Kein Ende der Gewalt auf den Philippinen

Rebellen stürmten Dörfer und Schulen in Philippinen

Mittwoch, 21. Juni 2017 | 06:46 Uhr

Muslimische Rebellen haben auf den Philippinen mehrere Dörfer gestürmt. Die rund 200 bewaffneten Angreifer lieferten sich nach Polizeiangaben am Mittwoch ein Feuergefecht mit den örtlichen Sicherheitskräften. Sie sollen in den knapp 900 Kilometer südlich von Manila liegenden Orten Malagakit und Simsiman die Dorfschulen besetzt halten und mindestens fünf Schüler als Geiseln genommen haben.

Die Dorfbewohner seien geflohen. Wie die Polizei mitteilte, hatte es zunächst keine Verletzten gegeben. “Wir vermuten, dass die Bewaffneten Angst schüren wollen, um die Öffentlichkeit auf ihre Präsenz in der Region aufmerksam zu machen”, sagte der Ermittlungsleiter Reylan Mamon im Radio Manila.

Bei den Angreifern soll es sich um Mitglieder der islamistischen Freiheitskämpfer Bangsamoro halten, einer Splittergruppe der Moro Islamischen Befreiungsfront (Milf). Nach 17 Jahren Verhandlungen hatten die Regierung und die Milf-Rebellen im März 2014 Frieden geschlossen.

Die Splittergruppe Bangsamoro wird seitdem für mehrere Anschläge verantwortlich gemacht. Seit über einem Monat kämpfen die Rebellen in der Stadt Marawi auf der südlichen Insel Mindanao. Bisher starben bei dem Konflikt mehr als 370 Menschen.

Von: APA/dpa

Kommentare

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2 Kommentare auf "Rebellen stürmten Dörfer und Schulen in Philippinen"


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speckbrot
speckbrot
Tratscher
1 Monat 11 h

Ab einer bestimmten prozentmäßigen Anzahl von mohamedanern passiert in JEDEM Land dasselbe. Politiker, Medien, Schulen etc lügen die Leute an mit ihrem Mantra “Islam = Frieden und Toleranz”, währenddessen er sich hier rasant und unhinterfragt ausbreitet.

zombie1969
zombie1969
Superredner
1 Monat 11 h

 Die philippinische Regierung hat bereits US-Spezialkräfte um Hilfe gebeten im Kampf gegen die muslimischen Terroristen.
Es ist daher nur eine Frage der Zeit, wie lange es dauern wird, bis die Hilfe der Amerikaner in Europa negativ bewertet wird…
Zwischenzeitlich kann sich aber jede Weltregion freuen, die von der gewaltsamen Ausbreitung des Islam bisher verschont blieb.

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