Russische Flagge vor zerstörtem Gebäude in Mariupol

Russisches Ultimatum für Mariupol abgelaufen

Montag, 18. April 2022 | 00:57 Uhr

Stunden der Entscheidung in Mariupol: Ein Ultimatum der russischen Armee an die ukrainischen Kämpfer in der strategisch wichtigen Hafenstadt ist am Sonntag ausgelaufen, die verbliebenen Soldaten kapitulierten nicht. Der Fall Mariupols könnte das Aus für die russisch-ukrainischen Verhandlungen über einen Waffenstillstand bedeuten. Der ukrainische Staatschef Wolodymyr Selenskyj hatte gedroht, die Gespräche zu beenden, sollten die ukrainischen Kämpfer in Mariupol getötet werden.

Der ukrainische Generalstab berichtete am Sonntagabend von russischen Raketen- und Bombenangriffen auf die Stadt mit früher mehr als 400.000 Einwohnern. Dabei kämen auch Überschallbomber vom Typ Tu-22M3 zum Einsatz. Besonders in der Nähe des Hafens sowie des Stahlwerks Asowstal gebe es Angriffsversuche russischer Truppen.

Regierungschef Denys Schmyhal sagte dem US-Sender ABC, die Stadt sei nicht gefallen. Die ukrainischen Soldaten würden in Mariupol “bis zum Ende kämpfen”. Außenminister Dmytro Kuleba berichtete im US-Sender CBS, die eigenen Truppen seien “im Grunde eingekreist” von russischen Truppen, die Mariupol dem Erdboden gleichmachen wollten. Wörtlich sagte Kuleba: “Die Stadt existiert nicht mehr.”

Russland hatte den dortigen ukrainischen Truppen zuvor mit Vernichtung gedroht. Ein Ultimatum, die Waffen bis zum Sonntagmittag niederzulegen und sich zu ergeben, ließen die Ukrainer verstreichen.

Sollte Russland Mariupol einnehmen, wäre es die erste größere Eroberung seit Beginn des Kriegs am 24. Februar. Nach Darstellung Russlands haben seine Truppen die Stadt weitgehend unter Kontrolle. Lediglich eine Gruppe ukrainischer Kämpfer halte sich auf dem Asowstal-Gelände verschanzt, eines der beiden großen Stahlwerke in Mariupol. Das Werksgelände mit zahllosen Gebäuden, Schornsteinen und Bahngleisen ist mehr als elf Quadratkilometer groß. Das russische Verteidigungsministerium erklärte unter Berufung auf Radiomitschnitte, es befänden sich auch 400 ausländische Söldner unter den ukrainischen Soldaten. Diese hätten einen Schießbefehl für alle, die aufgeben wollten.

Mariupol wird seit den ersten Tagen nach dem russischen Einmarschs am 24. Februar belagert. Inzwischen ist die einst über 400.000 Einwohner zählende Stadt im Südosten weitgehend zerstört, die humanitäre Lage ist katastrophal. Mehr als 100.000 Zivilisten in der Stadt sind nach Angaben des Welternährungsprogramms akut von Hunger bedroht.

Die ukrainische Vize-Regierungschefin Iryna Wereschtschuk appellierte an Russland, Fluchtkorridore für Zivilisten aus Mariupol zu öffnen. Insbesondere für Frauen und Kinder müsse ein “humanitärer Korridor” geschaffen werden, schrieb sie im Messengerdienst Telegram. Geplante Fluchtrouten blieben am Sonntag allerdings geschlossen. Es sei nicht gelungen, mit den russischen “Besatzern” zu einer Einigung über eine Feuerpause für das Gebiet zu kommen, erklärte sie.

Selenskyj bezeichnete die Lage in Mariupol in einer Videobotschaft als “unmenschlich”. Russland versuche “vorsätzlich, jeden zu vernichten, der dort ist”. An den Westen appellierte Selenskyj, seinem Land “sofort alle notwendigen schweren Waffen” zu liefern.

Angesichts des befürchteten russischen Großangriffs im Osten des Landes kündigte der ukrainische Präsident harte Gegenwehr an. “Wir werden unser Territorium nicht aufgeben”, sagte Selenskyj dem US-Nachrichtensender CNN laut englischer Übersetzung in einem am Sonntag ausgestrahlten Interview. Die Schlacht in der Region Donbass könne den Verlauf des gesamten Krieges beeinflussen. Die Ukraine müsse sich daher behaupten.

Selensjyj sagte, es sei wichtig, wenn möglich einen Dialog mit Russland zu finden. Nach den Gräueltaten gegen Zivilisten im Kiewer Vorort Butscha und anderen Orten sei das aber schwierig. “Unsere Gesellschaft will nicht, dass wir die Gespräche fortsetzen. Das ist eine große Tragödie.”

Die Ukraine wirft Russland vor, in Mariupol und anderen ukrainischen Städten Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu begehen. Der Minister für digitale Transformation, Mychailo Federow, betonte, sein Land sammele derzeit alle Beweise für russische Gräueltaten. “Wir werden alles an Den Haag übergeben”, sagte er mit Blick auf den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH), der bereits Ermittlungen zu mutmaßlichen Kriegsverbrechen in der Ukraine führt. “Es wird keine Straflosigkeit geben.”

Seit dem Rückzug der russischen Streitkräfte aus dem Großraum Kiew hat sich das Kampfgeschehen zunehmend auf die Süd- und Ostukraine verlagert. Experten gehen davon aus, dass Russland bis zum symbolisch enorm wichtigen 9. Mai den Sieg im ukrainischen Donbass verkünden will. Angesichts einer befürchteten russischen Großoffensive in den Donbass-Regionen Luhansk und Donezk rufen die ukrainischen Behörden die dortigen Bewohner seit Tagen auf, gen Westen zu fliehen.

Nach zwei Wochen relativer Ruhe verstärkte die russische Armee erneut ihre Luftangriffe auf die Region Kiew. In der Nacht zum Sonntag attackierte die russische Armee nach eigenen Angaben in Browary bei Kiew eine Munitionsfabrik und zerstörte sie mit “hochpräzisen luftgestützten Raketen”. Es handelte sich bereits um die dritte Attacke dieser Art im Raum Kiew seit Freitag.

Während Selenskyj erneut vor einem russischen Chemie- oder Atomwaffeneinsatz in der Ukraine warnte, drohte Russland den USA mit “beispiellosen Konsequenzen”, sollte das Land der Ukraine seine “heikelsten” Waffensysteme bereitstellen. Am Samstag meldete das russische Verteidigungsministerium den Abschuss eines ukrainischen Frachtflugzeugs bei Odessa, an dessen Bord sich angeblich Waffen aus dem Westen befanden.

Selenskyj rief US-Präsident Joe Biden in einem CNN-Interview zu einem Besuch der Ukraine auf. Berichten nach galt es als unwahrscheinlich, dass Biden selbst in die Ukraine reist. Mit Blick auf die Militärhilfe aus den USA sagte Selenskyj, dass diese niemals ausreichend sein werde. Die Ukraine brauche immer noch mehr, als das, was sie jetzt habe. Die USA hatten der Ukraine zuletzt weitere Waffen und Munition im Wert von bis zu 800 Millionen Dollar (740 Millionen Euro) zugesagt. Die US-Regierung hat der Ukraine seit Beginn des russischen Angriffskrieges Ende Februar damit bereits Waffen im Wert von 2,5 Milliarden US-Dollar zugesagt oder geliefert.

Von: APA/AFP/Reuters/dpa

Kommentare

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43 Kommentare auf "Russisches Ultimatum für Mariupol abgelaufen"


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Xanthippe
Xanthippe
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

Den Krieg gewinnt man nicht mit schweren Waffen! Gewalt wird nur neue Gewalt gebären. Nur irrsinnige Fanatiker gehen blindlings auf diese Forderungen ein.

Dagobert
Dagobert
Kinig
1 Monat 7 Tage

@Xan…..
Mit wos gewinnt man donn einen Krieg?
Glabsch wenn man in Schlächter an Blumenstrauss schickt, ziechtr seine Truppen zrugg?

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 7 Tage

@Dagobert Ihr könnts wohl kaum erwarten mit zu ballern.

sophie
sophie
Kinig
1 Monat 7 Tage

Nein man kann sich auch von Putin vernichten lassen und sagen…
Ok das wars….
Sollte es bei uns so sein, würde ich auch mich zur Gegenwehr stellen, und dem Agressor die Stirn bieten,
So was ist Völkermord….

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 7 Tage

@Dagobert Was wenn Putin ne taktische (kleine) nukleare Bombe dann in der Ukraine einsetzt? Was dann? Beschießen wir dann Russland, oder russisch besetzte Gebiete in der Ukraine und wenn, was wäre die Konsequenz?

Galantis
Galantis
Tratscher
1 Monat 7 Tage

@xanthippie
..aha klingt logisch! Im 2. Weltkrieg haben also die USA Japan durch eine Friedensdemonstration zur Kapitulation gebracht! Danke für ihre Einschätzung! Solche Pazifisten wie sie braucht die Welt mehr!

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 7 Tage

@Sag mal Ne ne! Die würden gern ballern lassen! Dazu hetzen ja, aber dabei sein sicher nicht.

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 7 Tage

@Galantis Kleinen Unterschied gibts doch! Europa wurde durch konventionelle Kriegsführung befreit. Japan hat nach 2 Atombomben kapituliert.
Denkst du Weltkrieg würde heute konventionell geführt? Wenn nein, würde es im schlimmsten Fall Bomben regnen und es bleibt nichts zum Überleben übrig. Für NIEMANDEN! Das würdest du für ein Land, ne, einen Teil eines Landes riskieren?
Schön warm in deiner Stube?

Philingus
Philingus
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

@N. G. immer dieses Geschreibsel von „taktischen Nuklearwaffen“… Weiss die atomare Strahlung, wo die Grenzen sind? Weiss das kontaminierter Staub? So nah am eigenen Territorium wird sich Kriegsverbrecher Putin das zweimal überlegen. Anscheinend sollen aber mit dem Schüren von Angst gegenüber nuklearer Bedrohung von der Brutalität und dem völkerrechtlichen Vergehen Russlands abgelenkt werden und die Stimmung Pro-Putin perfide manipuliert werden.

aschpele
aschpele
Tratscher
1 Monat 7 Tage

@Galantis
Mit Garantien für den Kaiser hätte Japan womöglich vor dem Abwurf der Atombomben kapituliert – die USA wollten die Dinger aber ausprobieren. Jetzt soll Russland möglichst viele Ressourcen mit dm Ukrainekrieg verbrauchen – in wessen Interesse frage ich dich jetzt? Die Ukraine wird jeden Tag mehr zerstört…

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 6 Tage

@Philingus Irgendwas verstehst du da nicht. Der westliche Geimdienst warnt mehr und mehr vor dem Einsatz dieser Waffen, NICHT Russland droht!

Ischjolougisch
Ischjolougisch
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

@aschpele “Jetzt soll Russland möglichst viele Ressourcen mit dm Ukrainekrieg verbrauchen”.Ich habe Selten so einen Blödsinn gehört.
Russlands Truppen haben auf Ukrainischem Staatsgebiet nix zu suchen.

Doolin
Doolin
Kinig
1 Monat 6 Tage

@Ischjolougisch …genau, die Schlächter sollen daheim bleiben…

Philingus
Philingus
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

@N. G. ich habe mit Sicherheit mehr verstanden: vor allem ihre Platzierung einer möglichen Gefahr „des Einsatzes von lokalen nuklearen Waffen“ durch die russische Armee. Ich wäre daher an ihrer Stelle äußerst vorsichtig Kommentatoren/Innen Unverständnis zu unterstellen. Ihre permanente Pro-Putin-Propaganda lässt nicht gerade auf ein demokratisches Verständnis ihrerseits schließen, sondern eher auf die Akzeptanz russischer Diktatur und eingeschlossen ihrer brutalen und menschenverachtenden Kriegsführung.

aschpele
aschpele
Tratscher
1 Monat 6 Tage

@isch
‘Selten so einen Blödsinn gelesen’
Du schreibst lieber Blödsinn, oder wie?
Natürlich will die NATO mit ihren Waffenlieferungen den Krieg möglichst zu verlängern und der russischen Armee so viel schaden wie möglich, ohne selbst Truppen einzusetzen. Das Leben der ukrainischen Soldaten kümmert die NATO nicht wirklich, die sind gutes Kanonenfutter.

selwol
selwol
Superredner
1 Monat 7 Tage

Glaubt Selenskyj er ist in einem Wunschkonzert?

sophie
sophie
Kinig
1 Monat 7 Tage

👎👎👎👎👎

Doolin
Doolin
Kinig
1 Monat 6 Tage

@selwol…ja, er wünscht sich, dass die Kriegsverbrecher mit dem Morden aufhören…

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 7 Tage

Schwere Waffen bedeuten Einmischung in den Krieg! Der Westen hilft wo er kann aber dann ist auch genug. Mehr Krieg will niemand!

Supergscheider
Supergscheider
Superredner
1 Monat 7 Tage

N.G.@ doch viele wollen diesen Krieg,Geostrategen,Rüstungsindustrie psychopatische Politiker und andere Perverse.

magari
magari
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Ich denke seit den Massakern an der Zivilbevölkerung in Butscha ist diese Position überholt.

Look_at_Yourself
Look_at_Yourself
Superredner
1 Monat 7 Tage

@Supergscheider
Die “psychopatischen Politiker und andere Perversen” sitzen in Moskau und sehen gerade ihre Felle davon schwimmen.
Niemand sonst auf der Welt will Krieg! Krieg erzeugt nur Verlierer!

Supergscheider
Supergscheider
Superredner
1 Monat 7 Tage

L.at Y.@ leider hast du nicht Recht!
Die letzten 120 Jahre dürften sich die Kriegstreiber in all ihrer Perversion austoben und jetzt auf ein neues.

Dagobert
Dagobert
Kinig
1 Monat 7 Tage

Schickts den Ukrainern holt de schweren Woffn! Ihnen reicht jo vollkommen oltes Kriegsgerät wie z.B. die Mig 29 und olte Panzer!
Umme mit den Zeug, damit sie den Invasoren einen ordentlichen “Empfang” bereiten können.

diskret
diskret
Tratscher
1 Monat 7 Tage

Hast recht
Diese russen die lefiten zeigen
Ein land überfallen ist das gleiche wie in südtirol und von fremden besetzten

Supergscheider
Supergscheider
Superredner
1 Monat 7 Tage

Waffen werden,wie sie es immer schon taten,noch mehr töten und verstümmeln,unsägliches Leid über die Betroffenen bringen,doch am Ausgang des Krieges nichts ändern.

sophie
sophie
Kinig
1 Monat 7 Tage

👍👍👍👍👍

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 7 Tage

@diskret Demnach sollten wir für unsere Südtiroler Freiheit kämpfen? Grins
Wofür man so einen Krieg nicht alles missbrauchen kann, Wahnsinn…..!

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 7 Tage

@diskret Ein Glas Wein zuviel beim Osterschmaus?

ischJOwurscht
ischJOwurscht
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage

Super…@

Das haben hier noch sehr viele nicht verstanden.
Wie du sagst, der Ausgang steht schon seit dem ersten Kriegstag fest!

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 7 Tage

https://www.spiegel.de/ausland/ukraine-krieg-nato-fuer-jahrelange-waffenlieferungen-an-ukraine-bereit-a-e9f2127f-3472-4911-b15e-dcb13a4bf451

Im Bericht steht eigentlich alles drinnen. Ziel Putins und bekommt er dieses nicht, eskaliert das Ganze oder der Krieg dauert länger als viele abnehmen!

Blitz
Blitz
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

UK Komicker, Aufgabe wäre eine Option, oder willst du das gesammte Volk opfern.

Clown
Clown
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Dem ist sein Volk leider egal

Billy31
Billy31
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

Die Russen werden sich ihren Sieg holen. Notfalls mit der Atombombe. Wünsche frohe Ostern!

inni
inni
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Man sollte Kiew mit Raketen ausstatten, mit einer Reichweite bis nach Moskau❗️

Calimero
Calimero
Universalgelehrter
1 Monat 7 Tage

Wie kann man eine Stadt verteidigen, wenn man sich in einem Stahlwerk verschanzt, durchhalten bis Rettung von außen kommt ?

Pacha
Pacha
Superredner
1 Monat 7 Tage

Die russische Armee in Mariupol
https://youtu.be/4QfbFswJ0sI

GGP
GGP
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

bei den 2.5 milliarden an waffenlieferungen muss einem aber schon klar sein, dass das nicht geschenkt ist, die usa verdienen gut an diesem krieg mit

Clown
Clown
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Die sind doch die großen Gewinner dabei

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
1 Monat 6 Tage
Ich empfinde es einfach nur traurig wie hier einige User argumentieren. Nur weil es in diesem Fall nur 44 Millionen Menschen betrifft, ist es nicht so schlimm. Die sollen sich einfach ergeben und in Frieden unter Putins Herrschaft, womöglich befreit, leben. Wir kaufen dann den Russen auf Lebzeit, vielleicht mit einem Wiederaufbau Bonus, Gas und Erdöl ab. Und die Geschichte endet dann wohl, und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute. Und wenn morgen Georgien und Moldawiendran ist. Doch auch kein Problem, sind ja nur 2 mickrige Staaten die sowieso zu den Russen gehören.  Das Problem gehört… Weiterlesen »
Doolin
Doolin
Kinig
1 Monat 6 Tage

…ja die Putinfans in diesem Forum sind schon eine interessante Spezies…

Clown
Clown
Grünschnabel
1 Monat 6 Tage

Die anderen Fans sind aber auch nicht wenige

Doolin
Doolin
Kinig
1 Monat 6 Tage

@Clown …die anderen Fans applaudieren aber nicht Mördern und Kriegsverbrechern…

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