Kompatscher zu Ski-Lockdown - Ausgleich verlangt

“Das wäre ein harter Schlag”

Montag, 30. November 2020 | 07:45 Uhr

Der Präsident der Internationalen Föderation nationaler Verbände von Seilbahnunternehmen (FIANET), Mario Stedile-Foradori, hat sich zur Debatte über einen (europaweiten) “Ski-Lockdown” bis nach Weihnachten geäußert. Seiner Ansicht sei nun die Politik gefordert, erklärte er laut einem in den “Salzburger Nachrichten” (Samstag).

“Wer Après-Ski und Seilbahnen in einen Topf wirft, trägt mit populistischen Forderungen zu einer massiven Schädigung bei. Die Politik ist jetzt am Zug, und zwar als Problemlöserin, nicht als Problemverursacherin. Die Seilbahnen sind vielerorts der einzige effektive Hebel, um in den Wintermonaten Wertschöpfung und Beschäftigung zu erzielen”, so der Vorstand der Bergbahnen in St. Anton am Arlberg im Tiroler Bezirk Landeck.

Der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher verlangt im Rahmen der Debatte über einen (europaweiten) “Ski-Lockdown” bis nach Weihnachten Ausgleichszahlungen. Allerdings hegt er auch Hoffnung, dass sich das Blatt noch wendet, wie Kompatscher laut einem Bericht in den “Oberösterreichischen Nachrichten” (Samstag) erklärt.

“Die italienische Regierung sieht weniger das Skilaufen an sich, sondern die Feiern im Hotel zu Weihnachten und Silvester als Problem. Eine Überlegung ist, die Skisaison erst nach den Feiertagen zu starten. Das wäre ein harter Schlag für Südtirol, und es müsste finanziellen Ausgleich geben. Die Hoffnung ist, dass sich das Infektionsgeschehen derart beruhigt, dass man so früh wie möglich beginnen kann.”

Von: apa

Bezirk: Bozen

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