Die Landeshauptleute Rossi, Kompatscher und Platter mit Schnapserl

Platter warnt vor “radikalen Äußerungen”

Sonntag, 21. August 2016 | 15:16 Uhr

Der Tiroler Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) hat angesichts globaler Bedrohungen wie dem Krieg in Syrien und der Flüchtlingskrise in Europa vor “radikalen Äußerungen von links und von rechts” gewarnt. Die Politik müsse behutsam argumentieren. “Worte können verletzen, sie sind die Vorstufe zur Gewalt”, sagte Platter am Sonntag beim feierlichen Auftakt zu den Tirol-Tagen des Forum Alpbach.

Der Tiroler Landeshauptmann rief bei dem Festakt im Beisein von Tiroler und österreichischer Politikprominenz nach einem “Europa, dass die großen Linien zieht”. Es sei ein Irrglaube, dass durch Nationalismus Probleme bewältigt werden können.

Ins selbe Horn stieß auch der Südtiroler Amtskollege Platters, Arno Kompatscher von der Südtiroler Volkspartei (SVP). Derzeit stünden vielerorts “nationale Egoismen” im Vordergrund, diese Tendenz müsse jedoch bekämpft werden. Die Heimat dürfe “keine Käseglocke sein, die andere ausschließt”. Die Europaregion Tirol müsse hier mit gutem Beispiel voranschreiten und ein “kleines Vorbild für Europa” sein.

Platter und Kompatscher appellierten an den anwesenden EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, eine europäische Lösung zur Bewältigung der Flüchtlingskrise zu bewirken. “Wir sind überzeugt, dass diese Herausforderung nur gemeinsam bewältigt werden kann”, sagte Kompatscher.

Die beiden Landeshauptleute und ihr Trentiner Amtskollege Ugo Rossi übergaben eine Resolution an Juncker. Darin wird ein wirksamer Schutz der EU-Außengrenzen, eine gleichmäßige Verteilung der Asylwerber in der Europäischen Union und eine bessere Unterstützung für die Bemühungen Italiens zum Stopp illegaler Migranten gefordert. “Es ist dringend notwendig, dass wir keine chaotischen Zustände am Brenner haben”, sagte Platter.

Von: apa

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

6 Kommentare auf "Platter warnt vor “radikalen Äußerungen”"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Jogl
Tratscher
1 Monat 3 Tage

Die Bürger sorgen sich um die öffentliche Ordnung und Sicherheit,
wenn schon die Politiker sich um ihre eigenen Interessen kümmern,
muss das Recht vom Volke ausgehen.Es kann der Bevölkerung nicht ein System aufgezwungen werden, das zu Unzufriedenheit führt. Es muss
die unkontrollierte Einwanderung und Ausnützung unseres Sozialsystems
beendet werden.Wenn die Politik das nicht kapiert, wird es ein böses
Erwachen geben.Nationale Egoismen treffen auf die Politiker (Regionalsultans) zu, nicht auf die Bürger.

tresel
Tratscher
1 Monat 3 Tage

punkt genau 👍👍

Staenkerer
Superredner
1 Monat 3 Tage

mit bla, bla löst mann ober a koane problene, nimmt man den wählern u. steuerzohler nit de ongst u. sorg nit für einholtung von gesetz u. ordnuung!
kompatscher hat a nit in mumm eppas onders zu sognbals seine kolegn ihn vorplappern!

elmar
Grünschnabel
1 Monat 3 Tage

die Politik muss überhaupt anfangen zu reagieren anstatt nur Sprüche zu klopfen und Sie muss wieder damit anfangen für die eigene Bevölkerung da zu sein den die Bezahlt die Steuern und sichert so mit auch das Einkommen der Politiker wie heißt es so schön wer bezahlt hat das sagen aber im Moment ist es genau anders herum und das kann nicht so weiter gehen !! Helfen muss sein ohne Frage aber dabei die eigene Bevölkerung vergessen und hintergehen kann nicht sein

Terminator
Neuling
1 Monat 3 Tage

Das Bild des Untergangs!!!

Mikeman
Tratscher
1 Monat 3 Tage

Diese Leute leben in ihrer eigenen Welt, dass den Bürgern der granze Kram überhaupt nicht interressiert sondern die wichtigen Sachen im Alltag ist denen noch nie aufgefallen…………
und die Welt geht immer weiter in den Abgrund aber denen ist da …….. egal.

wpDiscuz