Menschen weisen auf die Notlage in Spanien hin

Spanier demonstrieren für gesellschaftlichen Neustart

Sonntag, 28. Juni 2020 | 08:55 Uhr

In Spanien sind am Samstag Tausende Menschen auf die Straße gegangen, um für einen gesellschaftlichen Neustart nach der Coronakrise zu demonstrieren. Zu den Protesten in rund 60 Städten hatten mehrere Gewerkschaften aufgerufen. Die wirtschaftlichen Verwerfungen haben Hunderttausende Menschen in die Arbeitslosigkeit gestürzt. Im März stieg die Arbeitslosenrate auf 14,4 Prozent.

“Wir wollen, dass das Land wieder aufgebaut wird. Wir brauchen eine nationale Verständigung darauf, dass die Pandemie nicht politisch ausgeschlachtet wird”, sagte der Chef der Gewerkschaft UGT, Pepe Alvarez, der Nachrichtenagentur AFP am Rande der Demonstration in Madrid.

Öffentliche Dienstleistungen müssten verbessert werden, forderte Alvarez. Zwar habe die Regierung von Ministerpräsident Pedro Sanchez etwa durch die Einführung eines Mindestlohns mehr für soziale Gerechtigkeit getan “als all ihre Vorgänger”. Trotzdem gebe es in Spanien nach wie vor sehr viele “schwer leidende” Menschen, beklagte der Gewerkschaftschef.

Sie befürchte, dass am Ende die einfachen Leute für die Krise bezahlen müssten, sagte die 61-jährige Demonstrantin Ana Sanchez de la Cueva. “Es sind zwei Gründe, warum wir hier sind: Um eine ernsthafte wirtschaftliche Erholung zu fordern, damit wir alle mit Würde aus dieser Krise herauskommen, und um für eine Stärkung der öffentlichen Dienste einzutreten.”

Wegen der Corona-Pandemie hatte die spanische Regierung Mitte März den Ausnahmezustand ausgerufen und die europaweit schärfste Corona-Ausgangssperre verhängt. Landesweit wurden seit Beginn der Pandemie fast 250.000 Menschen positiv auf das neuartige Coronavirus getestet, mehr als 28.000 Menschen starben.

Von: APA/ag.

Kommentare

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4 Kommentare auf "Spanier demonstrieren für gesellschaftlichen Neustart"


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Spiegel
Spiegel
Superredner
1 Monat 14 Tage

Wie heisst es so schön, hilf dir selbst dann hilft dir Gott.
Warum fragen alle immer nach dem Staat?

kaisernero
kaisernero
Superredner
1 Monat 14 Tage

…Hääää??
gesperrt hat der staat auch alles(Lockdown) viele existenzen damit zerstört….also
soll er auch die konsequenten tragen !!!! angeklagt gehörten die regierungen

Eswirdzeit
Eswirdzeit
Grünschnabel
1 Monat 14 Tage
@kaisernero @Spiegel sorry beide habt ihr komische Weltanschauungen @ Spiegel wen würdest du den um Hilfe fragen? sorry aber wenn du nichts mehr hast dann musst du betteln oder Sterben…@ Kaiser ero wegen zwei Monate lockdown gehen zb gesunde Betriebe nicht unbedingt gleich bankrott bei den meisten war schon vorher der Wurm drinn so wie auch italien seit jahren nur künstlich am leben gehalten wird…sonst wären auch bei uns die meisten bankrott…man macht dies still und unauffällig zb. das neue Restaurierung Gesetz …wo der Staat teils 100% zahlt…du musst keinen Euro bewegen…damit kurbeld man künstlich die Wirtschaft an… Helikopter geld..ec..wc…
Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Tratscher
1 Monat 13 Tage

„Sie befürchte, dass
am Ende die einfachen Leute für die Krise bezahlen müssten, sagte die
61-jährige Demonstrantin“.

Ja, wer denn sonst? Oder die Quandts,
Berlusconis, Trumps, Putins…dieser Welt?

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