Das erst kürzlich umbenannte Nordmazedonien bleibt in den Schlagzeilen

Potenzieller Terrorangriff in Nordmazedonien vereitelt

Samstag, 16. Februar 2019 | 08:23 Uhr

In Nordmazedonien ist nach Angaben des Innenministeriums ein potenzieller Terrorangriff von radikalen Gruppen, welche die Terrororganisation “Islamischer Staat” (IS) unterstützen, verhindert worden. Wie am Freitagabend verlautbarte, seien die Organisatoren, Logistiker und potenziellen Vollstrecker des Angriffes eindeutig identifiziert worden.

Auch seien an mehreren Stellen Durchsuchungen vorgenommen und dabei Gegenstände sichergestellt worden, die für einen möglichen Angriff verwendet werden könnten. Genaueres teilte das Innenministerium allerdings nicht mit und machte auch keine Angaben zu eventuellen Festnahmen.

Die US-Botschaft in Skopje hat unterdessen auf ihrem Internetportal auf ein höheres Risiko für Terrorangriffe in Nordmazedonien aufmerksam gemacht. Terrororganisationen und Einzelpersonen, die von extremistischer Ideologie inspiriert würden, hätten die Absicht, Zivilisten, US-Bürger eingeschlossen, anzugreifen, hieß es am Freitag in einer Mitteilung der Botschaft. Die US-Bürger wurden aufgefordert, ein “hohes Niveau der Wachsamkeit” zu wahren.

Das Balkanland hat sich diese Woche auch offiziell in Nordmazedonien umbenannt. Dadurch ist der langjährige Namensstreit mit Griechenland endgültig vom Tisch.

Von: apa