Der Anschlag fand in Kertsch, ganz im Osten der Krim, statt

Selbstmordanschlag in Schule auf der Krim

Mittwoch, 17. Oktober 2018 | 15:08 Uhr

Bei einem Selbstmordanschlag in einer Schule auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim sind mindestens 18 Menschen getötet und mehr als 50 weitere verletzt worden. Die Regierung der Krim hat einen Schüler als Urheber des Anschlags in der Hafenstadt Kertsch genannt. Der Jugendliche habe Selbstmord begangen, sagte Regierungschef Sergej Aksjonow am Mittwoch.

Bei der Explosion soll eine Bombe hochgegangen sein, die mit Metallteilen gefüllt war. Bombenspezialisten suchten den Tatort in der Berufsschule bereits nach den Gegenständen ab, teilte das Staatliche Ermittlungskomitee am Mittwoch in Kertsch mit. Der moskautreue “Republikchef” Aksjonow sprach von 18 Toten.

Bei den Toten soll es sich vor allem um Jugendliche handeln, die sich zum Zeitpunkt der Explosion in der Kantine der Schule aufhielten. Insgesamt seien mehr als 50 Menschen verletzt worden. Die örtlichen Behörden waren anfangs von einer Gasexplosion ausgegangen. “Überall liegen die Leichen von Kindern”, sagte der Schuldirektor. Auch Angestellte der Schule seien unter den Opfern.

Kertsch liegt ganz im Osten der ukrainischen Halbinsel Krim, die sich Russland 2014 einverleibt hat. Von dort führen eine Fährverbindung und seit diesem Jahr auch eine Brücke auf das russische Festland. Beim letzten großen Terroranschlag in Russland im April 2017 hatte ein Mann eine Bombe in der U-Bahn von St. Petersburg platziert. Dabei waren mehr als Dutzend Menschen getötet und mehr als 50 verletzt worden.

Von: APA/dpa/ag.

Kommentare

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10 Kommentare auf "Selbstmordanschlag in Schule auf der Krim"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
m69
m69
Kinig
1 Monat 2 Tage

Terror kann kein Mittel für Recht und Ordnung und Frieden sein! Nie!

ando
ando
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

….jämmerlich und feige diese tat!

efeu
efeu
Superredner
1 Monat 2 Tage

einfach nur schrecklich und traurig es fehlen die Worte

Karat
Karat
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

Ein schweres und schlimmes Verbrechen, das durch nichts zu entschuldigen oder zu rechtfertigen ist! Doch ist es in der Geschichte so: Wer Wind sät (und ein anderes Land völkerrechtswidrig und mit viel Militär besetzt), kann Sturm ernten. Auch andere Besatzungsregimes mussten diese Erfahrung bereits machen.

Staenkerer
1 Monat 2 Tage

masaker in schulen von gfustete und durchgeknollte schüler hots schun bold überoll gebn, des hot mit der pitik gor nix zu tien!

silas1100101
silas1100101
Superredner
1 Monat 2 Tage

Er wird einen Grund gehabt haben!! Ohne Grund macht es niemand!!

m69
m69
Kinig
1 Monat 2 Tage

Es gibt keinen Grund so eine Tat zu begehen! Alles Ausreden!

efeu
efeu
Superredner
1 Monat 2 Tage

für sowas gibt es keinen Grund

Lorin
Lorin
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

silas1100101
Seine kranke Psyche wird der Grund gewesen sein

widder52
widder52
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

die russn wiern des schun solong dran bis sie oan van westen seis ukraina odo europea an schuldigin findn…… denn die russn wohrns sicho net! jo nio!

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