Was geschah in Douma wirklich?

Russland präsentiert “Zeugen von inszeniertem Anschlag”

Donnerstag, 26. April 2018 | 20:32 Uhr

Russland hat etwa 15 angebliche syrische Zeugen präsentiert, nach deren Angaben in Douma kein Giftgas eingesetzt worden sein soll. Es habe am 7. April keinen Angriff mit Chemiewaffen gegeben und auch keine Opfer, sagten übereinstimmend mehrere Männer am Donnerstag in Den Haag. Mehrere Personen gaben an, dass sie als Ärzte in dem Krankenhaus in Douma arbeiteten.

Am 7. April soll es in Douma Berichten zufolge einen Angriff mit Chemiewaffen auf Zivilisten gegeben haben. Ein Expertenteam der Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen (OPCW) ist zur Zeit in Syrien, um die Vorwürfe zu prüfen.

Nach Ansicht Russlands beruhen die Berichte über einen Giftgasangriff auf Lügen. Das würden die Aussagen der Zeugen beweisen, sagte der russische Botschafter in den Niederlanden, Alexander Schulgin. “Die Vorwürfe der westlichen Alliierten sind null und nichtig.” Die Organisation Weißhelme habe ein Video mit vermeintlichen Opfern inszeniert.

Zu den präsentierten angeblichen Zeugen gehörte auch der elfjährige Bub Hassan Diab. Er war in dem Video weinend als Opfer zu sehen. “Im Krankenhaus schütteten sie Wasser über mich”, sagte der Bub. “Aber ich weiß nicht warum.”

Die rund 15 Syrer hatten zuvor auch vor Diplomaten bei der OPCW ausgesagt. Westliche Staaten hatten das Treffen boykottiert. Der britische Botschafter Peter Wilson sprach von einer “Show”. Russland wolle damit die Arbeit der OPCW untergraben.

Von: APA/dpa

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1 Kommentar auf "Russland präsentiert “Zeugen von inszeniertem Anschlag”"


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Grünschnabel
27 Tage 3 h

Was wen das nun die Wahrheit ist,wer sind dann die Guten und die Bösen.

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