Thomas Drozda ist unzufrieden mit den bisherigen Leistungen

SPÖ wettert gegen “anspruch- und ideenlose” Kulturpolitik

Freitag, 07. September 2018 | 17:45 Uhr

“Die Kulturpolitik dieser Regierung ist anspruchs- und ideenlos. Selbst an ihrem eigenen, ambitionslosen Programm gemessen ist sie gänzlich uninspiriert.” Was SP-Kultursprecher Thomas Drozda so erzürnt, ist die Beantwortung seiner parlamentarischen Anfrage zu den Aktivitäten der Bundesregierung im Kulturbereich durch Kulturminister Gernot Blümel (ÖVP).

Die angekündigte “Neuaufstellung der Bundestheaterholding” bereits 2015 begonnen und ohne Notwendigkeit einer Veränderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen, die angekündigte Stärkung von “Literatur im öffentlichen Raum” ein bloßes Bekenntnis zu den bisherigen Aktivitäten regionaler Literaturveranstalter. Diese und viele ähnliche Antworten belegen für Drozda, dass das Kulturprogramm der Regierung vorwiegend aus Worthülsen bestehe, sagte er am Freitagnachmittag gegenüber der APA. “Mit Ausnahme des Gedenkjahres sind in fast allen Bereichen keine maßgeblichen Schritte gesetzt worden. Nur rund zwei Prozent der Vorhaben sind umgesetzt. Nach einem Jahr Regierung finde ich das etwas wenig.”

Für kommenden Mittwoch (10 Uhr, Lokal 4 des Parlaments) kündigte Drozda eine gemeinsame Pressekonferenz der Kultursprecher von SPÖ, NEOS und Liste Pilz an, wo man weitere kulturpolitische Versäumnisse aufzeigen wolle.

Von: apa

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