde Westenthaler vom Wiener Landesgericht ein Strafaufschub gewährt. Diesen hatte er zur Regelung seines beruflichen Fortkommens beantragt. Um dies bewerkstelligen zu können, durfte er bis zum 20. August auf freiem Fuß bleiben.

Von: apa