Felipe spricht von "unverantwortlichem Verhalten"

Spaniens König: Kataloniens Führung gefährdet Stabilität

Dienstag, 03. Oktober 2017 | 21:39 Uhr

Nach dem Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien hat Spaniens König Felipe VI. der Regionalregierung in Barcelona vorgeworfen, die Stabilität des gesamten Landes zu gefährden. “Mit ihrem unverantwortlichen Verhalten können sie die Stabilität Kataloniens und ganz Spaniens in Gefahr bringen”, sagte das Staatsoberhaupt am Dienstagabend in einer Fernsehansprache.

Spanien müsse seine “verfassungsmäßige Ordnung” gegen die katalanischen Unabhängigkeitsbestrebungen verteidigen, sagte der König. Die Regionalregierung bewege sich “außerhalb des Gesetzes” und habe Katalonien mit ihren Aktionen entzweit.

“Es sind schwierige Zeiten, aber wir werden sie überwinden und vorwärtskommen”, sagte das 49 Jahre alte Staatsoberhaupt. Allen Spaniern wolle er “eine Botschaft der Ruhe und der Hoffnung” übermitteln. Ohne demokratischen Respekt gebe es kein friedliches Zusammenleben. Es liege in der “Verantwortung des Staates, die verfassungsmäßige Ordnung sicherzustellen.”

Von: APA/dpa/ag.

Kommentare

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28 Kommentare auf "Spaniens König: Kataloniens Führung gefährdet Stabilität"


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MartinG.
MartinG.
Superredner
18 Tage 7 h
Sehr gute Ansprache des Königs; er wird wie sein Vater Demokratie und Freiheit, Recht und Ordnung Spaniens retten. Diesmal geht es um die Einheit des Landes, die er zu Recht anmahnt und die katalanische Führung, die ihn nicht anerkennen will, hart kritisiert. Damit stärkt er der Regierung den Rücken und sammelt alle Spanier. Damit steht Art. 155 der spanischen Verfassung im Raum, die es ermöglicht, die Cat-Autonomie zu suspendieren. Er sollte aber die spanische Regierung an das neue Statut erinnern, die sein Vater bereits unterschrieben hatte, und die Rajoys PP leichtfertig vor dem Verfassungsgerichtshof angefochten und versenkt hatte.  Viva el… Weiterlesen »
denkbar
denkbar
Universalgelehrter
18 Tage 6 h

Viva el rey de Espana unida!

gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
18 Tage 5 h

Alfred de Zayas Un- Sonderberichterstatter zur Förderung einer demokratischen und gerechten  internationalen Ordnung erklärt auf twitter: Den Grundsatz der territorialen Integrität kann ein Staat nur gegenüber anderen Staaten geltend machen, nicht gegenüber dem eigenen Staatsvolk. Aggressionen von außen zum Zweck territorialer Erweiterung sind nicht gestattet, die Selbstbestimmung aber schon, sie hat nämlich mit der territorialen Integrität NICHTS zu tun.
 So Alfred de Zayas.

nakedtruth
nakedtruth
Neuling
18 Tage 3 h

Genau, der König von Gottes Gnaden beschließt die Auflösung der kümmerlichen Autonomierechte einer republikanisch-abtrünnigen Region im Jahre 2017… zur Kollektivbestrafung, versteht sich. Tolle Zukunftsperspektive für die ultra-fortschrittliche EU im Zeitalter der Digitalisierung!

Ninni
Ninni
Universalgelehrter
17 Tage 21 h

@denkbar

…Rom wäre für unserer “Abspaltung” auch alles mehr alles glücklich..

kati
kati
Grünschnabel
17 Tage 20 h

Hallo Martin schon lange nichts mehr voneinander gehört….Ich sehe irgendwie überhaubt keine Mehrheit in Katalonien. Nur ein gespaltenes Land und Europa wo wir eh schon genügend Probleme haben kurz vorm Bürgerkrieg. Traurig lg Kati

gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
17 Tage 20 h

Alfred de Zayas sagte auf twitter: Die territoriale Integrität kann nur gegenüber anderen Staaten und nicht gegenüber dem eigenen Volk geltend gemacht werden. Aggressionen zur territorialen Erweiterung die von anderen Staaten ausgehen sind untersagt, das Selbstbestimmungsrecht ist davon aber nicht betroffen.
Alfred de Zayas ist Eu-Sonderberichterstatter zur Förderung einer gerechten und demokratischen internationalen Ordnung.

Karl
Karl
Tratscher
17 Tage 20 h
Ach Martin du bist wirklich besessen von deinen mit Tinte beschriebenen “Papierblättern”. Mehr ist auch eine Verfassung nicht und dazu auch noch von Menschen gemacht.  Paragraphen, Artikeln. Verträge, Verfassungen, Bündnisse , selbst Kriege und auch  Könige .. ,  alles auf der Welt hat ein Verfallsdatum und daran wird sich auch in Zukunft (Gott sei Dank) nichts ändern. Grenzen werden  weiterhin entstehen, verrutschen oder verschwinden. Staaten werden neu erstehen und andere werden sich auflösen……. Es gab in der Weltgeschichte unzählige  solcher  meist blutiger Ereignisse.  Friedliche, nach Verträgen abgeschlossene Übernahmen sind seltene Ausnahme. Besonders  das heutige Spanien ist ein  gutes Beispiel dafür, den es war 711 Jahre lang  Teil des Maurenreiches.  Nur du  und ein… Weiterlesen »
Mistermah
Mistermah
Universalgelehrter
17 Tage 15 h

Bravo karl 👍
Eine Verfassung hat nur Gültigkeit solange sie die Menschen anerkennen. Sich auf die Eu Verfassung bzw Vertrag zu beziehen ist sowieso Käse. Dieser Vertrag hat keinen Verfassungsstatus, weil nie dirch das volk legitimiert. Trotzdem steht er rechtlich über den nationalen Verfassungen. Schon allein das ist rechtlich reiner Nonsens

Freier
Freier
Neuling
18 Tage 6 h

Freiheit für Katalonien …und Südtirol❤

Tabernakel
18 Tage 5 h

Freie Du wen Du möchtest.

Lex
Lex
Tratscher
18 Tage 6 h

Kein Wort über die vielen Verletzten

Tabernakel
18 Tage 5 h

Die Polizisten und Familien tun mir auch leid.

nakedtruth
nakedtruth
Neuling
18 Tage 3 h

Die wohlgemerkt seine Untertanen sind.

JoeMad
JoeMad
Neuling
18 Tage 7 h

“König” … mir schreibm is Johr 2017!

Oma
Oma
Tratscher
18 Tage 6 h

wer mit Gewalt agiert hots ba mir sowieso verschissen….

Tabernakel
18 Tage 5 h

Da stimme ich Dir zu. Wer mit Gewalt versucht eine Verfassung und das Verfassungsgericht zu übergehen hat den Knast verdient.

Savonarola
Savonarola
Superredner
18 Tage 6 h

die gleichen Vorwürfe muss sich die Staatsregierung gefallen lassen. Übertriebene Härte bewirkt nämlich meist das genaue Gegenteil von dem, was man erreichen will.

ex-Moechteg.Lhptm.
ex-Moechteg.Lhptm.
Superredner
18 Tage 7 h

was wäre ein könig ohne volk?

Schlernhex
Schlernhex
Grünschnabel
18 Tage 5 h

Dass es aus nationalistischen Gründen richtig sein soll, demokratische Bekundungen mit Staatsgewalt, Tritte, Stockschläge, Haare ausreisen, also roher Gewalt zu unterdrücken macht einen friedlichen Menschen sprachlos.

Tabernakel
18 Tage 4 h

Der spanische Staat wird sich das nicht gefallen lassen:

“Die katalanischen Polizisten, die sogenannten Mossos, hatten sich am
Sonntag nicht an den Einsätzen beteiligt und wurden dafür von den
Katalanen gelobt. In Madrid dagegen wollen die Staatsanwälte die Mossos
nun wegen ihrer angeblichen «Passivität» verklagen. Ihr Chef Josep Lluis
Trapero könnte sogar wegen Befehlsverweigerung vor Gericht gestellt
werden. “

Mistermah
Mistermah
Universalgelehrter
17 Tage 11 h

Will ich mal sehen. Es genügt ein dorf mit 1000 entschlossenen. Sie rufen einen Freistaat aus. Bewaffnen sich und ziehen eine Grenze. Der Staat hat 2 Möglichkeiten.
A akzeptieren
B militärisch einmaschieren. Ergebnis über 1000 tote.
Gestern waren über 1 Million entschlossene auf der Straße. Die Dimension scheint euch nicht bewusst

Lingustar
Lingustar
Superredner
17 Tage 20 h
Der König hätte in seiner Rede besser daran getan, die Katalanen nicht noch weiter vom Rest Spaniens zu entfernen, wie es Rajoy bereits durch den Polizeieinsatz am Sonntag gelungen ist. Es wäre angesagt gewesen, ehrliche Verhandlungen über ein weitreichendes Autonomie Abkommen zu führen und den Zusammenhalt Spaniens zu festigen. Aber was will man schon von roten Socken erwarten, denn es ist einmal mehr ein Paradebeispiel dafür, was diese Spezies im Stande ist, politisch zu leisten. Man sieht aber auch, WER der König ist und WOHER er kommt, denn er hat sich nicht als König aller Spanier geoutet, und wenn er… Weiterlesen »
S.i.T
S.i.T
Neuling
17 Tage 22 h

Könige waren noch nie sonderlich gute Demokraten, das zeigt uns die Geschichte. Und übrigens sind sie für mich in der heutigen Zeit, überflüssig wie ein Kropf! Es lebe die Demokratie (leider in Europa Fehlmelldung) es lebe die freie Meinungsäußerumg, es lebe der freie Bürger!

sakrihittn
sakrihittn
Tratscher
17 Tage 22 h

Tja, die Regionen wo gut gewirtschaftet wird haben langsam die Faxen dicke für die anderen die Sponsoren zu spielen. Dadurch werden diese noch mehr motiviert nichts zu tun und sich von den fleissigen erhalten zu lassen…..jede Region sollte eine eigenständige Regierung und einen eigenen Haushalt haben.

Gagarella
Gagarella
Universalgelehrter
17 Tage 22 h

Spanien macht schon wieder den Fehler, und denkt nur an sich.
Die Katalanen sind keine Spanier. Auch wenn man sie in die Knie zwingt, sie bleiben Stolze Katalanen.
Genau so ist es hier in “Süd-Tirol”. Ich bin weder Käuflich, noch in die Knie zu zwängen, ich bin und bleib Stolzer “Tiroler”und somit meinen Vaterland Österreich Treu.  Freiheit gewinnt!!!!👍

Jodla
Jodla
Tratscher
18 Tage 5 h

Pensionierung dringend

Gagarella
Gagarella
Universalgelehrter
17 Tage 22 h

Der König sprach, Knüppel aus dem Sack.

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