Entsetzen nach dem Amoklauf an einer US-Volksschule

Schütze tötet 19 Kinder in texanischer Volksschule

Mittwoch, 25. Mai 2022 | 23:29 Uhr

Nach dem Massaker an einer Volksschule im US-Bundesstaat Texas steht das ganze Land unter Schock angesichts einer erneut verheerenden Gewalttat. Mindestens 19 Kinder wurden getötet, nachdem ein 18-Jähriger am Dienstag während der Unterrichtszeit das Feuer in der Robb Elementary School in Uvalde nahe San Antonio eröffnet hatte. Der Amokläufer wütete so lange, bis ihn Sicherheitskräfte laut Medienberichten erschossen.

Es ist eines der Schulmassaker in der US-Geschichte mit den meisten Opfern. Nur beim Shooting an der Sandy Hook Volksschule in Connecticut 2012 starben mehr Menschen.

Mehr als zwölf Stunden nach der Tat waren immer noch Angehörige im Unklaren über den Verbleib einzelner Schüler. Eltern mussten laut “New York Times” DNA-Proben abgeben, um ihre Verwandtschaft zu Opfern festzustellen. Viele Kinder waren mit schweren Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht worden.

Den Ermittlern zufolge betrat der Schütze am Dienstagnachmittag die Volksschule in der Kleinstadt und schoss um sich. Auch mindestens zwei Erwachsene wurden getötet. Am Mittwoch war zunächst noch unklar, ob der Schütze zu den erwachsenen Toten gezählt wurde. Ein Todesopfer identifizierten Angehörige als Lehrerin der vierten Klassenstufe.

Wenig war zunächst bekannt über den Hintergrund der Tat in Uvalde, einer von ihrer hispanischen Gemeinde geprägten Kleinstadt mit rund 16.000 Einwohnern, nicht weit von der Grenze zu Mexiko. Die Ermittler hielten sich bedeckt. Medien zufolge soll der Schütze die bei der Tat verwendete Waffe vor rund einer Woche kurz nach seinem 18. Geburtstag gekauft haben.

Nach Angaben von Gouverneur Greg Abbott kündigte der Amokläufer seine Pläne kurz vor der Tat auf Facebook an. Er habe zunächst geschrieben, dass er seine Großmutter erschießen werde, sagte Abbott bei einer Pressekonferenz. Sein zweiter Beitrag lautete demnach, dass er auf seine Großmutter geschossen habe. Etwa eine Viertelstunde vor der Ankunft an der Schule habe der 18-Jährige geschrieben, dass er in einer nicht namentlich genannten Volksschule um sich schießen werde.

Abbott zufolge war der Schütze nicht vorbestraft. Es sei aber nicht sicher, ob der Amokläufer irgendwelche Eintragungen als Jugendlicher hatte. Das müsse noch ermittelt werde. Psychische Erkrankungen seien nicht bekannt, so Abbott. Der Gouverneur gab auch bekannt, dass der Schütze seiner Großmutter ins Gesicht geschossen habe – sie überlebte. In der Schule sei er dann in einen Klassenraum eingedrungen, der mit einem anderen verbunden gewesen sei.

Ehemalige Schulkameraden ordneten dem Schützen laut CNN ein Instagram-Profil zu, auf dem vor wenigen Tagen ein Foto von zwei Gewehren gepostet worden war. Das Verhalten des Burschen habe sich zuletzt verändert, zitierte die “Washington Post” einen Jugendfreund. Er habe bei seiner Mutter und manchmal bei seiner Großmutter gelebt und sich in letzter Zeit aggressiv verhalten.

Ein Manager des Schnellrestaurants, bei dem der Täter bis vor einem Monat gejobbt hatte, beschrieb ihn gegenüber CNN als jemanden, der anderen aus dem Weg gegangen und für sich geblieben sei. Seine Schule, die Uvalde High School, soll er laut einem früheren Klassenkameraden nur noch selten besucht haben. Sie hätten sporadischen Kontakt gehabt. Tage vor der Tat habe er ihm Fotos von einer Waffe und Munition geschickt. Er habe ihn gefragt: “Bro, warum hast du das?”, woraufhin dieser “mach dir darüber keine Sorgen”, geantwortet habe.

Auf ihrem mittlerweile privaten Profil veröffentlichte eine Instagram-Nutzerin einen Chatverlauf – mutmaßlich mit dem Schützen. Beide hatten demnach geschrieben, nachdem er sie in einem Bild mit Waffen namentlich markiert hatte. Im Verlauf habe er angekündigt, ihr ein “kleines Geheimnis” anvertrauen zu wollen. Dazu kam es nicht mehr.

Der gerade von einer Asien-Reise zurückgekehrte US-Präsident Joe Biden wandte sich in einer emotionalen Ansprache im Weißen Haus ans Volk. Er kündigte an, dass er mit seiner Frau Jill in den nächsten Tagen nach Texas reisen und sich dort mit Familien treffen werde.

Erneut beklagte der Präsident das Ausmaß an Waffengewalt in den USA. “Ich habe einfach satt, was da vor sich geht”, sagte Biden und warb einmal mehr für eine Reform der Waffengesetze im Land: “Als Nation müssen wir uns fragen, wann in Gottes Namen wir der Waffenlobby die Stirn bieten werden.” Die Vorstellung, dass ein 18-jähriger Jugendlicher in ein Waffengeschäft gehen und zwei Sturmgewehre kaufen könne, sei einfach falsch.

Erick Estrada vom Ministerium für öffentliche Sicherheit in Texas schilderte im Gespräch mit CNN die vorläufigen Erkenntnisse zum Hergang. Der Verdächtige habe zunächst in der Wohnung seiner Großmutter auf die Frau geschossen. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht, ihr Zustand war laut CNN kritisch. Anschließend sei der Schütze mit einem Auto zur Volksschule gefahren und habe dort einen Unfall verursacht, sagte Estrada. Der junge Mann habe dann das Auto verlassen und sei mit einer Schutzweste bekleidet sowie mit einem Rucksack und einem Gewehr in die Schule eingedrungen. Dort habe er das Feuer eröffnet. Der 18-Jährige sei dann vom Sicherheitspersonal der Schule gestellt worden.

Die Volksschule war nach der Attacke abgeriegelt und von Einsatzfahrzeugen umgeben. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Krankentragen aus dem Gebäude gerollt wurden. Eltern irrten auf der Suche nach ihren Kindern umher.

Laut dem Heimatschutzministerium wurde ein Beamter der US-Grenzkontrolle bei dem Shooting verletzt. Demnach wurden Einsatzkräfte des in Uvalde stationierten Grenzschutzes zu Hilfe gerufen. Sie seien bei ihrer Ankunft in der Schule von dem Täter beschossen worden, der sich verschanzt hatte. “Ihr eigenes Leben riskierend, brachten sich die Grenzkontrollbeamten zwischen den Schützen und Kinder, um die Aufmerksamkeit des Schützen von potenziellen Opfern abzulenken und Leben zu retten”, berichtete eine Sprecherin des Ministeriums auf Twitter.

Erneut hinterlässt in den USA ein Massaker Fassungslosigkeit und die Frage nach dem Motiv, sich ausgerechnet in einer Volksschule Opfer zu suchen. Amokläufe, auch an Schulen, kommen in den USA mit trauriger Regelmäßigkeit vor. Biden ordnete an, bis Samstag die Flaggen auf allen öffentlichen Gebäuden in den USA auf halbmast zu setzen.

Der frühere US-Präsident Barack Obama (60) sprach den betroffenen Familien auf Twitter sein Beileid aus und kritisierte Republikaner sowie die Waffenlobby. Beide hätten “keine Bereitschaft gezeigt, in irgendeiner Weise zu handeln, um diese Tragödien zu verhindern.” Papst Franziskus forderte ein Ende des “wahllosen Waffenhandels”. “Wir sollten uns alle dafür einsetzen, damit solche Tragödien nie wieder vorkommen”, sagte er bei einer Generalaudienz. Trauer und scharfe Kritik an den laxen Waffengesetzen der USA äußerten auch US-Prominente wie die Popsängerin Taylor Swift (32) und der aus Uvalde stammende Hollywoodstar Matthew McConaughey (52).

Die Vereinten Nationen erklärten, ein Grund für diese und andere Taten sei in der Verfügbarkeit von Waffen. “Wenn Waffen verfügbar sind, gibt es Gewalt, und Zivilisten zahlen den Preis”, sagte Sprecher Stephane Dujarric am Mittwoch in New York. Dieses Thema stehe auch in den Vereinigten Staaten von Amerika zur Debatte.

Schon vor knapp zehn Jahren hatte das Massaker an der Sandy Hook Volksschule in Connecticut besondere Erschütterung in den USA ausgelöst: Im Dezember 2012 hatte ein 20-Jähriger dort um sich geschossen, 20 Schulkinder und sechs Lehrkräfte wurden getötet. Und erst vor gut einer Woche hatte ein Schütze mit einem Sturmgewehr in Buffalo im US-Bundesstaat New York in einem Supermarkt das Feuer eröffnet und zehn Menschen erschossen. Den Ermittlern zufolge war die Tat rassistisch motiviert – elf der 13 Opfer waren schwarz.

Von: APA/dpa

Kommentare

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40 Kommentare auf "Schütze tötet 19 Kinder in texanischer Volksschule"


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Look_at_Yourself
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Superredner
30 Tage 18 h

Die armen Kinder!
Was hätte alles aus ihnen werden können?
Wie kommt nur ein 18jähriger Bub auf die Idee in eine Schule zu gehen und kleine Kinder zu töten? Amerika, das Land der Waffenfetischisten. Einfach krank, das alles.

Doolin
Doolin
Kinig
30 Tage 16 h

…so was hat es in Deutschland ja auch gegeben…

Zefix
Zefix
Universalgelehrter
30 Tage 15 h

do geats ober net um deutschland lieber doolin sondern um deine usa

Hustinettenbaer
30 Tage 14 h

Wir hatten einfach mehr Glück.
Der potentielle Amokläufer von Essen hatte sich schon heftig munitioniert: “Sprengstoff und 16 Rohrkörper, einige präpariert mit Uhren und Nägeln, wurden sichergestellt, daneben noch ein selbst gebautes Gewehr und eine Armbrust mit Pfeilen.”
Aber er wurde durch einen Mitschüler ausgebremst.
https://www.belltower.news/essen-borbeck-aufmerksamer-mitschueler-verhindert-rechtsterroristisches-attentat-131147/
https://www.rnd.de/panorama/essen-terroranschlag-an-schule-geplant-was-droht-dem-16-jaehrigen-schueler-SNGJIYYOB5F7FGY645GISOFCBQ.html

Look_at_Yourself
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Superredner
30 Tage 13 h

Ja, Sie haben recht, das hat es auch in Deutschland schon gegeben.
Ungefähr alle 10 Jahre dreht auch bei uns einmal so ein Spinner durch.
In Amiland allerdings mehr als einmal pro Jahr, von denen man überregional hört. Die vielen Morde an Einzelpersonen interessieren schon niemand mehr.

Staenkerer
30 Tage 13 h

@Doolin des mog sein, ober in deutschlond konn nit jeder der vorgib volljährig zu sein, zwoa- drei woffn kafn!

Neumi
Neumi
Kinig
30 Tage 12 h

@Doolin wir können ja mal zählen, wie oft es das gegeben hat. Europa vs US.

Gutemine07
Gutemine07
Neuling
30 Tage 11 h

Was für ein schwachsinniger Vergleich! Aber ich glaube, Sie haben eh ein Problem mit Deutschen. Es gibt leider Idioten in jedem Land u ich verwehre mich gegen Verallgemeinerung – mehr denn je sollten EU-Länder zusammen halten u jeder vor seiner eig Tür kehren! Ich schenke Ihnen gerne einen Besen

Eric73
Eric73
Tratscher
30 Tage 10 h

@Gutemine07

Sollen wir jetzt zusammenhalten oder jeder vor seiner eigenen Tür kehren?

Betrachten wir uns als Europäer, bei uns ist es zum Glück verhältnismäßig ruhig.
Sicherlich auch, weil nicht jeder hier sich jeden Mist kaufen kann / oder zur Kontoeröffnung als Prämie dazu bekommt.

Hustinettenbaer
30 Tage 10 h

@Staenkerer
Was man so liest, können einsatzfähige Waffen mit 3D-Druckern hergestellt werden. Passende Druckanleitung aus dem Internet.
Über die deutsche Auto-Affinität – der ü18-Attentäter – gar nicht zu reden.
Prozentual dürfte der Geimeingefährlichen-Anteil ähnlich wie in der US-Bevölkerung sein. Dort sind halt 4 mal mehr Leute.

Gutemine07
Gutemine07
Neuling
30 Tage 8 h

Wir sollten als Europäer zusammenhalten u Doolin sollte vor seiner Tür kehren …

N. G.
N. G.
Kinig
30 Tage 3 h

@Doolin Hoch lebe DEINE USA!

OrB
OrB
Universalgelehrter
30 Tage 18 h

Waffengesetz hin oder her, unsere Gesellschaft ist gestört

Spencer
Spencer
Tratscher
30 Tage 15 h

dann darf man der gestörten gesellschaft auch keine waffen erlauben

N. G.
N. G.
Kinig
30 Tage 15 h

Besonders unsere Südtiroler Waffennarren im Sinne von Sicherheit geht vor!

The Hunter
The Hunter
Superredner
30 Tage 14 h

@N. G. Sicherheit geat a vor obor du verstesch wia üblich in Zusommenhong net.

Eric73
Eric73
Tratscher
30 Tage 10 h

@The Hunter

Das mag vielleicht im Süden des Staates anders sein aber es gibt doch in ganz Südtirol nicht einen einzigen durchschnittlichen Menschen, der tatsöchlich zur Sicherheit eine Waffe benötigt.
Das ist doch alles eingebildetes Spinnertum, und damit geht es los.

The Hunter
The Hunter
Superredner
30 Tage 8 h

@Eric73 wia oft lest man von schweren Einbrüchen?? Wenn jemand in a fremdes Haus einbticht und Leute bedroht muas er damit rechnen das sich jemand zur währ setzt.

N. G.
N. G.
Kinig
30 Tage 3 h

@Eric73 Vollkommen Recht! Und unter unseren Kommentar hat der Herr H. bewiesen, dass er Waffen fordert aber erst mal heute gefragt wer den hier Waffen fordert.
Spinnertum!

N. G.
N. G.
Kinig
30 Tage 18 h

Wie hat hier jemand so schön erklärt, man kann alles zu einer Waffe machen. Natürlich kann man das, die Frage ist nur, ob man es dann schaffen würde in so kurzer Zeit so vielen Menschen das Leben zu nehmen.
Das zweite Argument war, man muss sich verteidigen können, insbesindere sein Hab und Gut. Der Spruch stammt von der Waffenlobby! Nicht von Angehörigen von Opfern solcher Massaker!

The Hunter
The Hunter
Superredner
30 Tage 12 h

wenn der koane Woffe kop het nor het er epas pndors genummen wia sein Auto, iaz do schuld manondor zu schiabn isch in so an Foll traurig. Es hängt net von dor Woffe sondorn von der Person ob obor du vasteasch sel olm bo net

hundeseele
hundeseele
Universalgelehrter
30 Tage 10 h

@The Hunter
ich glaube kaum dass er fähig gewesen wäre,in die Schulklassen zu fahren mit dem Auto und Personen darin bewusst zu überfahren-ohne Schusswaffe wären seine Möglichkeiten schon mehr eingeschränkt gewesen.

The Hunter
The Hunter
Superredner
30 Tage 8 h

@hundeseele zur Info, am morgn kemmen die Kinder zur schuale, bei der Pause treffn sich die Kinder vor der Schuale, nochn Unterricht treffn sich die Kinder vor dor Schuale. Wenn jemand so epas plant schoft er es a ohne Woffe, es miasn die Täter früh genug gfuntn wern. Das die USA a zu lasches Woffngesetz hot steat auser Frage obor do interpretieren a poor gscheide olls widor af insor Lond

Grantelbart
Grantelbart
Universalgelehrter
30 Tage 17 h

Das verspricht wieder eine interessante Diskussion zu werden, bitte vortreten wer immer noch der Meinung ist, jeder Geisteskranke sollte ohne jede Voraussetzung das Recht haben sich im nächsten Supermarkt mit Maschinengewehren einzudecken. Die Republikaner senden derweil “thoughts and prayers” und damit kann der sinnlose Tod von 19 Grundschülern wieder abgehakt werden. KRANK

N. G.
N. G.
Kinig
30 Tage 15 h

Sehr interessant, denn 3 Dislikes hab ich schon!
Das ist nicht interessant, das IST zum SCHÄMEN!

hundeseele
hundeseele
Universalgelehrter
30 Tage 15 h

Am liebsten würden die Amis bzw.deren Waffenlobby,jedem Neugeborenen gleich eine Schusswaffe in die Wiege legen …..ein fach unverständlich und dumm diese Waffenfuzzys…..Amis halt…

The Hunter
The Hunter
Superredner
30 Tage 12 h

wer in dem Forum hot sel gfordert das sich jeder a Woffe zualegn terf??

Selbstbewertung
Selbstbewertung
Superredner
30 Tage 11 h

@Grantelbart: wie N.G. schreibt, stellen die sich nicht der Diskussion, sondern drücken nur minus! Das ist leider öfters so….Ich interpretiere es so, dass sie im Grunde wissen, dass sie keine guten Argumente haben aber aus irgend einem Grund trotzdem diese Haltung verteidigen wollen, vielleicht aus Bauchgefühl, vielleicht aus Trotz, vielleicht aus Hass einer friedlichen Gesellschaftsordnung gegenüber, vielleicht aus Scham den eigenen Gedanken gegenüber…..es gibt tausend Gründe!

DontbealooserbeaSchmuser
30 Tage 5 h

@Selbstbewertung natürlich, es liegt an der fehlenden Diskkussionsbereitschaft, nicht daran, dass viele Kommentare einfach nicht veröffentlicht werden 😏

Die Schweiz hat ähnlich viele Waffen, aber fast keine Schießereien. Es liegt am kranken System und Volk, nicht an der Verfügbarkeit der Waffen.

https://www.swissinfo.ch/ger/verschaerftes-waffengesetz_wie-viele-waffen-besitzen-die-schweizer–/44673604

Selbstbewertung
Selbstbewertung
Superredner
30 Tage 4 h

@Dontbe….: die Zusammenhänge sind socherlich komplex, das stimmt! Aber die Schweiz bestätigt den Zusammenhang von Verfügbarkeit und Todesopfer durch Schusswaffen, steht sie doch in Europa konstant über Jahre an erster Stelle von Todesfällen durch Schusswaffen. Korrekterweise muss erwähnt werfen, dass die meisten Fälle auf Suizid zurückzuführen sind, aber auch da spielt die Verfügbarkeit offensichtlich eine Rolle und bleibt problematisch: https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/der-traurige-zweite-rang-der-schweiz/story/21879680

Selbstbewertung
Selbstbewertung
Superredner
30 Tage 18 h
Solange Waffen derart leicht zugänglich sind verbreitet sind, werden weiterhin unzählige Unschuldige sterben müssen. In den USA wurden durch Schusswaffen 2021 ca. 21.000 Getötete und über 40.000 Verletzte gezählt. Das ist ein Vielfaches der jährlich bei Kampfhandlungen getöteten Zivilisten in Afghanistan, ein Vielfaches der insgesamt knapp 4000 getöteten Soldaten der westlichen Allianz in Afghanistan innerhalb von 20 Jahren! Trotzdem werden die Republikaner am freien Zugang zu Waffen festhalten und Ursache und Wirkung wie üblich umkehren. Der Phanatismus ist für uns alle gefährlich, daher sollten wir Augen offen halten und Ohren spitzen, wenn es um radikale Positionen geht und Fakten nicht… Weiterlesen »
N. G.
N. G.
Kinig
30 Tage 15 h

In den USA ist unter Kindern die häufigste Todesursache Tod durch Schusswaffen.
Muss man dazu wirklich noch etwas sagen!?

Neumi
Neumi
Kinig
30 Tage 15 h

Waffen werden grundsätzlich nur gekauft, um sich vor Einbrechern zu schützen.

Zumindest ein psychologisches Gutachten sollte verpflichtend sein, auch hier. Einige derer, die glauben sich schützen zu müssen, würden dann mit leeren Händen nach Hause gehen.

Selbstbewertung
Selbstbewertung
Superredner
30 Tage 11 h

@Neumi: bin eher der Auffassung, dass bei Einbrechern die Polizei zu holen ist, alles Andere wird für alle Beteiligten lebensgefährlich! Bezweifle auch, ob ein psychologisches Gutachten genügend aussagekräftig wäre. Menschen können sich verstellen, sie ändern sich, Waffen können un die Hände anderer kommen, Gutachten können manchmal auch “gekauft” werden usw…

N. G.
N. G.
Kinig
30 Tage 9 h

Waffen sind teuer und die Frage bei Einbruch ist doch die ob ich das selbe Geld nicht gescheiter in Sicherheitstechnik investiere, gute Fenster, Türen, ne Alarmanlage und wäre am Ende nicht gezwungen jemanden im Notfall erschiessen zu müssen.
Einbrecher lassen von schwierigen oder zeitaufwendigen Raubzügen meist schon vorab die Finger.
Nicht zuletzt, ja, dann kauft man ne Waffe und würde jemanden beim Einbruch ertappen und erschiessen. Bist du dir sicher, dass jeder dann mit so einer Tat im Nachhinein auch glücklich wird? Egals ob im Recht oder ..?

offnzirkus
offnzirkus
Superredner
30 Tage 10 h

In ameriks wird dieses morden munter weiter gehn solange die waffenlobby nicht zur vernunft kommt. Ein präsident biden wird da auch nix ausrichten können, da die meisten waffennarren auf der republikanischen seite sitzen. Die sind einfach nur krank im kopf.

Kingu
Kingu
Superredner
30 Tage 9 h
Kann man ziemlich schlecht vergleichen mit anderen Staaten, Amerika hat unter allen Industriestaaten den tiefsten IQ, Opiatepidemie und höchste Kriminalität. Laut dem Reglement des US-Militärs ist für die US Army ein minimaler IQ von 83 vorgesehen, etwa 13 % der amerikanischen Bevölkerung sind per Definition kognitiv nicht in der Lage Anweisungen zu folgen oder eine Waffe in der Hand zu halten. Beispiel in der Schweiz darf jeder ein halb-automatisches Sturmgewehr kaufen, jeder Wehrpflichtige darf sogar eine vollautomatische Waffe besitzen und es passiert nichts. In Österreich darf jeder 18-Jähriger eine Einzelschusswaffe besitzen, daneben Nachweis des sachgemässen Umgangs mit Schusswaffen und psychologische Untersuchung ermöglichen… Weiterlesen »
Grünschnabel
30 Tage 13 h

Den 2. Zusatzartikel der US-Verfassung dürfte sehr schwierig werden. Denn er wurde nicht nur zum Zweck der Selbstverteidigung eingeführt, sondern ausdrücklich auch um sich gegen Regierungstyrannei wehren zu können. Und dieses Recht wird sich eine Mehrheit der Amerikaner nicht so leicht wieder nehmen lassen.

jack
jack
Universalgelehrter
29 Tage 21 h

das ist Amerika
Alkohol mit 21 jahren
Waffen mit 18 jahren
🤷‍♂️🤷‍♂️ arme Kinder

Nathanbosemann
Nathanbosemann
Grünschnabel
29 Tage 7 h
Sry aber was erwartet ihr euch von einer Nation, die mordend durch die Welt geht, Atombomben abwirft und anderen Ländern “Demokratie” bringt ohne dabei auch nur eine einzige Rüge zu bekommen. Tut mir Leid aber das haben die sich selbst zuzuschreiben. Die Opfer sind leider nur am falschen Ort zur falschen Zeit gewesen. Es wird sich auch nach diesem feigen Akt nichts ändern, da können die noch so oft Schweigeminuten abhalten-alles für die Fisch. Deshalb ist jetzt der Aufschrei groß – aber beim nächsten Mal gibt es dann ja wieder gewohnt bestürzte Gesichter samt Schweigeminuten und mit der Beschwörung alles… Weiterlesen »
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